So, na gut dann fange ich mal auf vielfachen Wunsch n Bericht zu erstatten...
Wie gesagt das kann sich etwas ziehen, da ich ab nächste Woche viel um die Ohren habe, aber ich werde es dann immer ergänzen.
Beginnen wir doch am besten am Anfang....
Da ich ja schon schrieb das die Fahrt mit der Bundesbahn wieder der Hit war, hier mal ein kurzer Aufsatz zur An- bzw auch schon Rückreise,...das habe ich dann mal zusammengefasst:
Nachfrage , Anregung, Beschwerde
Sehr geehrte Damen und Herren,
Bezugnehmend auf Ihr Angebot Beschwerden und Anregungen an sie zu richten, möchte ich Ihnen mein Erlebnis mit der Deutschen Bundesbahn vom 03.06.2011 schildern.
Wir hatten den Euronachtzug 491 von Hannover nach Wien/Westbahnhof am 03.06.2011 gebucht.
Inclusive zweier Radstellplätze, da wir den Donauradweg bis Budapest ab Wien befahren wollten.
Ordnungsgemäß haben wir uns nach dem Wagenstandsanzeiger gerichtet und standen auch direkt vor dem Wagen in dem unsere Radplätze gebucht waren.
Leider war von Außen -für uns in der nur 6 Minuten angesetzten Haltezeit die uns blieb um unsere Räder samt den Satteltaschen über eine recht hohe Stufe in den Wagen zu wuchten- nicht ersichtlich das sich die 4 Hängeplätze für die Räder auf der anderen Seite des Wagens befanden.
Dem Irrtum sind nicht wir alleine erlegen, denn wir standen dann mit drei Rädern , drei Personen und dem Gepäck verkeilt in dem Vorraum und dem für alles viel zu engen Gang.
Ein Durchkommen durch den Gang auf die andere Seite des Abteils war unmöglich- da viel zu eng-, außerdem drängte die Zeit, da wir wie schon gesagt mittlerweile nur noch 4 Minuten hatten und um aus der misslichen Lage zu kommen ,sämtliches Gepäck abschnallen mußten, die Räder erneut eine tiefe Stufe auf den Bahnsteig wuchten mußten, einmal den ganzen Wagen mit all den Sachen samt Rad langrennen mußten, um dann alles auf der anderen Seite wieder einzuladen.
Dabei wurde am Rad meines Mannes beim Herunterwuchten über die tiefe Stufe noch der Kettenkasten beschädigt.
Als wir endlich im Zug waren, fuhr der Zug direkt los und wir konnten bei voller Fahrt versuchen die Räder in die Aufhängung einzuhängen, während die anderen Räder im Abteil hin- und herschwangen.
Auch kein sehr einfaches Unterfangen, vor allem wenn der Zug in Kurven fährt.
Das Schlafwagenabteil war dann 3 Wagen weiter.
Die restliche Fahrt verlief zunächst komplikationsfrei, jedoch hatte der Wagen letzlich am nächsten Tag 177 Minuten Verspätung, da es einen Lok- und Wagenschaden gab.
Die schriftliche Bestätigung der Schaffnerin füge ich meinem Schreiben bei .
Sehr ärgerlich fand ich auch, dass man auf der Toilette kein Wasser zum Händewaschen hatte.
Der Wasserhahn lief nicht.
Es gab lediglich Trinkwasserplastikbehälter mit Aludeckel, die dann zweckenfremdet dafür herhalten mußten.
Bei einem Nachtzug für so lange Fahrten halte ich das für hygienisch nicht grade korrekt.
Auf der Rückreise am 30.06. 2011 sind wir dann von Wien/Simmering bis Berlin im EC 172 gefahren.
Diesmal wollten wir es besser machen mit dem Einstieg, was uns aber leider gar nicht gelang.
Auch wieder korrekt standen wir direkt vor dem uns zugeteilten Fahrradabteil laut Wagenstandsanzeige.
Beim Eintieg- wieder über eine sehr hohe Stufe- nur diesmal hatten wir schon das Gepäck abgemacht und wollten uns das dann beim Einstieg (Wir hatten 4 Minuten Zeit von Ankunft bis Abfahrt) zuwerfen , damit es diesmal stressfreier ginge.
Es sollte uns leider auch wieder nicht möglich sein, da in diesem Zug jeweils ein einziger Radplatz im Zug vorhanden ist und zwar an jeder Seite einer.
Auch das ist von Außen nicht ersichtlich und erst ein Mitarbeiter der zufällig am Zug vorbeikam wies uns in unserer Verwirrung darauf hin.
Wieder mußten wir unter extrem Zeitdruck sehen wie wir schnellstmöglich Gepäck und Rad an verschiedenen Stellen ins Abteil bugsiert bekamen.
Jeder mußte das jetzt für sich alleine hinbekommen, da wir uns aufgrund der Situation ncihtmal gegneseitig behilflich sein konnten.
Unsere reservierten Sitzplätze waren diesmal 4 Wagons weiter.
Da wir aber später am Berliner Hauptbahnhof aussteigen mußten und die ganze Angelegenheit ja dann Rückwärts nicht weniger kompliziert ist ,haben wir diese dann nicht in Anspruch genommen, zumal die Radplätze so dicht an gläsernen Absperrwänden zu den Sitzen waren und z.B. das Rad meines Mannes gar nicht korrekt aufgehängt werden konnte, da der Platz dafür nicht ausreichte und der Lenker über die Glasabsprerrung hing.
Im Berliner Hauptbahnhof, ein hochfequentierter Bahnhof, an dem viele Menschen aus und einsteigen, blockierten aufgrund dieser Konstruktion dann zwei Räder den Ausgang, zudem mußten wir zunächst die Räder aus dem Zug befördern und dann wieder hinein ins Abteil und das Gepäck holen, anders wäre es gar nicht möglich gewesen.
Man hat dann aber das Problem das Leute ein- und aussteigen und man Schwierigkeiten bekommt wieder ins Abteil zu seinen Sachen zu kommen, während die bereits ausgeladenen Gepäckstücke – in dem Fall das Fahrrad- unbeaufsichtigt auf dem Bahnsteig steht.
Im Regionalzug von Berlin nach Magdeburg war in jedem einzelnen Abteil ein abgesenkter Platz für Räder, Rollstühle und Kinderwagen.
Ich frage mich ernsthaft wer sich die von uns erlebten Radtransportkonstruktionen ausdenkt und kann mir leider nicht vorstellen das derjenige schon einmal selber als Radreisender unterwegs war.
Der Donauradweg ist ein bekannter und sehr beliebter Radweg und wird gerne und viel bereist.
Leider ist man dabei immer auf den Transport des Rades mit der Bundesbahn angewiesen.
Die Fahrt mit den Regionalzügen zeigte aber, dass es geht und es durchaus Wagen bei der Bahn gibt die korrekt für den Transport von Rädern und ähnlichem gebaut sind, ich frage mich von daher weshalb diese grade auf Fernzügen nicht eingesetzt werden.
Ich möchte mir zudem gar nicht ausmalen wie diese Fahrt für eine behinderte Person sein muss die auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Die Stufen ins Abteil wären unüberwindlich und auch Kinderwagen wären ein echtes Problem.
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Aber in Wien angekommen fanden wir heraus das unser Hotel, welches wir erstmalig vorgebucht hatten via Internet unweit des Bahnhofes lag und es sich dabei um ein umgebautes ehemaliges Nonnenkonfizienhaus handelte.
Das war mal ne spannende Erfahrung *grins*. Sehr junge . äußerst sympatische, nette Damen wuppten den Laden da, sehr angenehm, es gab ein perfektes gutes Frühstück und sauleckeren Kaffee. Alles war sehr sauber und das Internet kostenfrei.
Davon ab lag es sehr günstig, man kam von da gut in die City und auch raus bis Simmering und zur Donau.
Die Räder konnten wir sicher im Keller abstellen und hätten wir seelischen Beistand gebraucht gab es sogar eine eigene Hauskapelle.
Also zwingend emfphelenswert diese Unterkunft und vor allem günstig für Wien!!!
Sehr zu empfehlen übrigens auch folgende Reisefüher:
Der NAtional Geographic Explorer von Wien
Kostet nur 8,50 € ist ganz handlich klein und die ganze Stadt ist in Stadteile unterteilt zu denen es handliche Klappkarten und jede Menge guter Tipps gibt.
Passt in jede Radtasche;-)))
Den hatten wir auch für Budapest- den gibts für jede Menge Großstädte..nur mal so als Tip
Hat sich sich sehr bewährt...
Damit konnte es dann auch richtig losgehen...dazu dann demnächst mehr
Zum Urlaubsstart passt folgendes Foto, gesehen an einem Gebäude an der Wienzeile beim Naschmarkt: