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 Dinge auf die man nicht merh verzichten kann?....

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BeitragThema: Dinge auf die man nicht merh verzichten kann?....   Fr 12 Aug 2011 - 5:50

das Eingangsposting lautete :

Heute früh gab es einen interessanten Radiobeitrag...
Der Moderator berichtete, das bei ihnen im Studio gestern alles ausgefallens ei, Internet, Drucker..Alles.
Das sei ganz blöd gewesen udn man könne da gar nicht merh drauf verzichten (verstehe ich!)
Danns tellte er an die Höhergemeinde die Frage:
Was ist es denn bei Euch?
Worauf könnt ihr nicht verzichten im Leben?

Jetzt mal so globale Sachen wie Frieden,Familie, Gesundheit, Liebe und Freundschaft ausgenommen, ich denke das ist doch klar oder nicht?

Also was wäre es bei Euch?
Also das Internet gehört bei mir definitiv dazu..der PC generell...
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Aqualis



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BeitragThema: Re: Dinge auf die man nicht merh verzichten kann?....   Fr 12 Aug 2011 - 20:45

Prinzipiell kann man auf alles verzichten. Fragt sich nur, ob der Verzicht überlebbar ist.
Also ich könnte/möchte auf nichts verzichten, außer auf die 2 Kilo Übergewicht, die Brille, eventuelle Wehwehchen, Börsenspekulanten, so ein Shitsommerwetter wie heuer und Fluglotsenstreiks justament am Tag meines Urlaubabfluges (am Rückflugtag bin ich wesentlich toleranter gestimmt, hihi)
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Weiblich
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BeitragThema: Re: Dinge auf die man nicht merh verzichten kann?....   Sa 13 Aug 2011 - 5:46

Natürlich kann man auch auf alles verzichten, abe die Frage ist ja letztlich ob man das auch will...(Abgesehen davon das es unter Umständen nicht überlebbar ist)...
Ich fand die Frage des Moderators ganz interessant, weil man darüber eigentlich sehr selten reflektiert oder?
Es sit ein bisschen wie mit den Dingen die kein mensch benötigt, wie das "Intimduftspray" über das wir in einem anderen Thread mal diskutiert haben.
Die die das herstellen oder benutzen wollen darauf sicher auch auf keinen Fall verzichten....
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Linda



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BeitragThema: Re: Dinge auf die man nicht merh verzichten kann?....   Sa 13 Aug 2011 - 8:56

Nach einigem Nachdenken, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass man in dieser Angelegenheit viel öfter reflektiert, als einem bewusst ist. So geht es mir auf jeden Fall.

Gestern habe ich z. B. meinen Schreibtisch radikal aufgeräumt. Von dem Möbel selbst konnte man nur noch wenig erkennen, so viele Unterlagen hatten sich inzwischen angehäuft. Da er in unserem Wohnzimmer integriert ist, fällt der Blick doch immer darauf, und das Gewissen mahnt, endlich Ordnung zu schaffen. Aber nicht Unlust hat mich lange davon abgehalten, das Vorhaben anzugehen. Vielmehr war es eine Art Verlustangst. Ich hänge an jedem Blatt Papier, an jeder Notiz, an jedem kleinen Stück. Im Hinterkopf beschäftigt mich die Frage: "Könnte ich das nicht noch mal brauchen ... irgendwann?"

Und so geht es mir mit allen persönlichen Dingen. Ich räume auf, schaffe Ordnung und Platz in den Schränken. Aber immer ist das auch mit einer gewissen Wehmut verbunden, egal ob es sich um Kleidung, Schuhe, altes angeschlagenes Geschirr oder sonst etwas handelt. Ich hänge an jedem Teil, das ich hergeben muss. Oft genug ist es vorgekommen, dass ich nach einiger Zeit bedauert habe, etwas "entsorgt" zu haben.

Einige würden das sicher als "Macke" bezeichnen und möglicherweise ist es das auch. Doch Sorgen müsste ich mir wohl nur machen, wenn ich alles in irgendwelchen Ecken horten würde. Der Wunsch nach Ordnung ist jederzeit in mir und die Umsetzung führe ich auch durch. Aber immer bleibt das Gefühl eines mehr oder weniger kleinen Verlustes, selbst wenn die hergestellte "Ordnung" mir am Ende ein befriedigendes Gefühl schenkt.
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Benne



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BeitragThema: Re: Dinge auf die man nicht merh verzichten kann?....   Do 25 Aug 2011 - 17:01

Dinge auf die man nicht mehr verzichten kann?....

Ich könnte zwar auf mein gesamtes Werkzeug verzichten, bloß wer soll die Reparaturen für mich ausführen ?
Geschweige denn, wer diese bezahlen soll.
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lovely3869



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BeitragThema: Re: Dinge auf die man nicht merh verzichten kann?....   Do 25 Aug 2011 - 20:27

Ich möchte nicht verzichten auf :

verlässliche ,ehrliche Freunde

meinen Hund und die langen Spaziergänge mit ihr

auf meine hilfsbereiten und immer unterstützenden Kollegen / Kontakte beruflich wie privat

auf meine Stärke und meinen Glauben in weniger schönen Zeiten

auf meine ruhigen und stillen Momente, die mir unheimlich viel Kraft und Energie schenken

auf die Natur, in der ich ebenfalls Kraft und Energie schöpfe
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Weiblich
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BeitragThema: Re: Dinge auf die man nicht merh verzichten kann?....   Fr 26 Aug 2011 - 5:26

zwinkern Ohne meine Kamera möchte ich auch nicht sein..Momente festhalten können zur Erinnerung....Den Blick schärfen können für Wesentliches....Ruhe ...neue Sichtweisen entdecken....das täte mir sehr fehlen!
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lovely3869



Weiblich
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BeitragThema: Re: Dinge auf die man nicht merh verzichten kann?....   Fr 26 Aug 2011 - 13:48

gut
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Aqualis



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BeitragThema: Re: Dinge auf die man nicht merh verzichten kann?....   Fr 26 Aug 2011 - 15:14

Linda schrieb:
Nach einigem Nachdenken, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass man in dieser Angelegenheit viel öfter reflektiert, als einem bewusst ist. So geht es mir auf jeden Fall.

Gestern habe ich z. B. meinen Schreibtisch radikal aufgeräumt. Von dem Möbel selbst konnte man nur noch wenig erkennen, so viele Unterlagen hatten sich inzwischen angehäuft. Da er in unserem Wohnzimmer integriert ist, fällt der Blick doch immer darauf, und das Gewissen mahnt, endlich Ordnung zu schaffen. Aber nicht Unlust hat mich lange davon abgehalten, das Vorhaben anzugehen. Vielmehr war es eine Art Verlustangst. Ich hänge an jedem Blatt Papier, an jeder Notiz, an jedem kleinen Stück. Im Hinterkopf beschäftigt mich die Frage: "Könnte ich das nicht noch mal brauchen ... irgendwann?"

Und so geht es mir mit allen persönlichen Dingen. Ich räume auf, schaffe Ordnung und Platz in den Schränken. Aber immer ist das auch mit einer gewissen Wehmut verbunden, egal ob es sich um Kleidung, Schuhe, altes angeschlagenes Geschirr oder sonst etwas handelt. Ich hänge an jedem Teil, das ich hergeben muss. Oft genug ist es vorgekommen, dass ich nach einiger Zeit bedauert habe, etwas "entsorgt" zu haben.

Einige würden das sicher als "Macke" bezeichnen und möglicherweise ist es das auch. Doch Sorgen müsste ich mir wohl nur machen, wenn ich alles in irgendwelchen Ecken horten würde. Der Wunsch nach Ordnung ist jederzeit in mir und die Umsetzung führe ich auch durch. Aber immer bleibt das Gefühl eines mehr oder weniger kleinen Verlustes, selbst wenn die hergestellte "Ordnung" mir am Ende ein befriedigendes Gefühl schenkt.



Hihi, Willkommen im Klub, Linda!
Geht es dir auch so, dass du dich erst mental in Stimmung bringen musst, um überhaupt konsequent/erbarmungslos aufräumfähig zu sein? Wenn mir die Liebste (jetzt) sagen würde: 'Aqua, räum bitte die (z.B.)Werkstatt auf ,' dann würde ich ihrer 'Bitte' zwar folge leisten, dass Ergebnis wäre allerdings eher mickrig in Bezug auf tatsächlich entsorgten Müll. Ich muss mich quasi erst in eine Ordnungs- und Entsorgungswut puschen und das bedarf einiger Zeit. Dann bin ich in Trance und die Entsorgungsorgie wird gestartet, doch schon beim 'Entsorgen' mümmelt die innere Stimme und streut Bedenken in die Glut meines Feuereifers. Ist dann alles nicht mehr da wo es einst hingehörte, der Puls wieder normal und die heilige Ordnung manifestiert, kommt die Zeit der Reue...hätte ich doch den/die/das...behalten.
'Sche siehts ja aus, aber irgend etwas fehlt.'
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Linda



Weiblich
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BeitragThema: Re: Dinge auf die man nicht merh verzichten kann?....   Di 30 Aug 2011 - 17:29

Bei mir, Aqua, handelt es sich bei solchen Aktionen auch um einen wahren Wettstreit der Gefühle. Einerseits ist da diese, den Jungfraugeborenen zugesprochene innere Ordnungsliebe, die sehr stark in mir arbeitet. Andererseits will ich mich nicht von liebgewordenen Sachen trennen. Und was mir lieb und teuer ist, ist praktisch alles was ich besitze. Ich schiebe dieses Vorhaben oft weit hinaus, manchmal Monate, bis der Drang nach Ordnung übermächtig wird und ich mich tatkräftig ans Werk begebe.

Dabei sortiere alle Dinge in drei Stapeln. Auf den ersten kommen die Sachen, die ich auf jeden Fall behalten will/muss. Das ist am Ende immer der größte. Auf den zweiten packe ich alles, was ich auf jeden Fall entsorgen will. Und das wird immer der kleinste Stapel. Schließlich gibt es da noch die Dinge, über die ich länger nachdenken muss. Die packe ich auf den dritten Stapel. Sie befinden sich dort sozusagen in der Schnittmenge. Manchmal brauche ich einige Tage um mir über ihre zukünfige Bestimmung klar zu werden. Am Ende packe ich das meiste davon wieder zurück auf den Schreibtisch oder in die Schränke und Schubladen. Schließlich könnte ich dieses oder jenes ja doch irgendwann mal dringend brauchen .... weissnicht

Etwas Positives erreiche ich aber doch mit solchen Aktionen. Durch das Umschichten und Sortieren schaffe ich schließlich auch neue Ordnung Zwinker .
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Aqualis



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BeitragThema: Re: Dinge auf die man nicht merh verzichten kann?....   Di 30 Aug 2011 - 20:24

Lustig sind immer die Dispute mit meinen Nächsten (ich räume eigentlich nie allein auf, schon allein weil ich einen Rettungsnagel für die Wegwerfkandidaten brauche). Gierig auf ein Kopfschütteln und eine wenigstens halbwegs plausible Begründung warum das Teil aufhebenswürdig sei, zeige ich den Wegwerfkandidaten vor und drehe und wende ihn, begleitet mit werbenden Worten und freue mich diebisch wie ein Winkeladvokat der einen Todeskandidaten vor dem Strang gerettet hat, wenn das Teil begnadigt wurde und für weitere ca.2Jahre in irgendeiner Schranknische vor sich hin dümpeln darf. Dabei geht es zu wie auf dem arabischen Basar. Da wird beinhart gefeilscht und da werden Plädoyers für und wider gehalten, die Münchhausen Tränen der Verzweiflung an der eigenen Unzulänglichkeit in die Augen treiben würden, hihi.
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