Legenden
Persönlichkeiten und ihre Geschichte
Peter Alexander.
Peter Alexander spielte in 57 Kinofilmen mit ob im "Weißen Rössl", in "Bonjour Cathrin", als Graf Bobby oder als Charleys Tante: Er war der ewig große Junge, charmant und österreichisch verschmitzt, bescheiden, nie erotisch, immer optimistisch. "Ich bin kein Casanova" auch das ein Filmtitel, fürwahr, er war es nicht, und das kam an. Peter Alexander, eine Art jüngerer Bruder Heinz Rühmanns, blieb, auch als Sänger, der komische Lausbub mit Schmerz und Schmäh. In den siebziger Jahren markierten seine Shows einsame Fernsehhöhepunkte der Nation und hatten bis zu 80 Prozent Marktanteile. Als 15 Jähriger brachte er sich das Klavierspielen bei, nach dem Notabitur 1944 war er Luftwaffenhelfer, Arbeitsdienstmann und Marinesoldat, dann englischer Kriegsgefangener. Nach dem Krieg studierte er bei Max Reinhardt Schauspielerei. 1951 machte er seine erste Schallplattenaufnahme, mit der er eine steile Karriere als Pop und Liedersänger einleitete. Ein Jahr später trat er zum ersten Mal im österreichischen Fernsehen auf, auch das der Beginn einer phänomenalen Karriere: als Fernsehentertainer im Deutschland der sechziger Jahre übrigens zunächst beim SDR und beim WDR. Insgesamt 600 Fernsehauftritte hat Peter Alexander absolviert. Wenn auch die ganz große Zeit seiner Shows dann vorbei war: Noch 1990 bis 1996 übertrug das ZDF jährlich zu Weihnachten die Peter Alexander Show aus Wien, und Alexander tourte noch und füllte die größten Konzerthallen. Dann hatte er wohl endgültig genug davon, die Marke Peter Alexander zu reproduzieren. Am vergangenen Samstag starb Peter Alexander im Alter von 84 Jahren. Birgit Kienzles Porträt zeichnet anhand von zahlreichen Archivausschnitten die Geschichte des Phänomens Peter Alexander nach und beschreibt die Wirkung, die er hatte. Auskunft geben u. a. sein langjähriger Regisseur Dieter Pröttel, sein Produzent Wolfgang Rademann, die Tochter Susanne, Ernst Stankowski, Bill Ramsey, Cornelia Froboess und als ein Bewunderer, der die Fernsehshows Alexanders als kleiner Junge sah: Hape Kerkeling.
Legenden Dienstag, 15.02.2011 RBB
Beginn: 20:15 Uhr Ende: 21:00 Uhr Länge: 45 min.
VPS: 20:14
Presse: Birgit Kienzle
Kategorie: Nachrichten/Info-Magazin, Themen-Geschichte
In ORF2 gibt es mehr von P.A., aber das ist digital - da braucht man eine Karte
Die Abenteuer des Grafen Bobby - Spielfilm, A 1961 Samstag, 05.03.2011 BR
Beginn: 20:15 Uhr Ende: 21:45 Uhr Länge: 90 min.
Darsteller: Peter Alexander (Graf Bobby Pinelski), Vivi Bach (Mary Piper), Gunther Philipp (Baron Mucki von Kalk), Bill Ramsey (Bill, der Kellner), Fritz Muliar (Josef Powidel), Boy Gobert (Slippery), Susi Nicoletti (Evelyn Piper, Marys Mutter)
Produktion: Sascha-Verleih
Regie: Géza von Cziffra
Autor: Albert Anthony, Helmuth M. Backhaus
Musik: Kurt Feltz, Heinz Gietz
Kamera: Sepp Ketterer
Kategorie: Spielfilm, Spielfilm-Comedy
Land: A
und anschliessend:
Und so was muss um acht ins Bett - Spielfilm, D,A 1965 Samstag, 05.03.2011 BR
Beginn: 21:50 Uhr Ende: 23:25 Uhr Länge: 95 min.
Darsteller: Peter Alexander (Dr. Eduard Frank), Ingeborg Schöner (Angelika Weiß), Gunther Philipp (Dr. Arthur Schäfer), Loni Heuser (Frau Dr. Diehlmann), Peter Gerhard (Direktor Rieger), Lotte Lang (Frau Dr. Schwabe), Elisabeth Stiepl (Fräulein Hampel)
Produktion: Sascha-Verleih
Regie: Werner Jacobs
Autor: Janne Furch, Eckart Hachfeld
Musik: Johannes Fehring, Heinz Gietz, Otto F. Hænning, Gerhard Winkler
Kategorie: Spielfilm, Spielfilm-Comedy
Land: D,A
Saison in Salzburg - A 1961 Montag, 07.03.2011 BR
Beginn: 22:50 Uhr Ende: 00:30 Uhr Länge: 100 min.
Darsteller: Peter Alexander (Heinz Doll), Gunther Philipp (Toni Mack), Waltraut Haas (Theres Stolzinger), Ingeborg Schöner (Annemarie Stolzinger), Peter Vogel (Hans Stiegler), Beppo Brem (Xaver Möslacher), Gunnar Möller (Dr. Erich Elz)
Produktion: Sascha-Filmproduktion
Regie: Franz Josef Gottlieb
Autor: Kurt Feltz, Janne Furch, Ernst Marischka, Max Wallner
Musik: Fred Raymond
Kamera: Elio Carniel
Kategorie: Spielfilm, Spielfilm-Comedy
Land: A
Nach diesem Datum wirst Du sicher selbst im Programmheft finden, was gesendet wird...