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 Neues und altes aus Hamburg

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Paulina1910

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BeitragThema: Neues und altes aus Hamburg   Mi 29 Mai 2013 - 19:22

das Eingangsposting lautete :

Am Dienstag ist das derzeit größte Frachtschiff, die "Alexander von Humboldt" im Hamburger Hafen eingetroffen.
Die Alexander von Humboldt gehört der französischen Reederei CMA-CGM und ist das zweite Schiff in einer baugleichen Reihe dieser Reederei. Alle Schiffe wurden nach berühmten Forschern und Entdeckern benannt.



Auf insgesamt 10 Decks arbeitet die 26köpfige Besatzung. Vom Kiel bis zur Mastspitze ist dieser Containerriese 69 Meter hoch und mit ihren 396 Metern Länge etwa viermal so lang wie unsere Elbphiharmonie. Das Schiff fasst mehr als 16.000 Container. Wenn die alle nebeneinander stünden, entspräche das einer Strecke von 97 km.

Trotz der vielen Container brauchen die Hafenarbeiter maximal 1,5 Tage für die gesamte Be- oder Entladung. Wegen des Tiefgangs der Alexander von Humboldt von 16 Metern kann der Pott in den meisten Häfen der Welt übrigens nicht voll beladen einlaufen. In Hamburg geht das wegen der sehr umstrittenen Elbvertiefung. Davon habt Ihr sicher schon gehört.

Der 110.000 PS-Motor erreicht eine Geschwindigkeit von 21 Knoten oder 39 km pro Stunde und die Maschine könnte locker eine Kleinstadt mit ausreichend Energie versorgen.

Morgen wird die "A. v. H." getauft. Dazu gibt es ab 22 Uhr ein Feuerwerk. Am Freitag-Morgen zwischen 04:00 h und 06:00 wird sie wieder auslaufen und dabei werden viele "Schlepper" helfen.

Jetzt könnt Ihr bestimmt verstehen, weshalb auf den Hafengeburtstagen meist nur Touristen und keine Hamburger zu finden sind: Wir können dauernd große Pötte gucken geh'n smile

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   Fr 14 Nov 2014 - 22:30

*löl* das wäre in der Tat schrecklich, Mousie Rose Glaube ich aber nicht. Wird ja kräftig gewerkelt dort und jeden Tag siehts anders aus. Und das es voran geht... dafür sorgen auch die Fans. Man kann jeden Tag dem Fortschritt zusehen. Einfach mal den link anklicken, den ich vorher postete.

LG hello

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   Fr 14 Nov 2014 - 22:35

Zwei Museumsbesuche stehen demnächst bei mir an:

1.) das archäologische Museum in Harburg. Da will ich etwas über das uralte Hamburg lernen:

http://amh.de/index.php/18001

2.) das Museum der Arbeit. Da will ich etwas übers Fahrrad lernen:

http://www.museum-der-arbeit.de/de/sonderausstellungen/das-fahrrad.htm#.VGZ1J8kV3IU

Wird beides sicher sehr interessant Ideae

LG

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   Sa 15 Nov 2014 - 9:45

gut

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   Mi 3 Dez 2014 - 19:05



War wieder richtig fröhlich.... smile

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   Mi 3 Dez 2014 - 19:18

Der Weihnachtsmann auf der Reeperbahn


Von drunt`vom Hafen komm`ich her, ich muß euch sagen, es war ziemlich schwer,
auf St. Pauli bei den leichten Mädchen und Seebär`n den Alten mit seinem Sack aufzustöbern.
Und wie ich so schritt durch das Schneegeriesel: bei der Großen Freiheit fand ich ihn dann
in einer polizeilich verbotenen Piesel und stinkbesoffen – den Weihnachtsmann.

Er hing an der Theke, soff Grog und sang stolz (und es lauschten andächtig die Gäste)
die Ballade: „O Tannen-, o Tannenholz, wie klebrig sind deine Äste!“
Sein traditioneller, weiß wallender Bart geriet ihm des öfteren ins Grogglas,
wobei er nach typischer Weihnachtsmannart leicht schräge auf seinem Bock saß.
Das war eine Stimmung! So weihnachtlich! Zwei Striptease-Engelchen setzten sich
dem Weihnachtsmann auf die Beine (die hatten ganz schön einen sitzen,
und da sah man die Lichtlein blitzen...) und schließlich weinte die eine:
O, lieber guter Weihnachtsmann, nun fang mit der Bescherung an!

Und da verhaute der Gute die Weiber mit seiner Rute...
Und dann grölten wir alle im Männerchor das Lied vom offenen Himmelstor.
Und der Weihnachtsmann rief: Hosianna! Hepp, hepp! und versuchte samt Sack einen Solo-Step,
wobei er geschickt auf den Tischen sich tollte und plötzlich dumpf dröhnend zu Boden rollte.
Da ertönte rings `rum der fromme Appell: „Hebe die Beine und spute Dich schnell!“
Es klangen die Glocken, es fielen die Flocken, es qualmten die Socken, es eilten die Stunden,
acht Glasen, veer Klocken, ahoi holder Knabe mit goldenen Locken,
kein Auge blieb trocken, und dem Weihnachtsmann sah man nur groggen und groggen!
Der Wirt war am Bierhahn längst eingeschlafen.
Es tuteten weihnachtlich-milde vom Hafen die Werft- und die Schiffssirenen. Aber noch immer gab einer
der Engel nicht Ruh mit dem christlichen Liebesgequängel und flocht, um den Weihnachtsmann zu verwöhnen,
Bierdeckel in seinen Bart und Brezelgeschmeide und sprach: “Ich verkündige Dir große Freude...“

Der Weihnachtsmann ergriff den Sack, „Du Naseweis, Du Schelmenpack, Du Aufgebundene bis unten hin, Du glaubst wohl nicht, dass ich der Weihnachtsmann bin?“ Und fing an zu weinen.
Von einer Marie, die eigentlich eine Jungfrau hold. Auf dem Heiligengeistfeld habe er sie überredet,
zu etwas, was sie von selbst nie gewollt. Aber Weihnachten dürfe ihn keine verführen-
und begab sich hinaus auf die Reeperbahn (den Sack auf dem Rücken, auf allen vieren,
vermied er es klug, die Balance zu verlieren), wobei er entsetzlich zu grölen begann:
„Die Menschen, die haben keine Frömmigkeit nicht!“
Und entschwankte zur Fähre...zur ersten Schicht.

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   Mi 3 Dez 2014 - 19:27

lachen

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   Do 4 Dez 2014 - 6:44

Klasse lachen

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   Mi 31 Dez 2014 - 11:05

Gestern war ich ja - wie bereits erwähnt - mit meinem Sohn und seiner Freundin zur Lichterfahrt durch den Hafen. Wir wollten uns an den Landungsbrücken treffen; Brücke 1 sollte das Boot fahren. Bin dann mit Absicht sehr rechtzeitig dort gewesen. Die Landungsbrücken sind schließlich mein allerliebster Lieblingsplatz, aber das wisst Ihr ja längst.

Ich hatte also noch gut eine 3/4 Stunde, um da gemächlich auf den Pontons herumzuspazieren und die unglaubliche Atmosphäre zu genießen. Gestern war es besonders voll dort. Hatte nicht damit gerechnet, dass soooo viele Touristen dort wären, aber es war schön! Ein Stimmengewirr aus vielen verschiedenen Sprachen von Menschen aus vielen verschiedenen Regionen und Ländern, alle fröhlich und gut gelaunt. Lachen musste ich über eine asiatische Familie: Die hatten sich mit ihren Fischbrötchen an einen Tisch vor den Kiosk gesetzt und bestaunten die frechen Möwen, die dort immer haufenweise herumfliegen. Ein Mädel; ich denk' mal, es war die Tochter, hob ihren Arm mit der Hand, in der sie ihr Brötchen hielt in die Höhe, weil sie wahrscheinlich ihren Leuten irgend etwas zeigen wollte und .... schwups.... stürzte sich eine Möwe aus dem Flug auf das Brötchen und verschwand mit der Beute! Die Familie war sehr erschrocken - dass sah man an ihren Gesichtern, aber nur kurz, dann lachten sie alle gemeinsam über dieses Erlebnis.

Eine Hafenrundfahrt im Dunklen hatte ich olle Hamburger Deern tasächlich noch nie gemacht und so war es ein wunderschönes Erlebnis, durch die Speicherstadt zu schippern und meine geliebte Stadt und den Hafen mal von der Wasserseite aus beleutet zu sehen. Teilweise wurde die Speicherstadt ja von einem Lichtkünstler effektiv und kunstvoll ausgeleuchet. Wie uns der "he lücht" (das ist der Mann, der während der Fahrt den Pasagieren auf dem Boot Fakten und Geschichten erzählt) berichtete, zahlt die Stadt Hamburg für diese Beleuchtungen ca. € 2.900,00 täglich an Stromkosten!!! scratch1 Heftig! Das ist nicht gerade umweltfreundlich!

Nach ca. 1,5 Stunden war die Fahrt beendet und wir gingen in's nur ein paar Schritte entfernte "Portugiesenviertel", um unseren Appetit zu stillen. Wir fanden ein sehr schönes portugiesisches Restaurant und labten uns an ... na was wohl? ... köstlichem Fisch! gut

Das Portugiesenviertel

Das Portugiesenviertel ist ein Quartier im südlichen Teil der Hamburger Neustadt. Es wird im Westen begrenzt durch das Hafentor bei den Landungsbrücken, im Osten durch den Neustädter Neuen Weg, im Norden durch den Venusberg und im Süden durch die direkt am Hafen gelegenen Straßen Johannisbollwerk und Vorsetzen.
Die Ditmar-Koel-Straße, die "Hauptschlagader", verläuft diagonal durch das Portugiesenviertel. An dieser Straße liegen auch die vier nordischen Seemannskirchen Hamburgs. Das deutet schon auf die vielfältigen Herkunftsländer hin, aus denen die Menschen im Portugiesenviertel stammen.
Unterschiedliche Kulturen in einträchtiger Nachbarschaft
Ganz gleich welcher Herkunft, im Portugiesenviertel Hamburg leben die Menschen mit viel Verständnis und Respekt füreinander. Das Quartier sieht sich als Gegenentwurf zur gestylten HafenCity, als idyllisches Dorf am Hafen, in dem im Sommer regelrecht mediterranes Urlaubsflair herrscht. Dieser Kontrast zur HafenCity macht das Portugiesenviertel so liebenswert.
Reizvoll für Besucher sind die Geschäfte der Designer, Kunsthandwerker und Galeristen. Mit Festen, beispielsweise der Prozession zu Ehren der Madonna von Fátima und einem Freilicht-Paella-Kochen, präsentiert sich das Portugiesenviertel in seiner Eigenheit der Öffentlichkeit.

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   Mi 31 Dez 2014 - 11:23

Ich habe alles bildlich vor Augen....
War ja schon oft da...in HH...

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   Mi 31 Dez 2014 - 11:23

Lina Rose , das muss ein tolles Erlebnis gewesen sein gut

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   Mi 31 Dez 2014 - 15:09

gut

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   Mi 31 Dez 2014 - 15:20

gut

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   So 18 Jan 2015 - 12:45

Nach dem bösen Orkan neulich sahen Landungsbrücken und Fischmarkt - dort wo wir neulich noch lustig spazieren gegangen sind - so aus:

Landunter am Hafen!


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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   So 18 Jan 2015 - 12:48


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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   So 18 Jan 2015 - 17:44

Toll erzählt, Lina Rose , auch ich war mit dabei - gedanklich zwinkern .

Nach dem Sturm und Hochwasser sieht es natürlich nicht mehr so schön aus. Hat sich die Lage beruhigt?

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   So 18 Jan 2015 - 18:01

Hauptsache die Hanseaten suchen die Schuld nicht beim Hochwasser, hihi, sondern waten in Demut und kopfschüttelnd über die Einfalt ihrer Vorfahren so nahe am Wasser gebaut zu haben, durch die Wassermassen.
Aber was so ein alter Seebär ist, so einer der die Sturmflut vom 16./17.Februar 1962 durchlitten hat, der lächelt nur milde wenn er die Pfützchen auf den Landungsbrücken anno 2015 sieht und brabbelt in seinen Klabautermannbart: "Hätte schlimmer kommen können."



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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   Mo 19 Jan 2015 - 18:19

Ja Mousie Rose alles wieder schön zwinkern Wie Aqualis schon anmerkte: es hätte schlimmer kommen können. Vom Klabautermann erzähle ich Euch demnächst mal was ... smile

Übrigens: Willkommen zurück, Mousie! Schön, dass Du wieder da bist Rose War bestimmt "elefantös" ... zwinkern

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BeitragThema: Kai ist beleidigt! :-)   Do 17 Sep 2015 - 18:03

Quelle: http://www.taz.de/!5233805/

Ach Bild-Zeitung. Gerade hatten wir sie noch etwas lieb gewonnen: Die vergangenen Wochen hat sie sich durchaus menschenfreundlich gezeigt. Hat sich im besten Kampagnenjournalismus-Stil für Flüchtlinge eingesetzt. Plötzlich waren „Refugees Welcome“ und mit „Wir helfen“ hat sie eine Aktion gestartet.

Diese wollte sie auch in die Sport-Welt tragen. Also forderte sie alle 36 Fußballvereine der ersten und zweiten Bundesliga auf, am kommenden Spieltag mit dem Bild-eigenen „Wir helfen“-Logo aufzulaufen. Alle wollen mitmachen. Welch ein Erfolg für die Bild, für die Flüchtlinge, für Deutschland.

Und dann kommt dieser Linksspießerverein St. Pauli und weigert sich, mitzumachen. Man sehe „nicht die Notwendigkeit“, sich zu beteiligen, erklärte Geschäftsführer Andreas Rettig. Seit vielen Wochen sei der FC St. Pauli zu dem Thema aktiv, um Menschen, die nach Deutschland geflohen sind, zu helfen. „Wir leisten ganz praktische und direkte Hilfe dort, wo sie gebraucht wird.“

Gut gekontert. Er hätte natürlich auch sagen können: „Mit diesem Drecksblatt wollen wir keine gemeinsame Sache machen“ - drückt sich aber lieber charmanter aus.

Bild-Chef Kai Diekmann hat die Botschaft dennoch verstanden und zeigte sich am Mittwochnachmittag erbost. Nicht so freundlich wie Retting, sondern direkter: „Darüber wird sich die AfD freuen: Beim FC St. Pauli sind #refugeesnotwelcome“, twitterte er. Und „Kein Herz für Flüchtlinge: Schade eigentlich“. Soll heißen: Es kann ja wohl nicht sein, dass sich diese Mini-Truppe aus Hamburg unserem grandiosen Angebot widersetzt.

Bei Twitter kommt Diekmanns „Ihr seid so böse“-Masche derweil nicht gut an. Schnell schoss der Hashtag #BILDnotwelcome in den Twitter-Trends auf Platz eins. Fans anderer Mannschaften fordern, es St. Pauli gleichzutun und die Bild-Aktion zu boykottieren.

Nachtrag: Inzwischen haben sich auch andere Vereine entschlossen, den PR-Aufnäher der Blödzeitung nicht auf Ihre Trikots zu nähen Applaus

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   Mi 23 Sep 2015 - 8:37

Ich habe gestern bei der Bundesliga aufgepasst und keine Logos an den Trikots erkennen können.

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BeitragThema: Re: Neues und altes aus Hamburg   Sa 25 März 2017 - 9:50

TRUDE: Tief runter unter die Elbe


Wikipedia sagt:

Die Schildvortriebsmaschine TRUDE, ein Akronym für Tief Runter Unter Die Elbe, war mit einem Außendurchmesser von 14,20 Metern die damals größte Tunnelbohrmaschine der Welt. Für die Erweiterung des neuen Elbtunnels in Hamburg wurde zwischen Oktober 1997 und März 2000 im Schildvortriebsverfahren eine 2560 Meter lange vierte Röhre unter dem Flussbett der Elbe hindurch gebohrt. Die Tunnelbohrmaschine mit einem Gewicht von über 2000 Tonnen trug etwa 400.000 Kubikmeter Sand, Geröll und Steine mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 6 Metern pro Tag ab.

Das Schneidrad von TRUDE in „Mixschildtechnik“ – mit fünf, erstmals zum Auswechseln der Schneidwerkzeuge von innen begehbaren, Speichen und einem unabhängig steuerbaren Zentrumsschneider unter dem Grundwasserspiegel von der Firma Herrenknecht aus Schwanau entwickelt worden und wiegt allein 380 Tonnen. Eine Besondere Herausforderung stellte die Bandbreite der sehr unterschiedlichen Bodenverhältnisse (Schlick, Sand, Findlinge, Baumstämme, Wasserlinsen, ...) dar. Hierfür wurde TRUDE mit 111 Schälmessern für weiches Gestein und 31 Rollenmeißeln für Hartgestein bestückt. Größere Gesteinsbrocken konnten mit einem Steinbrecher zerkleinert werden.

Dank der Unterstützung durch zahlreiche Firmen und Privatpersonen ist das Schneidrad seit 2001 als technisches Denkmal im Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek ausgestellt.

http://www.museum-der-arbeit.de/de/staendige-ausstellungen/trude-die-groesste-schildvortriebsmaschine-der-welt.htm

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