
Hier könnt ihr mit uns diskutieren, einfach nur Spaß haben, oder auch mal den einen oder anderen Rat bekommen. |
| | | Autor | Nachricht |
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Compumouse Admin


 Anzahl der Beiträge: 20473 Alter: 55 Ort: Bayern Anmeldedatum: 15.11.08
 | Thema: Das Vielleicht-Virus So 3 Mai 2009 - 13:33 | |
| "Lass uns noch mal telefonieren"
Bloß nicht festlegen, es könnte was Besseres kommen: Das Vielleicht-Virus geht um und macht uns zu flexiblen, spontanen, aber unverbindlichen Menschen. „Am Wochenende Kino? Klingt gut ... Aber lass uns das die Tage doch noch mal besprechen!“ Nur eines ist jetzt sicher: Vor Freitag wird die Freundin sich be¬stimmt nicht auf den Kinobesuch am Samstagabend festlegen. Wenn überhaupt. Es könnte ja noch etwas Aufregenderes kommen. Ganz schön ärgerlich. Dabei kennen wir ihr unver¬bindliches Mal-sehen-Mantra doch auch von uns selbst ganz gut: „Meinst du nicht, wir sollten uns noch ein paar andere Espresso-Maschinen anschauen, Schatz?“ Dabei stehen wir endlich vor dem perfekten Gerät, und es wäre sogar ein Schnäppchen. Aber was, wenn es im übernächsten Geschäft doch noch eine mit besserem Milchaufschäumer gäbe?
Die Diagnose ist eindeutig: Das Vielleicht-Virus hat sich in unser Leben geschlichen. Sich festzulegen, endgültige Entscheidungen zu fällen, das ist völlig aus der Mode gekommen. Stattdessen halten wir uns nur allzu gern zwei oder, wenn möglich, noch mehr Hintertürchen offen. Lieber erst mal nicht buchen, am Ende entdecken wir einen günstigeren Flug nach Nizza, und so wird Stunde um Stunde im Internet gestöbert, ob nicht vielleicht doch die Amalfiküste noch schöner wäre oder besser Sardinien ... oder ... oder ...
(Gefunden in der "Freundin") _________________ Liebe Grüße Compumouse |
|  | | Aida

 Anzahl der Beiträge: 15413 Alter: 62 Anmeldedatum: 16.11.08
 | Thema: Re: Das Vielleicht-Virus So 3 Mai 2009 - 13:42 | |
| Vielleicht ist da was dran  |
|  | | Compumouse Admin


 Anzahl der Beiträge: 20473 Alter: 55 Ort: Bayern Anmeldedatum: 15.11.08
 | Thema: Re: Das Vielleicht-Virus So 3 Mai 2009 - 16:51 | |
| Ich war eigentlich immer ein spontaner Typ. Aber in den letzten Jahren erwische ich mich auch immer wieder dabei, dass ich viel zu viel abwäge. Jüngstes Beispiel: Meine Tochter sagte heute Morgen, dass wir uns doch für eine Veranstaltung im Fitness-Studio anmelden sollten (Stadtrundfahrt – Comedy mit Karl Ranzmayr), da die Plätze begrenzt sind und die Veranstaltung sehr gefragt. Meine Antwort „ach ich weiß nicht so recht, was weiß ich, was am 20.06. ist“ u.s.w. Was soll da sein? Samstag – sonst nichts. Warum wird man so zögerlich? Dieser Artikel hat mich ein bisschen zum Nachdenken gebracht und ich werde am Dienstag die Karten kaufen. Vielleicht werde ich auch allgemein wieder etwas spontaner. :lol: _________________ Liebe Grüße Compumouse |
|  | | piece

 Anzahl der Beiträge: 5423 Alter: 48 Ort: NDS Anmeldedatum: 29.12.08
 | Thema: Re: Das Vielleicht-Virus So 3 Mai 2009 - 18:20 | |
| Ich bin eigentlich häufig eher zu spontan udn denke dann oft leider etwas später nochmsal nach und komme dann oft auf den Satz: Vielleicht wäre es besser gewesen wenn.... Manchmal setz ich mich dann in die Nesseln, aber oft ist die spontane Lösung dann oft auch okay. Wenn ich dieses Vielleicht-Syndrom bekomme, was durchaus vorkommt und mir nicht fremd ist, ist das oft dann der Fall, wenn ich selber nicht 100% überzeugt bin von der Idee und noch selber nicht im Klaren bin ob ich das wirklich will, dann verschaffe ich mir damit etwas Zeitspielraum. Manchmal ist es auch wenn ich im Grunde keine Entscheidung treffen will, um andere nicht zu verletzen- indem ich z.B. absage...und mir erst selber ganz sicher sein will wie ich das rüberbringen will....Ich finde dann das Vielleicht als Notlösung aber auch nciht ganz so schlimm....wie gesagt da ich eher spontan bin ist das manchmal sinnvoll.... Interessanter Artikel übrigens,wieder was zum drüber nachdenken. lg PC |
|  | | Compumouse Admin


 Anzahl der Beiträge: 20473 Alter: 55 Ort: Bayern Anmeldedatum: 15.11.08
 | Thema: Re: Das Vielleicht-Virus So 3 Mai 2009 - 21:16 | |
| Wir sind alle Perhappies
Warum nur schalten wir heute so gern auf Dauer-Stand-by? Dafür gibt es handfeste Gründe. Etwa die digitalen Verlockun¬gen. Sie fördern die Vorliebe, sich nicht mehr festzulegen. Früher haben wir ein Foto geknipst, und das Bild war dann eben gut. Oder so schräg, dass wir noch Jahre später darüber lachen konnten. Heute lässt sich eine Kamerakatastrophe so¬fort löschen, also machen wir viele Versuche und wählen am Ende das beste Bild aus. Auch am Computer lässt sich alles beliebig rückgängig machen. Derartig verwöhnt, wollen wir immer öfter auch im echten Leben die „Reset“-Taste drücken. Und (vorläufige) Entscheidungen so lange überschreiben, bis wir endlich die beste aller Möglichkeiten gefunden haben. Das ist typisch für uns Perhappies (Mischung aus „perhaps“ – vielleicht – und „happy“ – glücklich): Der Wunsch, das Optimale herauszuholen, lässt uns im Möglichkeits-Modus verharren. „Wir können uns heute viele Wünsche erfüllen, nur: Wer schon vieles hat, muss die Dosis weiter steigern, um sich zu verbessern. Also jagt man immer anspruchsvolleren Zielen hinterher“, erklärt die Berliner Psychologin Liane Patt die Hintergründe des „Vielleicht-Syndroms“. Einfach mit weniger zu¬frieden sein? Lieber nicht! Genügsamkeit gilt als ein klein we¬nig einfältig und schlimmer noch: irgendwie spießig. Wer sich entschlossen festlegt, macht sich verdächtig: Starrsinnig wirkt das und konservativ, statt jung und flexibel. Hipper scheint da doch das Lebensmotto „Erst mal gucken“. Es ist heute nicht mehr das Vorrecht der Jugend, provisorisch zu leben und Entscheidungen gleich wieder umzuwerfen. „Mittlerweile richten sich auch Erwachsene ganz gern in einer Art Dauerpubertät ein“, so Patt. Das gilt nicht nur für Alltägliches wie die Freizeitplanung. Die Lust auf ein Leben auf Probe erstreckt sich auch auf fundamentale Fragen: Welche Art von Partnerschaft passt zu mir? Oder bleibe ich lieber Single? Will ich Kinder haben? Wo will ich wohnen? Kein Wunder: Wir können nicht nur aus gefühlten 235 Joghurtsorten wählen, sondern auch aus einer Menge Lebensentwürfen. Und müssen das auch, denn anders als bei früheren Generationen nimmt uns das weder die Tradition noch die Familie ab. Wir sind selber dafür verantwortlich, uns ein erfülltes Privatleben, einen befriedigenden Job und einen wunderbaren Partner zu organisieren. Und haben Angst, den falschen Weg zu wählen. Dann lieber gar nicht festlegen. Denn wer beherzt eine Option auswählt, muss dafür eine andere sausen lassen. Man kann nicht eine Familie gründen, zugleich ein Jahr Sabbatical für eine Weltreise nehmen und an der Karriere feilen. „Verzicht fällt nicht leicht. Der Gedanke an einen möglichen Verlust wiegt nun mal doppelt so schwer wie der an einen möglichen Gewinn“, so die Psychologin.
(Noch mal aus der "Freundin" zitiert) _________________ Liebe Grüße Compumouse |
|  | | piece

 Anzahl der Beiträge: 5423 Alter: 48 Ort: NDS Anmeldedatum: 29.12.08
 | Thema: Re: Das Vielleicht-Virus Mo 4 Mai 2009 - 6:01 | |
| :(Y):Ein wirklich interessanter Artikel. Finde passt auch gut zu dem Tehma "Was wirklich wichtig ist".... ICh persönlich bin grade auf einem anderen "Tripp". Ich stelle fest das ich immer mehr zurückschraube und lieber einfacher werde als komplizierter. Ich habe für mich festgestellt das ganze ach so hippe Zeug geht mir oft ziemlich auf den Sender. Mir wird von Einigen oft dann vorgeworfen ich sei altmodisch..ja und? Ich fahr ehrlich gesagt z.B. wirklich lieber mit dem Fahrrad durch die Südheide und treffe da auf keine Menschenseele weil es total unspektakulär ist, als das ich in Malle zwischen allen Touris liege und suche wo da der "Bär steppt"....nur weil das da alels grade ganz angesagt ist. Ich mag ruhige gemütliche Wochenenden und muß nicht mehr durch 1000 Kneipen ziehn auf der Suche nach dem Spaß..der könnte ja vielleicht in der nächsten Kneipe noch größer sein  ...usw. Da gäbe es einige Beispiele. ICh finde schon das es so ist wie ich es in dem anderen Threat mal beschrieb, man muß ab und an einfach mal innehalten und Bilanz ziehen ob das was man grade so tut noch das ist was man eigentlich möchte und was einem gut tut. Leider lasse auch ich mich oft anstecken und renne oft erstmal vermeidlichem Seeligtum ne Weile hinterher, weil ich denke das muß man jetzt machen weil wenn es soviele tun, muß was dran sein...aber ich stelle immer mehr fest das ich viele solcher Dinge gar nicht brauche um mich froh und glücklich zu fühlen. Manchmal ist mir langweiliger und altmodischer gar nicht mehr unangenehm....zumindest komme ich da oft eher zur Ruhe als ewig abgehetzt irgendeinem vermeintlichen Glück hinterherzurennen. Außerdem falle ich auch lieber mal auf die NAse weil ich mich für irgendwas entschieden habe als das unentschlossene Rumgeeier wo letztlich kein Ergebnis bei rauskommt. Was ist daran so schlimm mal einen Fehler zu begehen? Solange niemand an Leib und Leben zu schaden kommt und man in der Lage ist auch zu seinen möglichen Fehlentscheidungen zu stehen und sie wenn nötig auch zu bereinigen ist doch das kein Beinbruch..aus Fehlern lernt man schließlich auch. Aber einen Fehler machen ist für viele ja mittlerweile schon ein Weltuntegang. Okay, dann habe ich beispielsweise jetzt nicht den schnellsten Wagen, das neuste Modeaccesoir, den schnellsten PC etc...Ja und? Meine alte Kiste fährt, ich hab was an und meine e-mails und die Group gehen auch auf dem mittelmodernen PC....bin ich jetzt unglücklicher? Irgendwann im Leben muß man eben trotzdem Entscheidungen treffen.....und wenns die falschen sind *fg*.... |
|  | | Babs

 Anzahl der Beiträge: 1971 Alter: 61 Ort: Thüringen Anmeldedatum: 21.12.08
 | |  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Das Vielleicht-Virus Mo 4 Mai 2009 - 10:58 | |
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|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Das Vielleicht-Virus Mo 4 Mai 2009 - 11:47 | |
| | Compumouse schrieb: | [size=18]Der Wunsch, das Optimale herauszuholen, lässt uns im Möglichkeits-Modus verharren. „Wir können uns heute viele Wünsche erfüllen, nur: Wer schon vieles hat, muss die Dosis weiter steigern, um sich zu verbessern. Also jagt man immer anspruchsvolleren Zielen hinterher“, erklärt die Berliner Psychologin Liane Patt die Hintergründe des „Vielleicht-Syndroms“. Einfach mit weniger zu¬frieden sein? Lieber nicht! Genügsamkeit gilt als ein klein we¬nig einfältig und schlimmer noch: irgendwie spießig. Wer sich entschlossen festlegt, macht sich verdächtig: Starrsinnig wirkt das und konservativ, statt jung und flexibel. Hipper scheint da doch das Lebensmotto „Erst mal gucken“. Es ist heute nicht mehr das Vorrecht der Jugend, provisorisch zu leben und Entscheidungen gleich wieder umzuwerfen. „Mittlerweile richten sich auch Erwachsene ganz gern in einer Art Dauerpubertät ein“, so Patt. (Noch mal aus der "Freundin" zitiert) |
Lach .. eine Superbeschreibung .. gerade das mit der Dauerpubertät. Ich kann nicht beurteilen, ob früher Erwachsene erwachsener waren - heute teile ich die o.a. Beobachtung jedenfalls. Meistens bin ich eher belustigt, zumal meiner Meinung nach eh "jeder seines Unglücks Schmied" is :Zunge raus: . Was mich abba vereinzelt wirklich ärgert sind "vielleicht"s, die einen nur auf Zeit halten, weil der oder die "Vielleicht"er auf der Suche nach was besserem/interessanterem sind. Bei Verabredungen/Einladungen heisst es JA oder NEIN .. und ein JA ist ein JA. Das jemandem MAL etwas dazwischen kommen kann - oki - abba nicht häufig und auch nicht einfach "etwas besseres" .. |
|  | | Compumouse Admin


 Anzahl der Beiträge: 20473 Alter: 55 Ort: Bayern Anmeldedatum: 15.11.08
 | Thema: Re: Das Vielleicht-Virus Mo 4 Mai 2009 - 18:10 | |
| | Waldbaer schrieb: | | Bei Verabredungen/Einladungen heisst es JA oder NEIN .. und ein JA ist ein JA. Das jemandem MAL etwas dazwischen kommen kann - oki - abba nicht häufig und auch nicht einfach "etwas besseres" .. |
Das kann ich unterschreiben. Ich würde auch nie Freunde mit einem 'vielleicht' hinhalten, nur weil etwas Besseres kommen könnte. Was ich eingangs ausdrücken wollte, bezog sich eher auf Unternehmungen innerhalb der Familie. Wenn wir eine Einladung bekommen, wird einfach gecheckt, ob wir zu dem Termin auch da sind und wenn ja, dann kommt auch ein spontane Zusage.
Dabei fällt mir aber eine Geschichte einer früheren Nachbarin ein, mit der ich auch befreundet war. Wir wollten eine große Silvesterparty bei uns organisieren. Da Silvester die meisten schon frühzeitig planen, haben wir bereits Anfang November die Einladungen verschickt. Auch meine Nachbarin bekam natürlich eine Einladung. Sie schaute sie sich an und sagte "Zusagen kann ich aber noch nicht fest. Muss erst mal schauen, was sonst noch so kommt. Wenn nichts Besseres mehr kommt, sind wir natürlich dabei." Ich war so baff, dass mir keine Antwort darauf einfiel. Es kam übrigens was Besseres :lol:.
Dass ich durchaus sehr spontan sein kann, kann übrigens Buendia bestätigen (aber nur im Chat). _________________ Liebe Grüße Compumouse |
|  | | piece

 Anzahl der Beiträge: 5423 Alter: 48 Ort: NDS Anmeldedatum: 29.12.08
 | Thema: Re: Das Vielleicht-Virus Di 5 Mai 2009 - 5:29 | |
| Ach es beruhigt mich ,dass ich als hirnlose- und sogar noch junge*lach- Amöbe zumindest auf dem Weg zur Erkenntnis bin...hab ich ja doch noch Zukunftschancen und vielleicht komme ich ja mal an bei der Erkenntnis Also mit einem "Vielleicht" Zeit gewinnen das kenne ich durchaus, aber wie gesagt nicht um etwas Besseres zu finden, eher weil ich dann in dem Fall die Entscheidung nicht spontan und sofort fällen kann oder will. Für manche Entscheidungen bedarf es der Klärung mit dem Partner, oder der Abklärung mit dem Arbeitgeber wenn es z.B: Urlaub betrifft, oder ich muß schauen was mit meinen Eltern los ist ob ich so einfach zusagen kann. Da kann ich nicht immer so spontan sein wie ich sosnt eventuell wäre. Dann besagt ein "Vielleicht" quasi ein Interesse, aber noch keine Zusage eh nicht die äußeren Umstände abgeklärt sind. Manchmal bremst mich auch ein inneres Unwohlsein bei einer Anrfage...da ist dann meist was ungeklärt zwischen der Person die was vorschlägt und mir und ich hatte noch nicht den Mut oder die Gelegenheit sowas zu klären, dann schinde ich für mich Zeit mit einem "Vielleicht". Das erscheint mir dann aber durchaus legitim, eh ich jemanden verletze und spontan zu brüsk antworte... |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Das Vielleicht-Virus Di 5 Mai 2009 - 19:20 | |
| | piece schrieb: | Ach es beruhigt mich ,dass ich als hirnlose- und sogar noch junge*lach- Amöbe zumindest auf dem Weg zur Erkenntnis bin...hab ich ja doch noch Zukunftschancen und vielleicht komme ich ja mal an bei der Erkenntnis |
Lach .. also in gnadenloser Selbstüberschätzung meiner einer seiner Schreibfähigkeit war ich nun wirklich der Meinung, eine Frau deiner Intelligenz, sowohl real als auch sozial, würde mit meinem Geschreibsel zurechtkommen können und täte verstehen, dass was ich zu sagen meinte. Nachdem mir Mausi abba am Freitag zur nächtlichen Stunde das Fell solange geschrubbelt hat, bis ich verstanden habe, das meine Schreibe nur für jemanden verständlich war, der mich lesenderweise schon ein paar Jahre gelesen hat, verstreue ich Asche und Kalk über mein und von meinem Haupt und kniee ich hier nun im schon längst geschmolzenen Schnee von gestern um bittend Abbitte zu leisten ..
NEIN - ich halte dich weder für eine ""Gefühlsauthistin" noch für eine "hirnlose Amöbe". Auch glaube ich nicht, dass du über deine Beziehungen per Excellentscheidungtabelle entscheidest. Ich spiel nur gern mit Wörtern. Als Statement zu deinem Statement viel mir nur auf, dass die beiden Passagen nicht zueinander passen .. was ja grundsätzlich auch nichts macht .. denn wer is schon in sich völlig konsequent und konsistent. Jedenfalls - einerseits eine kopfgesteuerte und andererseits eine biologisch gesteuerte - jawohl damit intelligenzunabhängige (NICHT hirnlose!) Aussage. Das Amöben kein Hirn haben .. das is jetzt nu wirklich redundant .. andererseits gebe ich zu, dass Amöben auch nich wirklich gen- bzw. evoutionsgesteuert 'Familiensinn' beweisen .. mir gefiel nur der Gleichklang von Zellteilung und Aussageteilung .. Im übrigen schreibst du ja selber, dass diese Mistverständnisse in einem Gespräch nicht aufgetaucht sein täten.
Und zum 'Gast werden' wollte ich dich erst recht nicht überreden .. vielmehr war es mein Ansinnen, dir dazulegen, dass mir im Gegentum zu beispielsweise irgend einem Gast sehr wohl daran gelegen is, dich zu verstehen .. ein gutes Beispiel, wie Komplimentationen in die B üx gehen können. :'(:
Hier schreib ich nu .. leise vor mich hinflennend .. und bitt daqrum, mich nich wirklich ernst zu nehmen .. tut ja sonst auch kleiner .. nich mal ich .. musst ja nich so eine Semmelritarin sein wie Babsi, die - von mir gefoppt, dann sogar noch meine Mottenlöcher stopft ..  |
|  | | Sunny Co-Admin


 Anzahl der Beiträge: 7625 Alter: 51 Ort: Wesel Anmeldedatum: 15.11.08
 | Thema: Re: Das Vielleicht-Virus Di 5 Mai 2009 - 19:35 | |
| Ich gehe mit gutem Beispiel voran und nehme Waldbär nicht ernst :Supersmile: Ich nehm ihn wie er ist  _________________  |
|  | | piece

 Anzahl der Beiträge: 5423 Alter: 48 Ort: NDS Anmeldedatum: 29.12.08
 | Thema: Re: Das Vielleicht-Virus Mi 6 Mai 2009 - 5:36 | |
|  Jetzt mal gut WAldbär....ich denke ich kann mit deinem Geschreibsel ganz gut umgehen---bin aj auch noch da und schreibe...ich kann ja eh die Klappe nie halten *lach*, auch wenn ich mir das des öfteren vornheme und es auch des öfteren wohl besser wäre... Wenn man halt immer die Klappe so weit aufmacht kriegt man manchmal - quasi-auch eins drübber*lol*....Mein Problem, gelle... Schleim jetzt nicht rum hier von wegen Asche auf Kopf (grau werden die Haare auch so  ) und rumflennen etc... Nicht nötig. Auch ich spiel gern mit Worten und deine Wortschöpfungen fand ich ja so köstlich das ich sie immer mal gerne wieder anwenden musste...Gefühlsauthistin und intelligenzunabhängige Amöe fand ich einfach zu schick... Davon ab das ich gerne ab und an intelligenzunabhängig wäre...das lebt sich in viellerlei Hinsicht nicht schlecht  ... Ein wenig mehr Gefühlauthismus würde mir im übrigen auch gut tun., das würde mir oft Einiges im Leben ersparen...leider bin ich oft viel zu "bewegt". Es gibt Zeiten da kann ich schon bei rührigen Werbespots heulen *lach*..... Also bleib bitte wie du bist, wenn mir was nicht passt weiß ich mich denke ich schon zu wehren, meistens mit Ironie...wenns hart kommt mit Sarkasmus. Austreten werde ich sicher nicht wegen solcher Postings, so eine Mimose bin ich dann doch nicht und wir sind ja nich im Kindergarten , gelle, auch intelligenzunabhängige amöbenartige Gefühlsauthistinnen sollten in der LAge sein Misverständisse auszuräumen....notfalls in dem sie sich einfach flach atmend weiter(mit)teilen...  Was mir grade an dieser Group so gefällt ist die Ansichtenvielfalt und das es auch mal möglich ist kontrovers zu diskutieren...meistens.... Das finde ich spannend und auch reizvoll und vor allem nicht immer so selbstverständlich. Also- Alles ist gut!  |
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