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 Aus der Presse

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Sunny
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BeitragThema: Aus der Presse   Di 9 Dez 2008 - 20:27

Das ist wohl das Foto des Tages....


Youssef Mohamad E.H., der Kofferbomber von Köln ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
Danach verhöhnt er mit Gesten die deutsche Justiz und eigentlich uns alle. Ich kann nur hoffen
das seine Berufung keinen Erfolg hat.

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BeitragThema: Re: Aus der Presse   Mi 10 Dez 2008 - 14:09


Dpa, 10.12.2008
Griechenland: Landesweite Streiks - Polizist macht von Schusswaffe Gebrauch

Foto: dpa
Athen (dpa) - Nach tagelangen schweren Krawallen müssen sich die Griechen heute (Mittwoch) auf Beeinträchtigungen durch landesweite Streiks einstellen. Wegen möglicher Ausschreitungen werde es nur eine zentrale Kundgebung und keine Demonstration durch die Straßen Athens geben.

Das teilten die Gewerkschaften mit. Zu dem Streik hatten bereits vor zwei Wochen die zwei größten Gewerkschaften aufgerufen. Sie protestieren gegen die Lohnpolitik der konservativen Regierung.

Athen im Strudel der Gewalt
Am Dienstag gedachten Zehntausende bei Trauermärschen des 15-jährigen Schülers, der am Samstagabend in Athen durch eine Polizeikugel getötet worden war. Die Tat hatte schwerste Unruhen ausgelöst. Nach der Beerdigung flammten neue Zusammenstöße zwischen Autonomen und Sicherheitskräften auf. Die Regierung drohte den Randalierern mit der ganzen Härte der Staatsgewalt.

Nach dem Tod des Jungen erfasste eine beispiellose Welle der Gewalt Athen und andere Städte. Laut ersten Schätzungen der Wirtschaft entstanden Schäden von mehr als einer Milliarde Euro. Der konservative Regierungschef Kostas Karamanlis suchte Unterstützung bei der sozialistischen Opposition, die ihm und den Sicherheitskräften allerdings Versagen vorwarf.

Video: Polizist macht erneut von Schusswaffe Gebrauch
Nach drei Nächten mit brennenden Geschäften und schweren Verwüstungen kam es trotz verschärfter Sicherheitsmaßnahmen auch am Dienstagabend sporadisch zu weiteren Ausschreitungen in Athen. Rund 50 Randalierer zündeten Mülltonnen im Stadtteil Nea Smyrni an. Ein Polizist, der sich bedroht fühlte, feuerte nach Angaben der Polizeidirektion einen Warnschuss in die Luft ab. Augenzeugen sprachen im Fernsehen von mindestens sieben Warnschüssen. Verletzt wurde niemand.

Auch nahe der Polizeidirektion von Athen sowie vor dem Polytechnikum kam es zu Krawallen. Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein, um die Randalierer auseinanderzutreiben. Autonome zerstörten in der Hafenstadt Thessaloniki eine Bankfassade. Auch in der westgriechischen Hafenstadt Patras kam es vorübergehend zu Ausschreitungen mit Steinwürfen.

Chaos in Griechenland, Konsulat in Berlin besetzt
Griechische Polizei wehrt sich mit Steinen
Polizei machtlos gegen Randalierer - Proteste in Deutschland
In Patras organisierten Ladenbesitzer eine Art Bürgerwehr. Mit Schlagstöcken und Eisenstangen bewaffnet wollten sich die Geschäftsleute den Randalierern entgegenstellen, wie der griechische Rundfunk berichtete. Im Vergleich zu den Krawallen vom Vortag konnte die Polizei diesmal die Randalierer besser in die Schranken weisen, hieß es im Fernsehen.

Zur Beerdigung des Schülers auf einem kleinen Friedhof in der Athener Vorstadt Palaio Faliro kamen außer der Familie und Freunden auch Schülervertretungen aus zahlreichen Gymnasien Athens. Auf vielen zentralen Plätzen im Land gedachten zeitgleich zehntausende Schüler des 15-Jährigen. Aus einer Demonstration von rund 5000 Schülern in Athen lösten sich etwa 200 Jugendliche und bewarfen die Polizei mit roter Farbe, Steinen und Latten vor dem Parlamentsgebäude, wie das Fernsehen berichtete.

Ministerpräsident Karamanlis rief die politischen Parteien zur Geschlossenheit auf. «Das ist unsere Pflicht», sagte er nach einem Treffen aller Spitzenpolitiker bei Staatschef Karolos Papoulias. Der Regierungschef kündigte eine lückenlose Aufklärung zum Tod des 15- Jährigen an.

Bilder: Krawalle stürzen Griechenland ins Chaos
Die oppositionellen Sozialisten warfen der Regierung Versagen vor. Sozialistenchef Giorgos Papandreou griff Karamanlis scharf an. Die Regierung sei nicht imstande, die Bürger zu schützen, sagte er. «Unsere Gesellschaft durchlebt eine schwere Krise.» Das Volk vertraue der Regierung nicht mehr.

Staatspräsident Papoulias rief seine Landsleute auf, das Gesetz zu achten. «Der heutige Tag der Beerdigung des Alexis Grigoropoulos ist ein Tag der Trauer. Seine Ermordung hat unsere Demokratie tief verletzt», ließ Papoulias mitteilen.

Nach wie vor herrscht Unklarheit über den genauen Hergang der Ereignisse, die zum Tod des 15-Jährigen führten. Der Polizist, der den tödlichen Schuss abgefeuert haben soll, bekräftigte, er habe Warnschüsse abgefeuert, von denen einer als Querschläger den Jungen getroffen habe. Klarheit darüber soll die ballistische Untersuchung der Kugel bringen. Mindestens drei Augenzeugen sagten im Fernsehen, der Polizist habe direkt auf den Jungen gezielt und geschossen.

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BeitragThema: Re: Aus der Presse   Mi 10 Dez 2008 - 14:17

Tragisch, ein Junge ist umgekommen. Das stelle ich gar nicht in Frage.
Querschläger oder nicht, egal was er getan hat, der Familie gebührt Mittrauer.

Was aber gar nicht geht sind die Revolten, mein ich mal.
Und was ich absolut nicht verstehe ist das die griechische Polizei die
Aufstände, Zerstörungen und Plünderungen nicht in den Griff bekommt.

Ich schlage Amtshilfe vor. 3 Hundertschaften aus Bayern und nochmal 3 aus NRW
haben das Problem sicher sofort im Griff. Ich weiss nur nicht wieviel Zellen die Griechen
haben, denn da gehören die Autonomen ja nunmal rein. Meine ich mal so rote Karte

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BeitragThema: Re: Aus der Presse   Mi 10 Dez 2008 - 15:34

Irgendwie erinnern mich die griechischen Ereignisse an die 68-er Jahre....

Youssef Mohamad E.H hat lebenslänglich bekommen - mal sehen, wann er herauskommt. Wenn ich da so an die "Begnadigung" von Ch. Klar denke :(a): wird es wohl nicht allzulange dauern, es sei denn, er bekäme einen "Ausländer-Malus"
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BeitragThema: Re: Aus der Presse   Sa 13 Dez 2008 - 16:10

Russischer Geschäftsmann beansprucht ;-) für sich

;-) Markenrechte für Augenzwinker-Emoticon bei Patentbehörde erworben Ein russischer Geschäftsmann hat sich das international gebräuchliche Zeichen für ein augenzwinkerndes Lächeln markenrechtlich schützen lassen. Die Zeichenfolge ;-) wird weltweit in E-Mails oder SMS-Mitteilungen verwendet.

Quelle: PC-Welt Newsletter

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BeitragThema: Re: Aus der Presse   Sa 13 Dez 2008 - 16:19

Unglaublich, aber es soll wahr sein. Lassen wir uns überraschen ob das irgendwelche rechtliche Konsequenzen und Auswirkungen hat....;-)

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BeitragThema: Re: Aus der Presse   Mo 15 Dez 2008 - 22:32

Derrick-Star Horst Tappert

ist tot.
Er starb am Samstag im Alter von 85 Jahren.

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BeitragThema: Re: Aus der Presse   Di 16 Dez 2008 - 9:22

@ Sunny, 9.12.08

Warum hoffst Du, dass er bei der Berufung kein Glück hat: wegen seiner Tat oder wegen dieser Geste?
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BeitragThema: Re: Aus der Presse   Di 16 Dez 2008 - 11:26

@ Planesia

Beides; wegen der Tat und seiner durch die Geste offenbarte
Geisteshaltung. Keine Einsicht und Reue sondern Hohn und
Spott.

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BeitragThema: Re: Aus der Presse   Di 23 Dez 2008 - 20:08

Chat

53-Jähriger schwört 14-Jähriger Liebe

von dpa23.12.2008, 09:15 Uhr

Im Internet sprach er von der großen Liebe, doch er wollte nach Überzeugung der Richter nur Sex: Ein 53-Jähriger ist am Montag vom Konstanzer Landgericht wegen Kindesentziehung zu einem Jahr und neun Monaten Haft verurteilt worden. Der Arbeitslose aus Eigeltingen im Kreis Konstanz hatte eine 14-jährige Chatpartnerin aus ihrem Heimatort bei Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen) ohne Erlaubnis der Eltern zu sich an den Bodensee geholt. Vom Anklagepunkt der zweimaligen Vergewaltigung wurde der gelernte Chemiefacharbeiter allerdings mangels Beweisen freigesprochen.
Das Gericht wusste nicht, welcher Version der 14-Jährigen es glauben sollte. Erst in der dritten Vernehmung hatte das Mädchen erzählt, es habe Widerstand gegen den Geschlechtsverkehr geleistet. So wurde im Zweifel zugunsten des Angeklagten entschieden. Keinen Zweifel hegte der Vorsitzende Richter Joachim Weimer jedoch daran, dass der 53-Jährige beim Chat nur den Gedanken hatte, "junge Mädchen zu sich ins Bett zu bringen". Dafür habe er sich jünger gemacht und mit "großer List" dem Mädchen "den Lover vorgespielt, der sie auf Händen trägt", sagte Weimer in der Urteilsbegründung."Früher waren es böse Onkels, die Kinder mit Bonbons ins Auto lockten, heute wird das Internet zunehmend zum Ausgangspunkt erheblicher Straftaten, leider auch sexueller", stellte Weimer fest. Der Arbeitslose, der täglich mehrere Stunden vor dem PC saß, habe "mit unglaublicher Fantasie, kaum zu überbietender Hartnäckigkeit und unglaublicher Frechheit" gearbeitet. Dafür legte er sich verschiedene Chat-Nicknames ("Spitznamen") wie "Schmusebärchen" oder "Binlieb24" zu und schmückte sein Internet-Profil mit Herzchen oder Blümchen. Als die 14-Jährige von Stress mit den Eltern berichtete, überredete er sie, zum ihm zu ziehen und holte sie mit dem Auto ab.Aber auch die 14-Jährige hatte im Chat etwas vorgespielt. Sie gab sich als 17-Jährige aus und tat so, als ob sie über Sex gut Bescheid wusste, obwohl sie noch damit keine Erfahrung hatte. Über die Motive des Mädchens konnte das Gericht nur rätseln. War es der Drang nach Geltung und Anerkennung gegenüber den Klassenkameraden oder älteren Geschwistern? "Hat sie wirklich geglaubt, hier ist mein Märchenprinz?", fragte sich der Richter. Habe sie Eindruck schinden wollen und sich deshalb wie eine Erwachsene aufgeführt? Als sie am Treffpunkt das Alter des 53-Jährigen sah, habe sie zwar einen Schock erlitten, sich aber nicht aus ihrer fiktiven Vorstellung lösen können. "Er war doch so lieb", hatte sie zu Protokoll gegeben.Bei dem Prozess trat der Unterschied zwischen Schein und Sein, der virtuellen Welt und dem wahren Leben, krass zutage. Im Chat hatte sich der Arbeitslose als jung und attraktiv beschrieben. Auf der Anklagebank saß hingegen ein älterer Mann, klein und gedrungen. Von Anfang an hatte er beteuert, die Initiative sei von der 14-Jährigen ausgegangen. "Ich habe großen Mist gebaut, aber eine Vergewaltigung gab es nicht", sagte er in seinem Schlusswort.Die Anwältin der 14-Jährigen berichtete, dass die Schülerin weiterhin große seelische Probleme habe und psychologisch betreut werde. Dem 53-Jährigen warf sie vor, er habe sich bei jungen Mädchen in Chatrooms "eingeschleimt". Sie sagte: "Alles war Taktik, das Kind entsprach seinem Beuteschema."

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BeitragThema: Re: Aus der Presse   So 11 Jan 2009 - 10:39

US-Pornoindustrie ist scharf auf Staatsgeld

Die milliardenschweren Finanzhilfen der US-Regierung für die Wirtschaft haben die Begierde der Pornoindustrie geweckt. In einer Erklärung forderten der berühmt-berüchtigte Porno-Verleger Larry Flynt und der Sex-Filmer Joe Francis ein staatliches Rettungspaket in Höhe von fünf Milliarden Dollar (3,7 Milliarden Euro).

Die Sparte stehe zwar noch lange nicht vor dem Zusammenbruch, „aber warum soll man ein Risiko eingehen?", hieß es in der offenbar nicht ganz ernst gemeinten Erklärung.

Die beiden Unternehmer wiesen darauf hin, dass die Pornoindustrie in den USA einen jährlichen Umsatz von 13 Milliarden Dollar mache. „Der Kongress will den wichtigsten Unternehmen helfen, da verdienen auch wir Aufmerksamkeit", heißt es in der Erklärung. Das Hilfspaket solle sich an den Rettungsmaßnahmen für die US-Autobauer orientieren: „Die Menschen können ohne Auto leben, aber nicht ohne Sex." Flynt ist bekannt als Herausgeber des Magazins „Hustler", Francis machte sein Geld mit der einschlägigen DVD-Filmserie „Girls Gone Wild".

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Knapper Kommentar:

So langsam wird es albern, wer so alles staatliches Geld haben will.

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BeitragThema: Re: Aus der Presse   So 11 Jan 2009 - 10:46

lachen Na da stell ich doch auch Morgen mal n Antrag..für notleidende Sozialpädagogen lachen
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BeitragThema: Re: Aus der Presse   Mo 12 Jan 2009 - 10:14

Da wirst Du wohl Pech haben: für "Soziales" ist vermutlich kein Geld da :(a):
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BeitragThema: Re: Aus der Presse   Mo 12 Jan 2009 - 10:45

In der Schule habe ich gelernt:

Wirtschaft regelt sich nach Angebot und Nachfrage

So ganz verstehe ich nicht warum das keine Gültigkeit
mehr hat :schäm:

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BeitragThema: Re: Aus der Presse   Di 13 Jan 2009 - 11:33

Jou, so habe ich das auch in Erinnerung scratch
Was man so als "Wirtschaftstheorie" gelernt hat, kann man zum grossen Teil "in die Tonne kloppen"

...das einzig Beständige ist der Wechwsel - das gilt wohl auch hier :(a):
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