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 Polizei und Presse

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Sunny
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BeitragThema: Polizei und Presse   Mi 17 Jun 2009 - 18:19

das Eingangsposting lautete :

Ich möchte euch folgenden, sehr aktuellen Filmbeitrag von WIEBOLD - TV
ans Herz legen und zur Diskussion stellen:

http://www.blaulichtreporter.de/pageID_8112326.html

Da der Bericht auf Wiebolds Startseite liegt weiss ich nicht wie lange der
Link "gültig" ist. Soweit möglich werde ich nachbessern.

Es geht um angebliche "Beschneidung der Pressefreiheit" durch die
Polizei unseres Nachbarkreises Kleve.

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Zuletzt von Sunny am Fr 19 Jun 2009 - 6:34 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Sunny
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BeitragThema: Re: Polizei und Presse   Fr 23 Okt 2009 - 7:29

@ Waldbär

Es ehrt mich das du mich nicht für korrupt hälst Daumenhoch
Damit hast du sogar uneingeschränkt recht.

Nur geht es in dem Artikel gar nicht um Korruption Ätsch

Wenn man das Teilchen mal komplett liest, dann geht es in
erster Linie mal um die Borniertheit und die Fehlentscheidungen
der Staatsanwaltschaft!

Der Part der die Polizei betrifft beruht auf Aussagen und vor allem
Interpretationen des Verteidigers und des Artikelschreiberlings.
Sowas ist immer mit Vorsicht zu geniessen wenn man weiss welche
Interessen diese Personen verfolgen.

Damit will ich nicht sagen das Ermittlungspannen auszuschliessen
sind, die passieren sogar bei gründlichster polizeilicher Arbeit.
Ebensowenig bestreite ich das es durchaus auch grottenschlechte
Polizisten/Ermittler gibt. So wie es in jedem Job eben gute und
schlechte gibt.

Das die Polizeibeamten (Ausnahme der höhere Dienst, die Goldfasane)
-- Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft -- sind und dieser lediglich
zuarbeiten muss ich grad dir sicher nicht erklären.

Ebensowenig wie den Umstand dass das ansonsten gute Prinzip der
Trennung von Legislative, Juristative und Exicutive nicht zwingend frei
von Fehlern ist.

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BeitragThema: Re: Polizei und Presse   Di 3 Nov 2009 - 13:06

Die Polizei wird ja gern als Wegelagerer dargestellt. Manche fühlen sich
gar permanent verfolgt.

Drum war ich froh heute in meinem Dienstpostfach den folgenden Artikel
gefunden zu haben, der recht deutlich macht wie der Beruf heute tatsächlich
ausschaut.

Zugegeben; diese Zustände herrschen nicht jeden Tag, nicht in jeder Schicht.
Aber sie sind häufig und entsprechen der Realität.




16.09.2009

Unterbesetzte Polizei im Einsatz

"Manchmal ist es die Hölle"

Von Jörg Diehl



Eine Stadt in Deutschland: 600.000 Einwohner, alle neun Minuten eine Straftat, dazu Ordnungswidrigkeiten, Unfälle und die Hilferufe Verwirrter, Einsamer oder Verzweifelter. Wie können 36 Polizisten hier für Sicherheit sorgen? Gar nicht, sagen die Beamten.

Kurz nach drei Uhr, die Finsternis drückt schwer durch die Scheiben des Streifenwagens und nur ganz allmählich kriecht der Sonntagmorgen heran. Blaulicht zuckt in der Nacht, draußen stehen, ineinander verkeilt, zwei zerbeulte Autos auf der Straße. Die Fahrer telefonieren, eine junge Polizistin schreibt ein Protokoll. "VU ohne", meldet sie, keine Verletzten heißt das, nur ein Blechschaden.


Das Funkgerät knarzt, wie immer ist es kaum zu verstehen. "Uralttechnik, die gibt es sonst nur noch in Albanien", murmelt Ralf*, Polizeikommissar, Haudegen, "frustrierter Bulle", wie er über sich sagt.

Die Zentrale meldet einen "Trunkenheitsfahrer" auf der städtischen Autobahn, Schlangenlinien ziehend, wild hupend, "einen schwarzen Nissan Almera", es gab schon mehrere Anrufe deshalb, jemand muss ihn endlich aufhalten. "Kein Fahrzeug verfügbar", ruft der Dienstgruppenleiter des zuständigen Reviers. Zentrale: "Na, dann sammelt ihr ihn eben später ein."

Ralf schüttelt den Kopf.

(zum Weiterlesen unten klicken)

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,649096,00.html

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BeitragThema: Re: Polizei und Presse   Di 3 Nov 2009 - 13:14

...und trotzdem hat die Polizei noch Zeit für Wegelagerei thinking

Aber mal im Ernst... Unsere Stadt mit einer Einwohnerzahl von 28.500 hat noch nicht mal eine eigene Polizeistation. Wir werden von der Nachbarstadt mit 14.300 Euro mit 'versorgt'. Wen wundert es da, dass bei diversen Ruhestörungen/Streitereien etc. gar nicht erst die Polizei gerufen wird? Bis die hier wären, wäre eh schon wieder alles vorbei.

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BeitragThema: Re: Polizei und Presse   Di 3 Nov 2009 - 13:54

Das mit der Verkehrsüberwachung klappt nur deswegen, weil die
(in NW) vom Verkehrsdienst durchgeführt wird. Die Kollegen haben
mit dem Einsatztgeschehen nichts zu tun.
Normalerweise, denn auch die müssen schon zur Einsatzbewältigung
aushelfen.
Jetzt, in der Zeit der Terrordrohung bekommt auch niemand mehr frei
obwohl die Kollegen 100e von Überstunden "schieben". Dafür soll mit
"freien Kräften" Terrorbekämpfung gemacht werden. Welche freien
Kräfte? Nach Abzug der Urlauber und der Kranken ist eh nur
Mindestbesatzung da.

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BeitragThema: Re: Polizei und Presse   Mi 4 Nov 2009 - 8:50

So schlimm ist es m.E. mit dem "Terror" nicht - schlimmer ist die "Terrorbekämpfung" von oben....
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digame



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BeitragThema: Re: Polizei und Presse   Mi 4 Nov 2009 - 9:19

So kann man das auch sehen.

Vielleicht sollte man den Terror einfach laufen lassen. Irgendwann wird er sich schon totlaufen. Nun ja, die paar Toten auf diesem Weg muß man halt ertragen.

Besser wäre es, den Terror von unten zu bekämpfen - durch die Mohammedaner selbst - sie sollten ihre fanatischen Islamisten selbst liquidieren.
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BeitragThema: Re: Polizei und Presse   Mi 4 Nov 2009 - 18:50

digame schrieb:
Besser wäre es, den Terror von unten zu bekämpfen - durch die Mohammedaner selbst - sie sollten ihre fanatischen Islamisten selbst liquidieren.


Aja ..

.. "Mohammedaner" .. 'normalerweise' nennst du und dein PI-Pack Muslime doch einfach Musels .. No
.. und "Mohammedaner" sind nach deiner verqueren Meinung ja grundsätzlich unten .. No
.. mit dem "selber" drückst du wohl mal wieder aus, dass Terror ja grundsätzlich von "Mohammedanern" ausgeht - völlig unbeleckt von der bundesdeutschen Realität, die keine islamistischen Todesterroropfer zu beklagen hat - im Gegensatz zu den zahlreichen Terroropfern, die in Deutschland durch faschistoides Rassistenpack umgebracht wurden und werden .. No
.. kann ich davon ausgehen, dass DU, Diga, mit der Aussage "selbst liquidieren" zum Lynchmord aufrufst? .. Wundern tut mich das nicht. Du und deinesgleichen schrecken selten vor einer Straftat zurück, solange sie diese nur mit dem großen Maul begehen können .. No No No
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Sunny
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BeitragThema: Re: Polizei und Presse   Do 12 Nov 2009 - 9:31

Wieder mal Wiebold...

Recht frisch eingestellt in die Website ist nachfolgender Beitrag. Anders als
vom Verfasser beabsichtigt zeigt der Film aber nicht die "böse Polizei" sondern
wie sensationsgeil die Reporter vorgehen um an Blutbilder zu kommen.

Ein weiteres " Märchen " aus meinem Reporterleben

FREI ERFUNDEN ?

In Essen hatte es vor Jahren den Versuch eines erweiterten Selbstmords gegeben. Ich wohnte genau gegenüber, ich brauchte nur über die Kreuzung zu gehen und war am Tatort. Ich hatte das Glück, zwei weitere Kameramänner in unmittelbarer Nähe zu wissen. Ich rief sie an und sie kamen. Eigentlich tat sich vor der Tür des Tathauses nichts. Ich hatte bereits die Krankenwagen und den in das Haus laufenden Notarzt gefilmt. Auch die absperrenden Polizisten und das Flatterband. Im rechten Augenwinkel sah ich etwa zwanzig Minuten nach der Tatzeit den konkurrierenden Kollegen am Einsatzort eintreffen. Er unterhielt sich gerade mit einem Polizisten. Ich hatte mir nichts dabei gedacht und stand weiter auf meiner Position, um den Abtransport der Verletzten zu filmen. Und dann war es soweit, die Tür ging auf und der erste Rettungssanitäter war zu sehen. Er kam aus der geöffneten Haustür. Und das war es auch, was es von nun an für mich zu sehen gab. Ein weiteres Filmen wurde zum Albtraum: Der Polizist, den ich im Augenwinkel gesehen hatte, wie er mit dem eintreffenden Kollegen gesprochen hatte, stürzte sich auf mich. Ein vernünftiges Filmen war nicht mehr möglich. Es entstanden Jagsdzenen, wie bei einer Schweinehatz nach einem Viehtransporterunfall auf der Autobahn. Ich wurde von gleich drei Polizeibeamten behindert, angegangen und gejagd. Es geschah wie aus heiterem Himmel, noch zuvor hatte ich mich bei diesem Polizisten ausgewiesen, und er kannte mich ja auch. Eigenartig war nur, dass alle anderen Kameramänner drehen durften. Was keiner wusste, einer meiner Leute hatte diese zehnminütige Jagd aufgezeichnet. Das Band stand bis jetzt im Archiv. Ich scheue Auseinandersetzungen und habe die Erfahrung gemacht, dass es sich nicht lohnt, sich zu beschweren. Die zuständigen Behörden versuchen immer mit allen Mitteln etwas unter den Tisch zu kehren.


http://www.blaulichtreporter.de/pageID_8798192.html

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BeitragThema: Re: Polizei und Presse   Mi 5 Jan 2011 - 23:24



Mensch Sunny, ich wußte ja, dass Du Deine Kollegen gerne mit einem Späßchen ins WE entläßt...


Die E-Mail vom Chef hatte so einen harmlosen Betreff: „WG: Highlight zum Wochenende!!“ hieß es da. Ein Kommissar (39) aus Wesel öffnete den Anhang, klickte sich durch – und landete bei einem ekligen Porno-Foto.
Der Schock, den der Polizist dadurch erlitt, gilt als DIENSTUNFALL! Das entschied das Verwaltungsgericht Düsseldorf.

Der Fall beginnt am 28. September 2005. Der Kommissar bekam eine E-Mail von seinem Hauptkommissar. Im Anhang öffnete sich eine Powerpoint-Präsentation, wie sie in Büros aus Spaß tausendfach umhergeschickt werden.

Das erste Bild: eine vollbusige Blondine, die sich vor einem Ferrari räkelt, dazu der Satz: „Stell Dir vor: Du hast ein Date mit dieser Frau.“ Der Beamte klickte weiter, bis er zur witzig gemeinten Pointe kam: einem ekelerregenden Foto des vermeintlichen Unterleibs der Frau.

Laut Urteil (Az.: 23 K 5235/07) hatte das drastische Folgen für den Polizisten: Durch „das Bild des weiblichen Geschlechtsteils mit umfangreichen Hautekzemen, vermutlich einer fortgeschrittenen Geschlechtskrankheit“ sei er „nachhaltig traumatisiert worden“. Schließlich führte die Mail laut Urteil zu einer „psychiatrischen Erkrankung, Zwangsstörung und Zwangsvorstellungen“. Der Polizist bekam Depressionen, nahm Medikamente.

Auch die Ehe des Mannes scheiterte. Im Urteil heißt es dazu: „Seine Gedanken hätten damals um die Frage gekreist, ob bei seiner Ehefrau ähnliche Symptome vorliegen könnten, was ihn in seinem Sexualleben derart gestört habe, dass es letztlich (...) zur Ehescheidung gekommen sei.“

Der Landrat von Wesel als oberster Polizeichef hielt dagegen: „Es widerspricht jeder Lebenserfahrung, dass ein erwachsener Mann, noch dazu ein Polizist, durch den Anblick des Bildes eine psychische Schädigung davontragen könnte.“

Denkste! Das Land NRW muss nach dem Urteil für alle Behandlungskosten und Spätfolgen aufkommen. Und der Polizist hat schon die nächste Klage angekündigt. Er will vom Land Schadenersatz, weil die Geschehnisse seine Karriere negativ beeinflusst hätten ...




... aber den armen schwer arbeitenden Mann mit so etwas zu schockieren, Sunny, wo er doch in seinem harten Berufsalltag eh schon soviel schlimmes sehen muß, das geht doch nicht.


(aus blöd.de)

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BeitragThema: Re: Polizei und Presse   Do 6 Jan 2011 - 8:45

lachen Polizisten sind halt sensibel...
Also entweder wollte dieser Polizist seinem Chef einen auswischen,
oder möglichst viel Geld daraus machen,
oder er hat einfache einen an der Klatsche.

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Liebe Grüße
Compumouse
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BeitragThema: Re: Polizei und Presse   Do 6 Jan 2011 - 9:56

Compumouse schrieb:
lachen Polizisten sind halt sensibel...
Also entweder wollte dieser Polizist seinem Chef einen auswischen,
oder möglichst viel Geld daraus machen,
oder er hat einfache einen an der Klatsche.


Der hat keinen an der Klatsche, Mouse. Der weiß genau was er tut und wie er es tun muss. Der gute Mann ist 39jahre alt und müsste eigentlich noch ca. 28Jahre im Staatsdienst malochen... Pfeif
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