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 "Feindbild Islam"

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BeitragThema: "Feindbild Islam"   So 29 März 2009 - 19:58

das Eingangsposting lautete :

was zu lesen für euch, damit ihr mich die nächsten Tage nicht vermisst ...

http://www.museenkoeln.de/ns-dok/download/Doku_Feinbild_Islam_Killguss_Haeusler[1].pdf

biba
Wb
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BeitragThema: Re: "Feindbild Islam"   Sa 27 Feb 2010 - 11:13

Yes
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Sunny
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BeitragThema: Re: "Feindbild Islam"   Sa 27 Feb 2010 - 11:15

Ich sehe eigentlich so gar nicht die Aufforderung von "allen die" den Koran zu lesen.
Da wohl kaum einer von uns strenggläubigre Muslim werden will ist das lesen des Buches
m.E. auch nicht erforderlich.
Man sollte aber zumindest wissen um was es geht und was der Koran regelt, wie eben bei
der Bibel auch.

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Mecky



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BeitragThema: Re: "Feindbild Islam"   Sa 27 Feb 2010 - 11:53

Sunny schrieb:
Ich sehe eigentlich so gar nicht die Aufforderung von "allen die" den Koran zu lesen.
Da wohl kaum einer von uns strenggläubigre Muslim werden will ist das lesen des Buches
m.E. auch nicht erforderlich.
Man sollte aber zumindest wissen um was es geht und was der Koran regelt, wie eben bei
der Bibel auch.


Kannst mal konkrete Beispiele bringen wieso z. B. ich wissen sollte was der Koran regelt?

Wenn ich z. B. mit einer Türkin kuscheln wollte u. U. mit ihr eine Beziehung eingehen würde,
ja, da könnte ich mir vorstellen das Grundwissen über ihre Glaubensrichtung schon vorteilhaft
wäre. Aber ansonsten wüsste ich jetzt nichts wieso fundiertes Wissen über regeln des Korans
für mich wichtig sein solle.
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Sunny
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BeitragThema: Re: "Feindbild Islam"   Sa 27 Feb 2010 - 12:02

Das kann ich sagen, sicher. Ob ich es dir erlären kann, das weiss ich nicht. weissnicht

Wenn man verstehen will, nur dann, warum es keinen Grund für ein wie auch
immer geartetes Feindbild gegen den Islam aufzubauen, so macht es immer
einen schlanken Fuß zumindest zu wissen nach welchen Regeln diese Leute
leben.

Dreh- und Angelpunkt ist hier immer noch der Koran. Fast alle anderen seriöse
Quellen beziehen sich, wenn es um grundlegende Dinge geht, auf dieses Buch.
Und das nicht nur in der fundamentalistischen sondern auch in der modernen
Auslegung.

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Aqualis



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BeitragThema: Re: "Feindbild Islam"   Sa 27 Feb 2010 - 15:55

Wenn man verstehen will, nur dann, warum es keinen Grund für ein wie auch
immer geartetes Feindbild gegen den Islam aufzubauen, so macht es immer
einen schlanken Fuß zumindest zu wissen nach welchen Regeln diese Leute
leben.

Dreh- und Angelpunkt ist hier immer noch der Koran. Fast alle anderen seriöse
Quellen beziehen sich, wenn es um grundlegende Dinge geht, auf dieses Buch.
Und das nicht nur in der fundamentalistischen sondern auch in der modernen
Auslegung.



Mhmhmh weissnicht Sunny, da regen sich die Wurzeln des Zweifels in mir.
Ich lasse mich lieber durch Taten in meinen Emotionen leiten, als von dem was mein Gegenüber als Tagundnachtlektüre konsumiert. Noch dazu,
wenn es sich um ein Buch der unendlichen Deutungsmöglichkeiten handelt.
'An ihren Taten sollt ihr sie erkennen' erscheint mir persönlich der klügere Ratgeber als das von mir soeben konstruierte Zitat 'Lass mich deine Bücher lesen und ich sag dir wie du tickst'.
Sitten Gebräuche, okay da gehe ich noch mit, aber die individuellen Märchenbücher (selbst wenn sie Gesetzeskraft für die Leser bedeuten) muss ich mir nicht antun, nur um beruhigt in mein atheistisches Bettchen schlüpfen zu können. Ich misstraue jedem religiösen oder politischen Fanatiker/Eiferer zutiefst, ohne dass mir die Knie vor Angst schlottern oder ich diesen zum Feind erkläre. Ich misstraue ganz einfach seinem Fehlen an einem realen, human geprägten und vernunftbezogenen Weltbild, misstraue seinem egozentrischem Urteilsvermögen und seinem aus diesen Mängeln resultierenden Handeln. Völlig unabhängig davon, ob es sich um meinen Chef, den vielzitierten anatolischen Gemüsehändler oder Leonid Iljitsch Gaddafi dreht. 'Fanatiker aller Länder vereingt euch', skandiert aus milliardenfacher Kehle würde mir Angst einjagen. Die wenigsten von uns haben Hitlers literarischen Dünnschiss von seinem Krampf gelesen und doch kann jeder verstehen (im Sinne von Begreifen/Kapieren), dass Hitler zwar ein großer Massenmörder, aber kein großer Mensch war.
Ich wünschte mir, dass ein großes Volkshearing stattfände. Einfach, dass wir als gemeinsame Bewohner Deutschlands mal eine gemeinsame Linie in unserem multikulturellen Umgang miteinander festlegen. Wie wollen und können wir zukünftig so miteinander zusammenleben, dass sich jeder hier im Lande wohl fühlt. Quasi einen Generationenvertrag zwischen uns Deutschen/Neudeutschen und allen, die gern nach Deutschland eingewandert sind bzw. die gern Deutschland zu ihrer Wahlheimat machen würden.
All die von Politikern erlassenen Integrationsvoschriften oder Zwangsdeutschkurse sind doch im Prinzip lächerlich wie eine ABM-Maßnahme für einen 60-Jährigen. Da intergriert sich nichts, geht keine deutsche Wohnungstür auf um einladend die Hand des ausländischen Nachbarn zu ergreifen. Mit Koranlesen ändert sich nix in unseren Beziehungen, sondern nur wenn wir uns gegenseitig als Gleiche im gleichen Land respektieren.
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BeitragThema: Re: "Feindbild Islam"   Sa 27 Feb 2010 - 16:27

Aqualis schrieb:
...mein schniedel wächst über sich hinaus wenn er gebraucht wird...

Fragt sich nur wie weit das ist, denn das (über sich hinaus) tut er bereits beim ersten Zentimeterchen, hihi.


auch wenns nich hierhingehört .. der alte Witz:

ER (bewundernd vor dem Spiegel): Ein Zentimeter mehr und ich wär König!"
SIE (gelangweilt aus dem OFF): Ein Zentimeter weniger und du wärst Königin."

winke
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Beamy



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BeitragThema: Re: "Feindbild Islam"   Sa 27 Feb 2010 - 16:46

Mhmhmh Sunny, da regen sich die Wurzeln des Zweifels in mir.
Ich lasse mich lieber durch Taten in meinen Emotionen leiten, als von dem was mein Gegenüber als Tagundnachtlektüre konsumiert. Noch dazu,
wenn es sich um ein Buch der unendlichen Deutungsmöglichkeiten handelt.
'An ihren Taten sollt ihr sie erkennen' erscheint mir persönlich der klügere Ratgeber als das von mir soeben konstruierte Zitat 'Lass mich deine Bücher lesen und ich sag dir wie du tickst'.
Sitten Gebräuche, okay da gehe ich noch mit, aber die individuellen Märchenbücher (selbst wenn sie Gesetzeskraft für die Leser bedeuten) muss ich mir nicht antun, nur um beruhigt in mein atheistisches Bettchen schlüpfen zu können. Ich misstraue jedem religiösen oder politischen Fanatiker/Eiferer zutiefst, ohne dass mir die Knie vor Angst schlottern oder ich diesen zum Feind erkläre. Ich misstraue ganz einfach seinem Fehlen an einem realen, human geprägten und vernunftbezogenen Weltbild, misstraue seinem egozentrischem Urteilsvermögen und seinem aus diesen Mängeln resultierenden Handeln. Völlig unabhängig davon, ob es sich um meinen Chef, den vielzitierten anatolischen Gemüsehändler oder Leonid Iljitsch Gaddafi dreht. 'Fanatiker aller Länder vereingt euch', skandiert aus milliardenfacher Kehle würde mir Angst einjagen. Die wenigsten von uns haben Hitlers literarischen Dünnschiss von seinem Krampf gelesen und doch kann jeder verstehen (im Sinne von Begreifen/Kapieren), dass Hitler zwar ein großer Massenmörder, aber kein großer Mensch war. (Aqua)


Dem kann ich nur voll zustimmen!!!
Beamy
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BeitragThema: Re: "Feindbild Islam"   Sa 27 Feb 2010 - 22:12

Mecky schrieb:
Sunny schrieb:
Ich sehe eigentlich so gar nicht die Aufforderung von "allen die" den Koran zu lesen.
Da wohl kaum einer von uns strenggläubigre Muslim werden will ist das lesen des Buches
m.E. auch nicht erforderlich.
Man sollte aber zumindest wissen um was es geht und was der Koran regelt, wie eben bei
der Bibel auch.


Kannst mal konkrete Beispiele bringen wieso z. B. ich wissen sollte was der Koran regelt?

Wenn ich z. B. mit einer Türkin kuscheln wollte u. U. mit ihr eine Beziehung eingehen würde,
ja, da könnte ich mir vorstellen das Grundwissen über ihre Glaubensrichtung schon vorteilhaft
wäre. Aber ansonsten wüsste ich jetzt nichts wieso fundiertes Wissen über regeln des Korans
für mich wichtig sein solle.


mecky sagen wir mal so,...etwas grundwissen über den glauben...würde schon reichen...niemand is perfekt... zwinkern
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digame



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BeitragThema: Re: "Feindbild Islam"   So 28 Feb 2010 - 9:57

rainer61 schrieb:
digame schrieb:
Suche den Anfang und finde den Weg.

Du hast einen wachen Geist und läßt Dich nicht so leicht vertäuschen wie andere.

Wenn Sachargumente verpuffen wie Mündungsfeuer, so muß mann das Spiel mitspielen.

Gewinne!

a friend


der weg lieber digame wäre es mal sich mit dem koran zu beschäftigen...und ned mit dem gemüsehändler an der ecke...den der is eh nett...der will verkaufen...das ja normal...


Wo siehst Du denn da einen türkischen Gemüsehändler, lieber Rainer, oder überhaupt Türken?

Siehst Du manchmal Gespenster? ... oder wolltest Du nur einen Türken bauen? wie Du schon so manches hier getürkt hast.
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BeitragThema: Re: "Feindbild Islam"   So 28 Feb 2010 - 12:22

Racy schrieb:
... hinzufügen muß ich in diesem zusammenhang auch noch - NIRGENDWO anders als in deutschland sind mir " ehrenmorde " begegnet....


Dir sind "Ehrenmorde" begenet? Wow .. erzähl man .. waren es NAchbarn, freunde, Familie .. oder war es doch nur in der Presse. Und dann solltest du dir mal in der Tat überlegen, warum es nur in der deutschen Presse vorkommt, so dass es dir begegnen klann ...
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Sunny
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BeitragThema: Re: "Feindbild Islam"   So 28 Feb 2010 - 13:40

Mhmhmh Sunny, da regen sich die Wurzeln des Zweifels in mir.

Solange dies keine Wurzelbehandlung erforderlich macht ist es recht lachen

Ich lasse mich lieber durch Taten in meinen Emotionen leiten, als von dem was mein Gegenüber als Tagundnachtlektüre konsumiert. Noch dazu,
wenn es sich um ein Buch der unendlichen Deutungsmöglichkeiten handelt.


Ich wage zu bezweifeln das dies der handelsübliche Muslim in dieser Form praktiziert. Drum wiederhole ich nochmals, voller Geduld und Demut auch für dich: Niemand verlangt von dir den Koran zu lesen.

'An ihren Taten sollt ihr sie erkennen' erscheint mir persönlich der klügere Ratgeber als das von mir soeben konstruierte Zitat 'Lass mich deine Bücher lesen und ich sag dir wie du tickst'.

So sei es, dummerweise erfahren viele, so muss ich das durch das deuten, von den Taten nur aus der Presse. Und die schreibt nicht von Ruhmestaten sondern von Bluttaten.

Sitten Gebräuche, okay da gehe ich noch mit, aber die individuellen Märchenbücher (selbst wenn sie Gesetzeskraft für die Leser bedeuten) muss ich mir nicht antun, nur um beruhigt in mein atheistisches Bettchen schlüpfen zu können. Ich misstraue jedem religiösen oder politischen Fanatiker/Eiferer zutiefst, ohne dass mir die Knie vor Angst schlottern oder ich diesen zum Feind erkläre. Ich misstraue ganz einfach seinem Fehlen an einem realen, human geprägten und vernunftbezogenen Weltbild, misstraue seinem egozentrischem Urteilsvermögen und seinem aus diesen Mängeln resultierenden Handeln. Völlig unabhängig davon, ob es sich um meinen Chef, den vielzitierten anatolischen Gemüsehändler oder Leonid Iljitsch Gaddafi dreht. 'Fanatiker aller Länder vereingt euch', skandiert aus milliardenfacher Kehle würde mir Angst einjagen. Die wenigsten von uns haben Hitlers literarischen Dünnschiss von seinem Krampf gelesen und doch kann jeder verstehen (im Sinne von Begreifen/Kapieren), dass Hitler zwar ein großer Massenmörder, aber kein großer Mensch war.

Halt halt halt im Hoppgalopp. Ich stimme dir ja zu was die Eiferer und Fanatiker anbelangt. Aber sind das wirklich die über die wir hier reden? Oder reden wir über die in Deutschland lebenden Muslime, die Türken als wohl größte Gruppe? Reden wir nicht über ein Feindbild was hier bei uns und unter uns aufgebaut wird? Hier sehe ich nämlich nur sehr wenige Fanatiker, mehr die Nachbarn, Händler und Gastronomen. Ich sehe sie, auch wenn ich damit auf einsamem Posten stehe, als Mitglieder unserer Gesellschaft, ohne wenn und aber.

Ich wünschte mir, dass ein großes Volkshearing stattfände. Einfach, dass wir als gemeinsame Bewohner Deutschlands mal eine gemeinsame Linie in unserem multikulturellen Umgang miteinander festlegen. Wie wollen und können wir zukünftig so miteinander zusammenleben, dass sich jeder hier im Lande wohl fühlt. Quasi einen Generationenvertrag zwischen uns Deutschen/Neudeutschen und allen, die gern nach Deutschland eingewandert sind bzw. die gern Deutschland zu ihrer Wahlheimat machen würden.

Wozu? Auf politischer Ebene sind alle Nationalitäten in Beiräten vertreten. Soweit ich das weiss sind zu allen großen öffentlichen Festen der Türken Deutsche ausdrücklich eingeladen und willkommen. In vielen Vereinen, nicht nur im Sport, sind "Ausländer" und Deutsche gemeinsam organisiert. Kommunikationsplattformen ohne Ende.

All die von Politikern erlassenen Integrationsvoschriften oder Zwangsdeutschkurse sind doch im Prinzip lächerlich wie eine ABM-Maßnahme für einen 60-Jährigen. Da intergriert sich nichts, geht keine deutsche Wohnungstür auf um einladend die Hand des ausländischen Nachbarn zu ergreifen. Mit Koranlesen ändert sich nix in unseren Beziehungen, sondern nur wenn wir uns gegenseitig als Gleiche im gleichen Land respektieren.

Zustimmung, bis auf das Lesen des Koran. Welches ja, wie mehrfach gesagt, nur der Quell des Verständnisses ist. Und eben jenes muss da sein, welche Quelle der Info man nun nutzt ist egal (ausser der blutigen Tagespresse o.ä.). Der Koran steht nur als Synonym für das Weltbild, die Kultur und die Religion der Muslime. Und eben jenes muss man, so meine ich, zumindest in Grundzügen kennen um sich annähern zu können.

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BeitragThema: Re: "Feindbild Islam"   So 28 Feb 2010 - 14:05

rainer61 schrieb:
Mecky schrieb:
Sunny schrieb:
Ich sehe eigentlich so gar nicht die Aufforderung von "allen die" den Koran zu lesen.
Da wohl kaum einer von uns strenggläubigre Muslim werden will ist das lesen des Buches
m.E. auch nicht erforderlich.
Man sollte aber zumindest wissen um was es geht und was der Koran regelt, wie eben bei
der Bibel auch.


Kannst mal konkrete Beispiele bringen wieso z. B. ich wissen sollte was der Koran regelt?

Wenn ich z. B. mit einer Türkin kuscheln wollte u. U. mit ihr eine Beziehung eingehen würde,
ja, da könnte ich mir vorstellen das Grundwissen über ihre Glaubensrichtung schon vorteilhaft
wäre. Aber ansonsten wüsste ich jetzt nichts wieso fundiertes Wissen über regeln des Korans
für mich wichtig sein solle.


mecky sagen wir mal so,...etwas grundwissen über den glauben...würde schon reichen...niemand is perfekt... zwinkern


Ich bin auch nicht der Meinung, dass mensch Bibel, Thora oder Koran lesen MUSS. Ich selber habe keins davon von vorne bis hinten. Gerade die Bibel fand ich eigentlich immer weit weniger interessant, als das Telefonbuch von Berlin, bei dem ja auch die Seiten mit den Einträgen Maier, Mayer, Meier und Meyer besonders interessant sind.

Im Sinne einer normal positiven gesellschaftlichen Koexistenz hilft es abba ungemein, zu verstehen zu versuchen, WARUM ein Teil der Bevölkerung und gerade auch der Nachbarschaft so (re)agiert, wie er es tut. Mensch muss dabei nicht alles gutheissen, abba so eine Ahnung, was da abgeht, ist nicht schlecht. Ich glaub nicht mal, dass hierfür das 'Eigenstudium' einer der sogenannten heiligen Bücher überhaupt hilft. Abba das Gespräch MITEINANDER ist sicher besser als nur ÜBEREINANDER.

Lasst uns mal kurz auf New York schauen - der größten Stadt des 'Volkes Israel' .. ja .. mir wurde berichtet, denn auch ja - ich muss gestehen - ich hab es nicht persönlich überprüft .. jedenfalls in einer der größten Städte von 'Gods own country' .. (fundamental)christlich gesehen .. da ist eine Stadt mit einer sehr großen jüdischen Minderheit .. und alle Einwohner (jetzt bitte 'alle' nicht im mathematischen Sinn) haben eine grobe Vorstellung, was die christlichen und was die jüdischen Feiertage betrifft und wie mensch sich da benimmt, falls mensch sich benimmt.

Wenn ich ein akzeptabler Gastgeber sein will .. ups - falscher Ansatz .. KEINER von uns ist "Gastgeber" gegenüber unseren muslimischen Mitbürgern .. wir sind gemeinsame Gäste der Veranstaltung "Deutschland" ..

Wenn ich akzeptabler Gast auf der Deutschlandveranstaltung sein will, versuch ich, niemanden wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen (gilt nicht für antidemokratische Nazis) oder seiner sonstigen Behinderung zu diskriminieren. Und eine Aussage "ICH bin Deutschland - DU bist nichts" ist eine ignorannte Diskriminierung.
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Planesia2



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BeitragThema: Re: "Feindbild Islam"   So 28 Feb 2010 - 14:54

Ich bringe das mal in eine Kurzfassung: Der Islam wird von Vielen deshalb abgelehnt, weil etliche Dinge dort (bzw. wie der Koran von Manchen bzw. in manchen Ländern) ausgelegt wird, unserer eigenen Lebensauffasung widerspricht. Im Grund könnte es uns egal sein, was die Moslems treiben, aber dadurh, dass viele von ihnen quasi "um die Ecke wohnen" bekommt man auch mit, wie sie ihr Leben gestalten, und genau so etwas würden Viele (z.B. Frauen) nicht wollen.
Ich z.B. würde mir von keinem Familienmitglied vorschreiben lassen, wann ich wohin mit wem gehe, was ich anzuziehen habe, zu essen habe oder wie oft ich Geschlechtsverkehr mitmeinem Mann zu haben habe usw. Ich kann mir vorstellen, dass Viele annehmen, wenn Moslems in einem Land noch mehr zu sagen haben, dass sie dann Teile ihrer jetzigen "Freiheit" verlieren. Umgekehrt dürfte es genau so sein: Die westl. Lebensweise ist vielen Moslems (mindestens in Bezug auf die Stellung der Frau) zu frei und siie versuchen daher, die althergebrachte Position beizubehalten.
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BeitragThema: Re: "Feindbild Islam"   So 28 Feb 2010 - 15:31

Planesia2 schrieb:
Ich bringe das mal in eine Kurzfassung: Der Islam wird von Vielen deshalb abgelehnt, weil etliche Dinge dort (bzw. wie der Koran von Manchen bzw. in manchen Ländern) ausgelegt wird, unserer eigenen Lebensauffasung widerspricht. Im Grund könnte es uns egal sein, was die Moslems treiben, aber dadurh, dass viele von ihnen quasi "um die Ecke wohnen" bekommt man auch mit, wie sie ihr Leben gestalten, und genau so etwas würden Viele (z.B. Frauen) nicht wollen.


Dann versuch ich mal, in Kurzfassung auf die Kurzfassung einzugehen .. ja ..

Es ist zu unterscheiden, wie der Koran von den bei uns lebenden Muslimen und wie er in den verschiedenen Ländern ausgelegt wird.

Zu den Ländern:
Also für mein Empfinden ist z.B. Saudi-Arabien ein absoluter No-Go-Staat. Das dortige Gesellschaftssystem, welches mit dem Islam "begründet" wird, ist aus demokratischer UND aus humanitärer Sicht völlig inakzeptabel .. ein größerer 'Schurkenstaat' als zum Beispiel der Iran.
Andererseits .. kein Nichtjude kann in Israel heiraten .. und zeig mir den erklärten Atheisten (oder gar Moslem :-P), der jemals in der USA Senator ist oder war. Religiöse und soziale Intoleranz gibt es in vielen Ländern .. nicht nur in muslimischen.
Was nun die bei uns um die Ecke wohnenden Muslime angeht ..
a) nein - für die Politik der oben erwähnten Staaten sind sie nicht verantwortlich zu machen.
b) ja - es gibt dabei erzkonservative Lebenseinstellungen, die nicht in unsere Gesellschaft gehören. (Wobei in unserer Gesellschaft solche Einstellungen auch noch nicht lange Passee sind .. meine Mutter zum Beispiel erzählt gerne, wie sie, seit sie 'mit meinem Vater ging', z. B. bei Tanzfesten von den unzähligen Brüdern meines Vaters vor unsittlichen Belästigungen wie Aufforderung zum Tanz seitens 'Fremder' 'beschützt' wurde. Meine Mutter war eher eine Kampfhenne (der Apfel fällt nicht weit vom Ross lachen ) jedenfalls, sie musste mit meinem Vater Tacheles reden, dass so etwas aufhört. Beide Familien waren nicht muslimisch sondern erzkatholoisch.
Ja, den Muslimen, die um die Ecke wohnen, muss klar sein: hier ist Deutschland - hier gilt das Grundgesetz und alle anderen deutschen Gesetze .. abba ausserhalb der Gesetze dürfen sie ihre Kultur und ihre Sitten pflkegen, wie jeder andere auch.
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Sunny
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BeitragThema: Re: "Feindbild Islam"   So 28 Feb 2010 - 15:56

Eine (für mich) interessante Aufgabenstellung in einem Seminar war
das die Gruppe Begriffe für persönliche Werte (z.B. Familie, Gemeinschaft,
Ehre, Glauben etc.) festlegen und gemeinsam in eine Reihenfolge bringen
sollte.

Die Begriffe wurden rasch erarbeitet, die Reihenfolge nach kurzer Diskussion
festgelegt.

Interessant war aber der Sinn der Übung: Die Begriffe sind bei allen Kulturen/
Gesellschaften gleich. Nur die Gewichtung ist unterschiedlich.

Das unterscheidet uns aber nicht nur vom "Türken", sondern schon den Deutschen
vom Niederländer (oder was immer man da nehmen mag).

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