
Hier könnt ihr mit uns diskutieren, einfach nur Spaß haben, oder auch mal den einen oder anderen Rat bekommen. |
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| Voting: Glaubt ihr an ein Leben nach dem Tod? | | Nein, das ist Quatsch | | 53% | [ 8 ] | | Ja, ich glaube an die Wiederauferstehung. | | 0% | [ 0 ] | | Ja, die Seele ist unsterblich. | | 33% | [ 5 ] | | Ja, man wird wiedergeboren. | | 13% | [ 2 ] |
| | Stimmen insgesamt : 15 | | |
| | Autor | Nachricht |
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Compumouse Admin


 Anzahl der Beiträge: 20493 Alter: 55 Ort: Bayern Anmeldedatum: 15.11.08
 | Thema: Leben nach dem Tod Sa 4 Apr 2009 - 9:36 | |
| Ich habe einen interessanten Artikel gefunden über ein Thema, das mich schon lange beschäftigt.
Viele glauben an ein Leben nach dem Tod
Zwei von drei Bundesbürgern glauben laut Umfragen an ein Leben nach dem Tod. Gängige Vorstellungen seien etwa die Wiederauferstehung, die Unsterblichkeit der Seele oder die Wiedergeburt, teilte die Bertelsmann Stiftung in Gütersloh mit.
Ein Drittel der Befragten lehnte bei der repräsentativen Studie solche Ideen ab. «Insbesondere zeigten sich starke Unterschiede zwischen Ost und West.» Während 60 Prozent der Ostdeutschen mit der Vorstellung von einem Weiterleben nach dem Tod gar nichts oder nur wenig anfangen können, sagen dies nur 25 Prozent der Westdeutschen.
«Interessante Unterschiede zeigen sich auch zwischen den Generationen», hieß es. «So sind sich die Menschen unter 30 Jahren deutlich sicherer in ihrem Auferstehungsglauben als die Älteren.» Und eine weitere Tendenz: Der Anteil derjenigen, die die Auferstehungs-Idee von sich weisen, ist bei den Über-60-Jährigen mit 37 Prozent doppelt so groß wie bei den Menschen unter 30 Jahren. «Das ist erstaunlich, weil in anderen Dimensionen wie Beten oder Gottesdienstbesuchen die Religiosität unter Älteren deutlich stärker ausgeprägt ist», sagte Martin Rieger von der Bertelsmann Stiftung.
Im internationalen Vergleich sehe dies ähnlich aus und könne unter anderem ein Zeichen dafür sein, dass sich eine andere Religionspraxis durchsetze und es ein «natürlicheres Grundvertrauen in ein Leben nach dem Tod» gebe. Die Ergebnisse entstammen dem «Religionsmonitor» der Bertelsmann Stiftung, einer breit angelegten internationalen Erhebung unter 21 000 Menschen aus allen Welt- und Hochreligionen.
Wie denkt ihr darüber? Glaubt ihr an ein Leben nach dem Tod, oder denkt ihr, mit dem Tod ist alles vorbei? _________________ Liebe Grüße Compumouse |
|  | | Aqualis

 Anzahl der Beiträge: 2769 Alter: 60 Ort: Närnbercher Bratwurstländler Anmeldedatum: 09.02.09
 | Thema: Re: Leben nach dem Tod Sa 4 Apr 2009 - 17:23 | |
| Glauben kann man an alles und jedes. Ich glaube, dass ich einen prima Dünger abgeben werde und meine Gene in meinen Kindern, deren Kindern usw. weiterexistieren werden. Theoretisch ist es natürlich möglich, dass der Mensch, der Hund oder der Frosch nach ihrem irdischen Dasein in eine andere Form der Existenz eintreten. Ähnlich der Puppen/Larven. Unsere Festplatte wird komplett von allen irdischen Erinnerungen gelöscht und wir treten in ein neues Lebensstadium ein. Ob es so ist, oder nur der fromme Wunsch von Unsterblichkeitsfanatikern bleibt, kann nur jemand beweisen, der seine Festplatte nicht löschen ließ und die Möglichkeit hat, uns aufzuklären über das 'Nachher'. Bis dahin kann sich jeder nach persönlichem Gustos für eine Variante des Nachdemabnippeln' entscheiden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und wenn es hilft die Angst vor dem Herrn in schwarz mit Sense auf kleiner Flamme zu halten, ist das völlig okay. |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Leben nach dem Tod Sa 4 Apr 2009 - 18:02 | |
| ...... ich denke da ähnlich wie Aqua. ein gutes gefühl ist es jedoch, in meinen kindern und enkeln " weiter zu leben ". bezeichne mich als " happy agnostic " << alles KANN, aber man WEIß es ja nicht!! noch niemand ist zurück gekommen von der " anderen seite " um uns zu berichten. wir werden es erst wissen, wenn wir selbst dort angekommen sind...... |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Leben nach dem Tod Sa 4 Apr 2009 - 18:22 | |
| << Des Gottes alte Kleider: Larry Charles' und Bill Mahers Film "Religulous" zeigt, dass Religion einfach lächerlich ist Wer glaubt, ist einfach dumm. Sagen wir's doch mal! Und gleich nochmal, beim zweiten Mal ist es schon nicht mehr so schwer: Wer glaubt, ist einfach dumm. Auf einen groben Klotz, sagt man, gehört ein grober Keil, und genau das ist dieser Film: In Zeiten, in denen Religion hierzulande zwar nicht stärker aber lauter und dreister wird, ist er ein kaum weniger dreistes Gegengift. Ein mit Witz und Bosheit, ohne jedes scheinheilige Wohlwollen vorgetragenes Vademecum gegen den Glauben, gegen die Torheit des Religiösen, für Skepsis, Aufklärung, Wissen. Also, aller guten Dinge sind drei: Wer glaubt, ist einfach dumm. >>http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30059/1.html |
|  | | Sunny Co-Admin


 Anzahl der Beiträge: 7625 Alter: 51 Ort: Wesel Anmeldedatum: 15.11.08
 | |  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Leben nach dem Tod Sa 4 Apr 2009 - 18:36 | |
| ........ auch Sunny *kicher*....... aber ERZÄHLT hat JC auch nix, oder??? |
|  | | Sunny Co-Admin


 Anzahl der Beiträge: 7625 Alter: 51 Ort: Wesel Anmeldedatum: 15.11.08
 | |  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Leben nach dem Tod Sa 4 Apr 2009 - 18:50 | |
| ...... alsoooo - märchenbüchern hab ich noch NIE geglaubt..... |
|  | | Linda

 Anzahl der Beiträge: 816 Ort: Nordrhein-Westfalen Anmeldedatum: 16.11.08
 | |  | | Sunny Co-Admin


 Anzahl der Beiträge: 7625 Alter: 51 Ort: Wesel Anmeldedatum: 15.11.08
 | |  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Leben nach dem Tod Sa 4 Apr 2009 - 18:56 | |
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|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Leben nach dem Tod Sa 4 Apr 2009 - 18:58 | |
| ..... SUCHEN brauche ich die schon lange nicht mehr Sunny |
|  | | Cat Moderator/in


 Anzahl der Beiträge: 1231 Alter: 39 Ort: Cottbus Anmeldedatum: 16.11.08
 | Thema: Re: Leben nach dem Tod Sa 4 Apr 2009 - 20:21 | |
| Fehlt irgendwie noch die Abstimmmöglichkeit (3xm???): ich weiß nicht... Man möchte ja gerne Glauben, gerne glauben daß man nicht nur ein Leben hat, das irgendwie alles nicht zu Ende geht, das es weitergeht, wie auch immer... Nur dann kommt wieder irgendwie auch die Frage nach dem Sinn des Lebens, Vermehrung, Erhalten der Art, warum sollen nur Menschen wiedergeboren werden u.s.w. Schau ich mich um so hat jedes Lebewesen doch nur ein Ziel, eben sich zu vermehren, also werden wir groß, Liebe hin oder her, wir bekommen Kinder, sehen zu daß wir die auch gesund groß bekommen und das auch die Ihren Zweck erfüllen und helfen bei der "Aufzucht" der Jungen mit... Ziel erfüllt, warum soll es danach weitergehen? Schwupps... Paralleluniversum neues Leben, neues Glück!? Warum brauchen wir Menschen immer irgendeinen Glauben, warum leben wir nicht jetzt und hier glücklich und hoffen auf ein Glück oder was auch immer nach dem Tode??? Sicher hofft ja jeder ein klein wenig, hat Angst vielleicht, vor der Abstrafung wegen der begangenen Sünden... :twisted: manch einer hat auch wegen Krankheit oder Einsamkeit keine Lust mehr weiterzuleben, hat er kein erfülltes Leben gehabt, mag er gar icht dran denken, das der Mist nochmal von vorne losgehen soll... Wonach gehts denn... wer wird wiedergeboren? Nur wer rein von Allem ist? So viele Religionen, so viele Hoffnungen auf ein neues/anderes Leben! Warum mag der Mensch nur nicht mit der Endlichkeit klarkommen? Da stellen sich Fragen über Fragen bei dem Thema! |
|  | | Aqualis

 Anzahl der Beiträge: 2769 Alter: 60 Ort: Närnbercher Bratwurstländler Anmeldedatum: 09.02.09
 | Thema: Re: Leben nach dem Tod Sa 4 Apr 2009 - 22:57 | |
| Nun, als kleinkarierter Krümelkacker habe ich natürlich auch am Leben nach dem Leben ein paar Bedenklichkeiten gefunden. Wir werden immer mehr (okay, dafür büßen unsere animalischen Untergebenen ein paar Mitglieder ein) und wissen zumindest, dass irgendwann die Totenglocke für uns bimmelt. Vor uns sind auch schon ...zig billiarden Lebewesen auf Nimmerwiedersehen entfleucht. Es dürfte also eng werden im Äther, verdammt eng und es kommen täglich neue Frischlinge. Was nützt mir ein Leben nach dem Tod, wenn ich die Menschen, die ich von Herzen liebe, nie mehr in die Arme schließen kann, oder sie von -ja von wem eigentlich- aus meiner Vita gelöscht werden? Und wozu soll das irdische Leben taugen, wenn es denn quasi als Erinnerung gelöscht wird. Selbst Freunde der Reinkarnation müssten sich dies doch fragen. Warum nicht gleich tot und damit reinkarniert auf die Welt kommen? Warum erst ein Leben als armer Kuli führen und nicht gleich als Maharadscha geboren werden? Und wozu und als was soll Bello wiedergeboren werden? Er versteht es doch eh nicht und Platz nimmte er ja auch noch weg, der kleine Ätherkläffer. Und die Grippeviren. Gleiches Recht für alles Leben. Werden Grippeviren im 'Danach' zu Seelsorgern oder Platzanweisern für die Neuankömmlinge? Und was ist mit meinem Chef? Muss ich, meine Seele, mein neuer Schwellkörper oder was immer von meiner Identität bleibt da oben (oder korrekter da unten) wieder für ihn malochen? Finde ich meine Liebste in dem riesigen Seelenknäuel wieder? Also, je länger ich darüber nachdenke, umso mehr stelle ich fest, dass der lange Schlaf für mich die bekömmlichste Art des Nachtodes zu sein scheint. |
|  | | Beamy

Anzahl der Beiträge: 245 Anmeldedatum: 22.11.08
 | Thema: Re: Leben nach dem Tod Sa 4 Apr 2009 - 23:12 | |
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Diesen Text postete ich schon einmal in einem anderen Forum:
Die Hoffnung, der Wunsch des Menschen, er möge doch mehr wert sein, als nur ein Leben zu leben, ist die Triebfeder für den Glauben an ein Jenseits. Zu untröstlich die Vorstellung des Abtretens für immer. Zu wichtig das Individuum, als dass da nicht wenigstens die Hoffnung bliebe, fragt sich nur WELCHE ? - Ein Übergang ins rein energetische, ein Bewusstsein ohne Körper, oder Reinkarnation ohne Bewusstsein der vormaligen Existenz? Was hilft es denn, wenn man sich nicht daran nicht erinnert, was nützt die Vorstellung einer andersartigen Existenz? Was uns Menschen so betrübt, ist doch die Tatsache, die Welt in der wir lebten, die Menschen, die wir liebten, das Vertraute zu verlieren.
Entspringt die Angst vor dem NICHTS nicht dem Wunsch, der einzelne Mensch möge dem Universum eine Bedeutung geben, und zwar eine ewige? Oder ist das Leben danach auch begrenzt, und was kommt hinterher? Ist das jenseitige Leben mit dem Erlöschen des Universums endgültig zu Ende? Oder dauert das Jenseits ewig? Gibt diese Vorstellung Trost?
Wenn man davon ausgeht, dass der Zweck des Lebens, auch des menschlichen, evolutionär nichts anderes bedeutet als genetisches Material weiterzugeben, dann wird man auch einsehen, dass man die Natur getrost aus dem Spiel lassen kann, die Evolution ist an Weisheit nur insofern „interessiert“, als sie zur Arterhaltung und- Verbreitung dient. Die Evolution bedarf keines Weiterlebens über das irdische hinaus. Der Zweck des Lebens ist die Reproduktion, den Sinn des Lebens muss jeder für sich finden, deshalb ist und bleibt der Glaube an ein „Leben“ danach eine reine Wunschvorstellung, allein das „es sich offen lassen“ spricht für die Nichtakzeptanz eines Endes. Warum eigentlich? Alles ist endlich und das Universum ist völlig gleichgültig, aber diese Tatsache ist für viele Menschen unerträglich.
Beamy
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