Die spinnen echt ein bisschen. Die Angst das wer Böses in ihr heiliges Land einreist ist echt schon etwas extrem.
Ich war vor 2 Jahren in Californien. Wir haben dort Verwandschaft.
Das war auch schon sehr spannend was das für ein Procedere im Flughafen war.
Das war das erste Mal das ich sogar meine Schuhe ausziehen mußte beim Bodycheck.
Es gab einen Irisscann, eine Gesichtskontrolle mit der erstaunlichen Frage an mich als Touristin: "Was möchten sie hier in den USA?" und einen Fingerabdruck den man abgeben mußte.
Davon ab war es nötig das ich mir einen neuen Reisepass fertigen lassen mußte, da mein noch für 4 Jahre gülter alter Pass nicht den erforderlichen Normen entsprach. biometrisches Bild und so ein Chip vorn drin....
Kostet ja auch nur mal lockere 60 Euronen....
Die Panik die durch all das irgendwie unbewußt mit geschürt wird ist erstaunlich,
Am Zoll kam ich mir vor wie damals in der ehemaligen DDR an der Grenze.
Man fühlte sich wie ein Verbrecher, eher weniger wie ein Gast in diesem Land.
Wer den Film: "Bowling for Columbine" von MIchael Moore gesehen hat, weiß vielleicht auch um die Panik die die Menschen in der USA z.T. haben und der Wunsch ihr Land eisern mit der Waffe in der Hand zu verteidigen!!
In Canada siehts da total anders aus gegen....
Nach 9/11 ist da offenbar alles vorbei was mit Toleranz zu tun hat- irgendwie ja verständlich- aber nicht grade gastfreundlich.
Als wir zurückgeflogen sind, waren grade diese Flüssigkeitsbomberversucher in London gefasst worden.
Da wars dann ganz vorbei,. Jede Tasche mußte vorgezeigt werden.
Das Handgepäck wurde kontrolliert nach Flüssigkeitsbehältern und mein Sohn mußte sogar seine ca. 5cm große Nasensalbentube entsorgen- wegen möglicher Sprengstoffinhalte

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Komischerweise hat man meinen Fotorucksack überhaupt nicht angeschaut....ich hätte also doch was tun können.
Interessanter weise war ein arabisch aussehender Mitreisender mit an Bord.
Neben dem wollte nieman in der Lounge sitzen, alle nahmen großen Abstand, und er fing dann irgendwann noch an zu beten, weil Zeit für das Abendgebet war. Auf dem Boden gen Mekka.
Als die Kontrolle mit den Taschen begann hat er gleich als erster den Arm erhoben um sich direkt vor aller Augen als Erster kontrollieren zu lassen. Ich fand diese Szene beeindruckend, insofern, weil man sich einfach durch das Aussehen schon von der Panik anstecken lies das ein Araber potentiell verdächtig scheint....
Also zwingend Lust dort hin zu reisen bekommt man durch all das nicht.
Ob so ein Verhalten wirklich etwas verhidnert mag ebenso dahingestellt sein.
Leute die sowas wie diese Flüssigkeitsbombengeschichte austüfteln , oder sowas wie 9/11 planen werden auch solche "Sicherheitsmaßmnahmen" versuchen zu umgehen.
Ob ein so ultrakompliziertes Verfahren wirklich etwas verhidnert mag wirklich dahingestellt sein in meinen Augen.
Mir macht das alles eher Angst in das Land was so bedroht ist einzureisen, wer will da schon hin?.
Davon ab fühlt man sich eben als potentieller Terrorist und nciht als Gast in dem Land, also tourismusfördernd finde ich das auch nicht wirklich.
Da ich sowieso ein Problem mit der amerikanischen z. T sehr bigotten Mentalität habe werde ich wohl- obwohl das Land wirklich großartige Natur bietet- nicht so arg schnell wieder da hinreisen.
PC