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 Atommüll-Lager

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BeitragThema: Atommüll-Lager   Do 15 Apr 2010 - 8:27

das Eingangsposting lautete :

GORLEBEN - tickende Zeitbombe

Geheime Akten über Gorleben veröffentlicht

Silvio Duwe 14.04.2010
Pünktlich zum kommenden Gorleben-Untersuchungsausschuss veröffentlicht Greenpeace bisher unbekannte Dokumente
Der Gorleben-Untersuchungsausschuss des Bundestages wird gleich zu Beginn seiner Arbeit auf äußerst umfangreiches Material über das Verfahren, in dem der kleine Ort an der innerdeutschen Grenze ausgewählt wurde, zurückgreifen können. Die Umweltschützer von Greenpeace haben im August 2009 bei insgesamt 12 Ministerien und Behörden Akteneinsicht über den Zeitraum von 1976 bis 1986 gestellt. 110 Aktenbände konnten die Experten von Greenpeace bislang auswerten. Die Dokumente sollen nach und nach auf der eigens dafür eingerichteten Seite [extern] gorleben-akten.de für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
weiter:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32450/1.html
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digame



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BeitragThema: Re: Atommüll-Lager   Fr 16 Apr 2010 - 7:18

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Planesia2



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BeitragThema: Re: Atommüll-Lager   Di 2 Nov 2010 - 23:15

Planesia2 schrieb:
GORLEBEN - tickende Zeitbombe

Geheime Akten über Gorleben veröffentlicht

Silvio Duwe 14.04.2010
Pünktlich zum kommenden Gorleben-Untersuchungsausschuss veröffentlicht Greenpeace bisher unbekannte Dokumente
Der Gorleben-Untersuchungsausschuss des Bundestages wird gleich zu Beginn seiner Arbeit auf äußerst umfangreiches Material über das Verfahren, in dem der kleine Ort an der innerdeutschen Grenze ausgewählt wurde, zurückgreifen können. Die Umweltschützer von Greenpeace haben im August 2009 bei insgesamt 12 Ministerien und Behörden Akteneinsicht über den Zeitraum von 1976 bis 1986 gestellt. 110 Aktenbände konnten die Experten von Greenpeace bislang auswerten. Die Dokumente sollen nach und nach auf der eigens dafür eingerichteten Seite [extern] gorleben-akten.de für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
weiter:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32450/1.html


Zum Thema Gorleben und Täuschungsmanöver der Regierung etc, gab es gestern einen sehr interessanten Beitrag in FRONTAL21:
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/0/0,1872,8085856,00.html

Man beachte besonders das Interview mit Gerd Lüttig...

und Heinz Nickel:
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633,00.html
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BeitragThema: Re: Atommüll-Lager   Mi 3 Nov 2010 - 5:35

weissnicht wieso verwundert mich das alles nicht?......Schacht Konrad ist auch erstmal verschoben weil da noch diverse Unklarheiten herschen....
Und Asse II zeigt ja nach wie vor das da des Rätsels Lösung wohin mit dem Müll nach wie vor ungeklärt ist.
Und nur um da eine schnelle Lösung zu finden und nicht blöd da zu stehn werden dann doch gern mal faule Kompromisse gemacht...bis das ans Tageslicht kommt sind die Veranwortlichen schon mit ihrer fetten Pension beglückt und nach Ihnen die SIntflut....

Angie Merkel wird sicher nicht ihren Alterswohnsitz z.B. in Remmlingen aufschlagen...dabei ist es da stahlend schön zwinkern .....
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BeitragThema: Re: Atommüll-Lager   Do 4 Nov 2010 - 12:31

Wieso wurde überhaupt in der Gemeinde Gorleben der Salzabbau eingestellt? Wenn die Gorlebener damit weitergemacht hätten, wären ihnen und uns alle nachfolgenden Probleme mit dem Salzstock erspart geblieben und es wäre vielleicht nicht dazu gekommen, daß im letzten Winter vielerorts das Streusalz ausgegangen ist. Außerdem könnten die Gorlebener jetzt Erdgas fördern, nachdem Forscher von Greenpeace neulich herausgefunden haben, daß der Salzstock Gorleben auf einer riesigen Erdgasblase sitzt.

Es geschieht soviel Unerklärliches! Kürzlich erst habe ich aus den Medien erfahren, daß Thüringen in großen Teilen auf wasserlöslichem Gestein gegründet ist affraid und es deshalb zu dem großen Erdeinbruch kam. Ausgerechnet Thüringen. Die Forscher, die das herausgefunden haben - ob sie auch von Greenpeace waren, stand leider nicht dabei - können nicht ausschließen, daß es diesbehufs im Untergrund Thüringens riesige Löcher gibt.

Noch etwas zur Historie von Gorleben ...

Ende der siebziger Jahre wurde auf Initiative des damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt (SPD) der Salzstock Gorleben als Atommüllager ausgeguckt. Helmut Schmidt besuchte diesbehufs persönlich die Gemeinde Gorleben und überzeugte die Bürger von diesem seinem Plan. Der Gemeinderat, der vorher gegen diesen Ausbau war, stimmte nach dem Besuch Schmidts dafür - einstimmig!

Über die Jahre hinweg wurde dort viel geforscht und es wurde Studie auf Studie erstellt. Das Amt für Strahlenschutz wurde federführend.

Als Rotgrün unter Bundeskanzler Schröder an die Regierung kam, wurde unter ihm Jürgen Trittin von den Grünen Bundesumweltminister. Eine seiner ersten Entscheidungen im Jahr 2000 war, alle weiteren Forschungen bzgl. der Lagerung von Atommüll für 10 Jahre einzustellen. Er nannte das Moratorium. Dieses Moratorium wäre jetzt ausgelaufen. Trittihn erinnerte sich dabei wohl an den alten Satz eines preußischen Ministers: "Ruhe ist die erste Bürgerpflicht". Er wollte die Bürger ruhigstellen und die Proteste auslaufen lassen ... und keine Grünenwähler verärgern.

Trotzdem blieb Trittin auf diesem Gebiet nicht ganz untätig. Er erkannte als Erster, daß das Amt für Strahlenschutz ein Macht- und Propagandainstrument erster Ordnung werden könnte, und ersetzte dort alle Experten und Wissenschaftler durch sach- und fachfremde verdiente Mitglieder seiner Partei, den Grünen. Zum Vorsitzenden machte er einen gewissen Herrn König, der heute für die Grünen im Bundestag sitzt.

Sein Nachfolger als Bundesumweltminister, Sigmar Gabriel (SPD), baute das weiter aus. Um dem Amt noch mehr Gewicht zu verleihen, taufte er es um in "Bundesamt für Strahlenschutz" und steuerte alle Publikationen in seinem Sinn. Besonders im Wahlkampf hat er damit gepunktet ... mit den täglich neuen Horrormeldungen.
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BeitragThema: Re: Atommüll-Lager   Do 4 Nov 2010 - 22:07

Atomendlager: Warum der Süden verschont bleibt

Dass bei der Entscheidung für Gorleben als Atommüll-Endlager vor mehr als 30 Jahren weniger die geologische Eignung des gleichnamigen Salzstockes als politisch-strategische Gründe des damaligen CDU-Ministerpräsidenten Ernst Albrecht im Vordergrund standen, ist mittlerweile eine weit verbreitete Einschätzung.
Die Lagerhalle für die atomaren Behälter im Zwischenlager in Gorleben. © dpa Fotograf: Peter Steffen
große Bildversion anzeigen Bislang gibt es in Gorleben nur ein oberirdisches Zwischenlager.

Doch warum wir es uns bis heute leisten, im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern nur einen einzigen Standort zu erkunden, ist immer noch unklar. Es gäbe nicht nur andere Salzstöcke, sondern auch Alternativen wie Ton- oder Granitformationen. Die Schweiz etwa favorisiert solche Tonformationen - und auch Süddeutschland verfügt über Gebiete, die möglicherweise besser als Endlager geeignet wären als Gorleben. Aber da soll nach dem Willen von Bürgermeistern und Ministerpräsidenten am liebsten keiner nachschauen.
weiter:
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2010/gorleben607.html
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BeitragThema: Re: Atommüll-Lager   Fr 5 Nov 2010 - 5:09

zwinkern klar wer will schon den Dreck vor der Haustür?
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BeitragThema: Re: Atommüll-Lager   Fr 5 Nov 2010 - 8:27

...aber auch in Bayern wird das Licht angemacht, wenn es dunkel wird. Bayern ist katholisch und DAS ist ein typischer Fall des St. Florian-Prinzips Engel
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BeitragThema: Re: Atommüll-Lager   So 7 Nov 2010 - 7:54

Einer der Führer der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist jetzt in die Medien vorgedrungen, mit seiner Forderung, die Kosten der Polizeieinsätze anläßlich des laufenden Castortransportes, die er auf 50 Millionen Euro schätzt, von den AKW-Betreibern bezahlen zu lassen.

Wäre es bei den Kosten für die Polizeieinsätze zum Schutze des Castortransportes nach Gorleben nicht viel gerechter und richtiger, die wirklichen Verursacher dieser Kosten - die Demonstranten und deren Aufwiegler und Einpeitscher - zur Kasse zu bitten?

Das erinnert mich an die weitgehende Umkehrung des Opfer-Täter-Prinzips in der deutschen Justiz: Die Täter werden gehätschelt und getätschelt ... sie erhalten jeweils mehrere Anwälte, Gutachter, Soziologen, Psychologen ... alles privatissime und gratis. Um die Opfer kümmert sich niemand.
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BeitragThema: Re: Atommüll-Lager   So 7 Nov 2010 - 13:29

@Digame:
Bleiben wir beim Verursacherprinzip:

Kein Atommüll = Keine Demonstranten

Also: Die GdP forderte "nur" einen Teil der 50 Mio. von den AKW- Betreibern zurück... ich finde auch, das diese als Verursacher der Kosten diese Summe ganz bezahlen sollen müssen... zumal wir ja seit der Verlängerung der Laufzeiten wissen, das es für diese Konzerne aus der Portokasse gezahlt werden könnte.

Liebe Grüße

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BeitragThema: Re: Atommüll-Lager   So 7 Nov 2010 - 13:32

Ich kann dir nur zustimmen, Liedermacher gut . Demonstrationen dürfen doch wohl noch erlaubt sein.
Leider scheint es nun doch zu Ausschreitungen zu kommen, wie ich eben auf N-TV gesehen habe.

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BeitragThema: Re: Atommüll-Lager   So 7 Nov 2010 - 14:06

Liedermacher schrieb:
@Digame:
Bleiben wir beim Verursacherprinzip:

Kein Atommüll = Keine Demonstranten



DEIN Verursacherprinzip, Liedermacher, übersetze ich mal so ...

gerade kein passendes Opfer zur Hand = kein Mord

===> Schuld ist der Ermordete

FRIEDLICHE Demonstrationen wären auch kein Problem, Compumouse, und würden auch kaum Polizeieinsätze erfordern (außer es wäre mit unfriedlichen Gegendemonstrationen zu rechnen). Hier geht es um Gewalt - auch gegen Polizisten - und teilweise um lebensbedrohende Sabotage. Das Entfernen des Schotters unter den Schienen wurde sogar von hochrangigen linken Politikern empfohlen!
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BeitragThema: Re: Atommüll-Lager   So 7 Nov 2010 - 15:14

Zitat:
gerade kein passendes Opfer zur Hand = kein Mord

===> Schuld ist der Ermordete



Öhm....welcher Ermordete wenns keinen Mord gab????

Ich sehe das wie Liedermacher.....den Atommüll verursachen nicht die Demonstranten, die wehren sich nur ds das bei Ihnen in den Vorgarten kommt...
Komischerweise immer nach NDS... weissnicht
Und Demos sind ja wohl noch erlaubt...zumal diese auch ordnungsgemäß angemeldet waren.
Das es leider zu Ausschreitungen kommt heiße ich auch nicht für gut, leider gibt`s immer welche dabei die dann ausarten müssen....
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BeitragThema: Re: Atommüll-Lager   Mo 8 Nov 2010 - 6:57

Die Bilder von diesen "Demonstrationen" gegen den Castor-Transport, die im Fernsehen gezeigt werden, erinnern teilweise an die Schlacht im Teutoburger Wald.

Mich würde interessieren, ob die (Folge)kosten der Sachbeschädigungen, des "Schotterns" der Bahngleise, die Krankenhauskosten und Ausfallzeiten der PolizistInnen, in die von der Gewerkschaft der Polizei auf 50 Millionen Euro geschätzten "Polizeieinsatzkosten" eingearbeitet wurden. Zumindest dieser Kostenanteil (inklusive Schmerzensgeldern) sollte umgehend von den Verursachern eingetrieben werden, da er ja auf strafbaren Handlungen beruht.

Mc Allister, der Ministerpräsident von Niedersachsen, hat die Polizeieinsatzkosten NUR auf 25 Millionen Euro geschätzt. Aber was sind schon 25 Millionen oder 100% Unterschied.

Seine Forderung, daß Niedersachsen auf diesen Kosten nicht sitzenbleiben dürfe und der Bund sich daran beteiligen solle, kann ich durchaus nachvollziehen.
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Planesia2



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BeitragThema: Re: Atommüll-Lager   Mo 8 Nov 2010 - 7:52

Na ja, ich würde einen Sitzstreik nicht als "ausarten" bezeichnen. Fakt ist, dass offensichtlich die Polizisten "auf dem Zahnfleisch gehen" , einesteils, weil sie kräftemässig nicht mehr können, und andererseits, weil es u.A. auch am Nachschub mangelt. Irgendwie tun mir die Kerle FAST leid...
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BeitragThema: Re: Atommüll-Lager   Mo 8 Nov 2010 - 18:59

Planesia2 schrieb:
Na ja, ich würde einen Sitzstreik nicht als "ausarten" bezeichnen.

Also ich habe da auch andere Bilder gesehen als nur Sitzstreik.

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