Sozialpsychologisch geschultes Personal der Universität Hintertupfingen ließ vor längerer Zeit verlauten, dass es meist Fremde sind, denen wir unser Inneres (zumindest teilweise) offen ausbreiten. Mit der logisch klingenden Begründung, dass fremde Zuhörer ganz einfach nicht in die Geschehnisse involviert sind und deshalb vom Seelenöffner angenommen wird, dass diese das geschilderte Geschehen objektiv beurteilen werden.
Freunde sind auch nur Menschen und neigen letztlich doch dazu, uns einen Freundschaftsbonus zu gewähren. Sprich, die hässliche Wahrheit in ein hübsches Kleidchen zu verpacken. Nicht bei Firlefanzfragen wie der Frisur oder der Kledage sondern eher wenn wir so einen richtig kapitalobszönen Bock geschossen haben oder uns der kapitale Bock umgehauen hat.
Mir persönlich reicht die Liebste als Freundin völlig aus, hihi. Es reicht, wenn ein Mensch weiß was ich so den lieben langen Tag denke, träume, zusammenspinne und fühle und es reicht mir, wenn ich nur einem Menschen helfe den Alltagsrucksack bergan zu tragen. Zumal die lieben Kinder ja auch noch die eine oder andere 'Nagelprobe' erwarten.