Heute stand ein interessanter Artikel in unserem Lokalblättchen, geschrieben von Georg Tholl- weitgehend wiedergegeben von mir:
In den Medien taucht die Mutter , das einst unbekannte Wesen, vielfach verzerrt auf.
Enweder wird sie als total überfordert gezeigt, eine der geholfen werden muß- wie z.B. in Sendungen wie " Die Supernanni"
Oder sie tucht als Trendbewußte auf, die eher Luxussorgen plagen etwa in der neuen zeitschrift Nido" , einem Magazin für großstädtische, gut verdienende Eltern junger Kinder.
In der Öffentlichkeit gab es grade im letzten Jahr einige Mütter die die Meßlatte für "normale" Mütter ziemlich hoch hängen, z.B. Michelle Obama ,Amerikas First Lady udn Stilikone, oder Madonna, im Adoptivrausch, oder Angelina Jolie, Filmstar und Sexsymbol die weltweit mit ihrer Großfamilie den jet Set dominiert.
Erzeugen die drei Druck?
Kinder kriegen und Mutter sein ist ja eigentlich kein lLebensgefühl. In Deutschland wird es gerne dramatisiert und überfrachtet, findet beispielsweise die Sängerin Luci van Org. Der deutsche Mutterbegriff ist sehr moralisch. Das kommt vor allem daher, dass die Vaterrolle so undefiniert ist , meint frau van Org. So werde nach wie vor bei einer Familienministerin wie Ursula von der Leyen betont, dass sie sieben Kidner habe., Bei einem Politiker hingegen wäre da kaum die Rede von.
Eine Hausfrau ist schnell die gluckende Übermutter, eine berufstätige Frau schnell die Rabenmutter.
Und in der Tat : Ein Negativ- Wort wie Rabenmutter gibt es in anderen Sprachen wirklich nicht so .Im Deutschen hat es hingegen eine lange Tradition.
Die Bedeutung von Rabenmuter beruht auf dem Irrglaubendas Rabenweibchen ihre Kinder schnellstmöglich aus dem Nest werfen.
Bereits seit dem 16 Jahrhundert werde dieser Begriff redensartlich gebraucht.
In keiner anderen Sprache hat sich dieser Bergidff in gleicher Weise niedergeschlagen.
Doch bei allem Gejammer, auch die Kinder habens schwer an Muttertag, wenn es um das Schenken geht und es der Mutter- egal welchen Alters- recht zu machen.
Doch auch sonst wird Kind sein nicht einfacher, betrachtet man die steigende Lebenserwartung und die Überalterung der Gesellschaft, durch die es immer öfter vorkommt, das älter werdende kidner ihre gebrechlich werdenden Eltern bemuttern müssen...Doch das sit wieder ein anderes Tehma....