Babs, ich bin begeistert. Du rauchst nicht mehr.

Schon allein dieser Umstand wird das Jahr 2012 für Dich nicht floppen lassen.
Was die Leichtigkeit des Seins betrifft, kommt es immer auf den Kopf an. Es ist der Kopf, der Ängste schürt und ständig fragt. Der den fatalen Hang zum Speichern aller Untugenden hat und nur zu gern bereit ist uns ein Schreckenszenario vorzugaukeln in dem wir das maximal zu erwartende Negativum erleben werden. Real hingegen kommen wir fast immer mit einem blauem Auge davon. Also geh einfach weiter, denn so falsch kann der Weg ja wohl nicht sein; sonst wärst Du ja irgendwo zwischen Hartz und Tafel gelandet.
Die Leichtigkeit des Seins ist schlicht und ergreifend das postive Denken; das Erkennen, dass das Blut in den Adern noch fließt, der Himmel oftmals blau ist, die Liebe das schönste aller Gefühle ist und wir das einmalige Glück haben, ohne Kanonendonner leben zu können.
Ich fühle das etwas auf mich zukommt... ( nix Gutes versteht sich...warum eigentlich?), zeigt, dass Du Zukunftsängste mit ins neue Jahr schleppst. Angst ist rein evolutionär ein postives Regulatorium aber leider in der heutigen Zeit eher ein gezeilt eingesetztes Instrument der Mächtigen, denn nichts lässt sich leichter absegnen, als ein Krieg der unter Angstschüren erzwungen wird.
Mal was anders:
Pathalogische Zahnarztangst
Die Liebste ist eine taffe Frau. Stark in Emotion und Willen und doch ein Kaninchen vor der Kobra namens Dentist.
Ein Würmchen voller Angstvisionen und real empfundener Schweißangst wenn es denn zum Zahnarzt gehen sollte.
Heute, 10 Jahre später, fährt die Liebste (allein!!!) zu unserem Zahnklempner ohne übertriebene Ängste und fährt (immerhin reichlich 30Km) wieder zurück. Ganz einfach weil in ihrem schönen Köpfchen ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat. Aus Angst wurde Vertrauen.
Und das kam so: Die ersten Jahre habe ich ihr während der Behandlung die Füße gestreichelt und sie damit vom angeblich grausamen Procedere abgelenkt. Allmählich hat sie sich dann von dem Gedanken gelöst, dass Zahnarztbesuch gleich Folter ist, denn mein Streicheln war beruhigend und der exzellente Zahnarzt hat ihrem Zahnfleisch bereitwillig, mit dem ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, zur Unempfindlichkeit verholfen.
Sie hat sich fallen lassen können und gespeichert, dass Zahnarzt nicht unbedingt Schmerz bedeuten muss.
Fazit: Angst findet nur im Kopf statt und kann nur im Kopf beschwichtigt werden.
Also viel Erfolg beim Angstkampf.