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 Atomkraft? - nein danke!

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digame



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BeitragThema: Atomkraft? - nein danke!   Di 7 Jul 2009 - 7:03

das Eingangsposting lautete :

Diese Wahlkampfidee des saturierten und doch nach höheren Weihen schielenden Bundesumweltministers Gabriel könnte der SPD entscheidende Prozentpunkte für die anstehende Bundestagswahl einfahren. Die SPD hatte immer schon ihre größten Wahlerfolge mit dem Schüren von Ängsten der Wähler ... was offensichtlich in Deutschland auch keine Kunst ist.

Während die restlichen 7 der G8-Staaten wie die meisten Länder der Erde weiterhin auf Atomenergie zur Abdeckung der Grundlast setzen, wollen die Grünlinken hierzulande möglichst schnell die Meiler abschalten, bevor ausreichend Ersatzenergie zur Verfügung steht. Die Folge wäre der Transfer von Gewinnen, Arbeitsplätzen und Knowhow ins Ausland, von dem diese Energie dann bezogen werden müßte.

Daß die Linksgrünen gleichzeitig mit all ihrer Kraft auf Grundlage unserer sozialen Gesetze den Bau von Kohlekraftwerken verhindern, scheint ihnen selbst kein Widerspruch zu sein.

Auch davor, daß Deutschland einmal der Wind für die Windräder ausgehen könnte, haben sie keine Angst, denn sie wissen, daß sie jederzeit selbst genügend Wind machen können. Zwinker
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piece



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BeitragThema: Re: Atomkraft? - nein danke!   Fr 17 Jul 2009 - 6:25

Ich hab da neulich im TV n Bericht drüber gesehen zu diesen Solarstromdingern. In Spanien gibt es das wohl auch schon und das scheint zu funktionieren.
Ich sehe eher das Problem das wenn man sich abhängig macht von Strom aus der Sahara oder sonstwo, man ja auch wieder ein neues Politikum baut wo andere wenn man quasi nicht spurt den Hahn abdrehn können um einen zu sanktionieren, ähnlich wie das Russland ab und an handhabt mit dem Gas....
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Planesia2



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BeitragThema: Re: Atomkraft? - nein danke!   Fr 17 Jul 2009 - 7:17

Man merkt es deutlich, so "blauäugig", wie Du an manche Themen heran gehst... Cool
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digame



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BeitragThema: Re: Atomkraft? - nein danke!   Fr 17 Jul 2009 - 10:09

Dieser Dein Eindruck von mir entsteht, weil ich offen und unvoreingenommen an die Menschen und ihre Sachen herangehe und mir meine Einstellungen dazu aufgrund möglicht vieler Informationen aus allen Richtungen, all meiner Lebenserfahrung und meinem Wissen selbst bilde.

Es ist mir bewußt, daß ich mich damit von den meisten Menschen unterscheide, die ihre Meinung vorgefertigt aus ihren Blättchen und Postillen ent- und übernehmen oder sie sich von unreifen, einseitigen Nachrichtenredakteurinnen einflößen lassen - wie Babys das vorgekaute Breichen aus dem Mund ihrer Mutti.

Das sind logischerweise die gleichen Leute, die links mögen ... denn dort steht ja schon alles, was sie meinen. MSN-Lachen
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BeitragThema: Re: Atomkraft? - nein danke!   Fr 17 Jul 2009 - 12:58

digame schrieb:
Dieser Dein Eindruck von mir entsteht, weil ich offen und unvoreingenommen an die Menschen und ihre Sachen herangehe und mir meine Einstellungen dazu aufgrund möglicht vieler Informationen aus allen Richtungen, all meiner Lebenserfahrung und meinem Wissen selbst bilde.

Es ist mir bewußt, daß ich mich damit von den meisten Menschen unterscheide, die ihre Meinung vorgefertigt aus ihren Blättchen und Postillen ent- und übernehmen oder sie sich von unreifen, einseitigen Nachrichtenredakteurinnen einflößen lassen - wie Babys das vorgekaute Breichen aus dem Mund ihrer Mutti.

Das sind logischerweise die gleichen Leute, die links mögen ... denn dort steht ja schon alles, was sie meinen. MSN-Lachen


Köstlich .. lachen ..

digame schrieb:
... weil ich offen und unvoreingenommen an die Menschen und ihre Sachen herangehe ...


Sieht mensch ja besonders gut beim Thema Islam und Muslime .. :Zunge raus:

digame schrieb:
.. und mir meine Einstellungen dazu aufgrund möglicht vieler Informationen aus allen Richtungen, all meiner Lebenserfahrung und meinem Wissen selbst bilde ...


aja .. "aufgrund möglichst vieler Informationen aus allen Richtungen" - außer sie sind nachweis- bzw. belegbar .. Shocked .. und aus dem "Wissen selbst" also intellektuelle Sebstbefruchtung .. lachen ..

Eigentlich solltest sogar du, diga, zur Unterscheidung zwischen einer Tatsachenbehauptung und einer Meinungsäusserung fähig sein (Die Hoffnung stirbt zuletzt).
Tatsächlich behauptest du jedoch häufig Fakten, die du nicht nur nicht belegen kannst (deine "möglichst vielen Informationen" hierzu stammen wohl aus einem Paralleluniversum - wahrscheinlich abba eher aus deinem Klo), sondern bei denen oft schon eine kurze Recherche reicht, dich zu widerlegen. Es geht hierbei NICHT um unterschiedliche MEINUNGEN SONDERN einfach um deine tumbe Art der REALITÄTSENTSTELLUNG.

Beispiel:
"Du bist ein Idiot." ist eine Meinungsäusserung.
"Du stellst Behauptungen auf, die sich bei näherer Betrachtung als falsch erweisen." ist eine belegbare Tatsache.
"Offensichtlich bist du ein notorischer Lügner und/oder grenzdebil." ist eine Schlussfolgerung (eine auf belegbaren Tatsachen fussende Meinungsäusserung)

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BeitragThema: Re: Atomkraft? - nein danke!   Fr 17 Jul 2009 - 13:41

Babs schrieb:
Braunkohle , Steinkohle........irgendwann gibt es sie nicht mehr und der Abbau hat schon Dörfer , Städte und Natur vernichtet.
Gas , Öl......................... siehe oben
Sonne , Wind............. na klar wir bauen da ein Sonnenkraftwerk in der Sahara ...... absolut idiotisch . Oder stellen die Windkraftanlagen in die Natur......ich finde das so furchtbar.
Können auch mit Holz heizen und Kerzen anzünden......alles ist möglich .
Habe gestern mal gegoogelt und wörtlich gefunden was WB da geschrieben hat . Also das könnte ich auch , nur sollte jeder seine Meinung äußern , mit seinen eigenen Worten . Abschreiben ist nur die Wiedergabe der Meinung anderer :Zunge raus:


Ach Schnuckelchen,
ich dachte, Anführungszeichen, Angabe des Links und die Aussage, dass die UNTERSTREICHUNGEN von mir sind, würde ausreichen, um klarzumachen, woher Text und Informationen sind. Rolling Eyes Kopieandpaste is übrigens einfacher als abschreiben .. :Zunge raus:

Meine Meinung zur Atomkraft? .. ich dachte, die täte sich selbsterklären.
Abba extra für dich .. Kuss ..
Ich bin seit gut 30 Jahren erklärter Gegener der Atomkraft. Sie ist gefährlich und wir brauchen sie auch nicht!

So - jetzt kenn ich deine Meinung und du meine .. schön das wir drüber gesprochen haben, oder tauschen wir aus, WARUM wir dieser Meinung sind .. wenn ja, dann müssen wir uns gegenseitig mit Informationen 'füttern'. Und die sollten belegbar sein.

Du GLAUBST, wass wir zuwenig Strom haben, wenn unsere AKWs ageschaltet sind. Ich glaub das nicht - und der Link zeigt, dass Deutschland noch Strom exportiert hat, als mehr als die Hälfte der deutschen AKWs wegen technischer Mängel mal wieder abgeschaltet waren.

Du GLAUBST, dass nur die russischen AKWs unsicher sind. Ich glaub das nicht .. sagt dir der Name "Harrisburg" etwas? Hast du dir mal die Gesundheitsreport zu Leukämiehäufigkeit im Umfeld Französischer und englischer AKWs angeschaut?

DU GLAUBST, dass die Entwicklung von Sonnen- und Windenergieanlagen 'typisch deutsch' seien. Ich glaub das nicht. Wusstes du, dass der größte Windpark der Welt mit 4500 Windrädern in Californien steht? .. das Californien ein Gesetz verabschiedet hat, dass alle Energieerzeuger zwingt, ab 201x (genaue Zahl hab ich nicht im Kopf) 20% ihrer Energie als erneuerbare Energie zu erzeugen?

btw .. glaubst du eigentlich, Uran fällt vom Himmel???

Zwinker
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BeitragThema: Re: Atomkraft? - nein danke!   Fr 17 Jul 2009 - 14:36

ACHTUNG: wieder nicht meine Meinung sondern Informationen des BBU

".. Da im Natururan das spaltbare Uran 235, das für die Atomkraftwerke benötigt wird, nur in geringer Menge vorkommt, wird dieses von Urenco
angereichert. Das Gronauer Werk von Urenco kann als einzige Urananreicherungsanlage in Deutschland Uran für derzeit ca. 14
Atomkraftwerke anreichern. Die hierfür notwendigen über 2000 t Uran werden im Tagebau, im unterirdischen Abbau gewonnen oder mittels
chemischer Prozesse im Untergrund gelöst und an die Oberfläche gepumpt.
Durch die Rohstoffgewinnung kommt es zu extremen Umweltschäden - die so genannten indirekten Umweltbelastungen. Auch sie müssen von einem nach EMAS-zertifizierten Betrieb benannt werden. Durch die gezielte Auswahl ihrer Lieferanten an Hand festgelegter, die
einheimische Bevölkerung schützender Umweltstandards kann die Betriebsleitung auch hier Einfluss nehmen. Allerdings ist Uran, das unter
Umweltauflagen abgebaut wird, wesentlich teurer und würde dadurch zu einem Explodieren des Atomstrompreises führen.
...
Dabei ist die Umwelt in den Uranabbaugebieten alles andere als intakt. Das sollte auch Urenco wissen. Anfang diesen Jahres war Almoustapha
Alhacen aus dem Niger, dem drittgrößten Uranproduzenten der Erde, in Gronau zu Besuch. In einem Vortrag berichtete er über das Umweltproblem seiner Heimat durch den Uranbergbau. Durch die hohe Nachfrage nach billig gewonnenem Uran sollen dort weitere Minen entstehen. Uran besitzt neben seinem radiotoxischen auch ein hohes chemisch-toxisches Potenzial. Schon heute liegt die radioaktive Belastung des Trinkwassers aus einigen Brunnen weit oberhalb des Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Auch eine Abdeckung der Uranabfallhalden existiert nicht. Durch diese Umweltbelastung ist das Fleisch der Tiere mit Schwermetallen belastet. Krebs und andere strahlenbedingte Krankheiten, Fehl- und Totgeburten sowie Behinderungen nehmen dort zu. In anderen Uranabbaugebieten in Australien und Kanada sieht es leider mit den Umweltstandards nicht besser aus.

Wie problematisch der Uranabbau ist, kann man auch in Deutschland beobachten, wo die noch verfügbaren Uranreserven nicht mehr ausgebeutet werden. Der Uranbergbau in Sachsen und Thüringen durch die Firma Wismut wurde bereits 1990 eingestellt, um die hiesige Bevölkerung zu schützen. Die Uran-Bergbaugesellschaft Wismut, die über 40 Jahre intensiv Uran gefördert hat, war einer der größten Uranbergbaubetriebe der Welt. "Heute müssen Milliardenbeträge investiert werden, um die Umweltschäden des Uranbergbaus zu beseitigen. Über 300 Millionen mn Abraumhalden, 160 Millionen mn giftiger und radioaktiver Schlammseen und kontaminierte Aufbereitungsanlagen sind das Erbe des hiesigen Uranabbaus." so Harald Gülzow. Die Finanzmittel, die ein Industrieland wie die Bundesrepublik Deutschland für den Schutz der Lebensgrundlage seiner Bevölkerung noch aufbringen kann und muss, werden weder von den Firmen noch von den Ländern in den aktuellen großen Uranabbaugebieten zur Verfügung gestellt. Doch genau aus solchen Abbaugebieten bezieht Urenco das Uran. Ein
Umweltaspekt zu dem Urenco in ihrer Umwelterklärung lieber schweigt."
http://www.cl-netz.de/foren/cl.politik.atom/BBU:-Urananreicherungskonzern-Urenco-verheimlicht-Umweltbelastungen-des-Uranabbaus-19533.pdf
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digame



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BeitragThema: Re: Atomkraft? - nein danke!   Fr 17 Jul 2009 - 14:56

Waldbaer schrieb:
... Ich bin seit gut 30 Jahren erklärter Gegener ...



Ja, hat das jemand bezweifelt? affraid

Schließlich kennen wir doch alle Leute, die in mittleren Jahren auf ihrem "Kenntnisstand" stehenbleiben und die nächsten 30 40 Jahre nichts mehr dazulernen können. Zwinker

Man nennt das auch Altersstarrsinn.
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digame



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BeitragThema: Re: Atomkraft? - nein danke!   Fr 17 Jul 2009 - 15:23

Waldbaer schrieb:
digame schrieb:
Dieser Dein Eindruck von mir entsteht, weil ich offen und unvoreingenommen an die Menschen und ihre Sachen herangehe und mir meine Einstellungen dazu aufgrund möglicht vieler Informationen aus allen Richtungen, all meiner Lebenserfahrung und meinem Wissen selbst bilde.

Es ist mir bewußt, daß ich mich damit von den meisten Menschen unterscheide, die ihre Meinung vorgefertigt aus ihren Blättchen und Postillen ent- und übernehmen oder sie sich von unreifen, einseitigen Nachrichtenredakteurinnen einflößen lassen - wie Babys das vorgekaute Breichen aus dem Mund ihrer Mutti.

Das sind logischerweise die gleichen Leute, die links mögen ... denn dort steht ja schon alles, was sie meinen. MSN-Lachen


Köstlich ..


Ich bin auch ganz stolz darauf.
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BeitragThema: Re: Atomkraft? - nein danke!   Fr 17 Jul 2009 - 17:32

digame schrieb:
Waldbaer schrieb:
digame schrieb:
Dieser Dein Eindruck von mir entsteht, weil ich offen und unvoreingenommen an die Menschen und ihre Sachen herangehe und mir meine Einstellungen dazu aufgrund möglicht vieler Informationen aus allen Richtungen, all meiner Lebenserfahrung und meinem Wissen selbst bilde.

Es ist mir bewußt, daß ich mich damit von den meisten Menschen unterscheide, die ihre Meinung vorgefertigt aus ihren Blättchen und Postillen ent- und übernehmen oder sie sich von unreifen, einseitigen Nachrichtenredakteurinnen einflößen lassen - wie Babys das vorgekaute Breichen aus dem Mund ihrer Mutti.

Das sind logischerweise die gleichen Leute, die links mögen ... denn dort steht ja schon alles, was sie meinen. MSN-Lachen


Köstlich ..


Ich bin auch ganz stolz darauf.


DAS glaub ich dir sogar. lachen
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Harrybo



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BeitragThema: Re: Atomkraft? - nein danke!   Fr 17 Jul 2009 - 18:02

Zum Thema: Die anderen tun's doch auch.
Wenn eine Meute von 10 Kindern einen Mülleimer mit Weinflaschen leer räumt und auf dem Bürgersteig zerdeppert und einer steht daneben und sagt "Ich darf das nicht", wer hat dann recht.
Mein Vater hat mir als Kind mal was wichtiges gesagt: Und wenn alle andere das dürfen, darfst Du es trotzdem nicht, wenn es falsch ist. Ich bin stolz auf meinen Vater, der hat ein gutes Gespür für das was richtig und falsch ist.

Wer wirklich ein paar Fakten will schaut sich mal bei Wikipedia das Stichwort Katastrophe von Tschernobyl an.
http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe_von_Tschernobyl

Ich hab nur mal 2 Auszüge die ich für bemerkenswert finde

In den am stärksten belasteten Gebieten Deutschlands, im Südosten von Bayern, lagen die Bodenkontaminationen bei bis zu 2 Ci /km² (74 kBq/m²) Cs-137. Diese Landkreise hätten auch in Weißrussland, Russland und der Ukraine den Status der kontaminierten Zone erhalten. So sind beispielsweise auch heute noch in einigen Regionen Deutschlands, insbesondere im Süden, Pilze, Waldbeeren und Wildtiere hoch belastet. Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist die Kontamination dort rund zehnmal höher als im Norden Deutschlands. Im Muskelfleisch von Wildschweinen wurden in Deutschland Cäsium-137-Werte von bis zu 40.000 Bq/kg gemessen. Der Durchschnittswert betrug 6.800 Bq/kg und damit mehr als das Zehnfache des EU-Grenzwertes von 600 Bq/kg.

Als Anmerkung: Cs-137 ist Cäsium-137 und hat eine Halbwertzeit von 30,17 Jahren. Das heißt nach 30,17 Jahren ist die Hälfte des Materials zerfallen und nach weiteren 30 Jahren davon wieder die Hälfte. Mein Ur-ur-ur-ur Enkel wird also wieder Wildschweinsteak essen können das EU-Grenzwerte einhält. Es ist faszinierend darüber nachzudenken: Bis dahin werde ich, meine Kinder und meine noch nicht geborenen Enkel nicht mehr leben.

Große Teile der Bevölkerung waren nun für einen Ausstieg aus der Atomenergie. In der Politik wurde diese Forderung nun auch von der SPD übernommen, u.a. durch Erhard Eppler und den SPD-Kanzlerkandidaten Johannes Rau, der einen schrittweisen Ausstieg befürwortete. Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) sprach sich auch im Namen seiner Fraktion im Bundestag in der Zukunft für eine Senkung des Anteils der Kernenergie an der Energieversorgung (1985: rund 31 Prozent) aus, für einen baldigen Ausstieg kommt dies aber nicht in Frage, da dieser weder notwendig noch machbar sei. Der Ministerpräsident Lothar Späth (CDU) nannte de Kernenergie eine Übergangsenergie, und nach Tschernobyl gelte es konsequent über eine Energiepolitik nachzudenken, die langfristig der Kernenergie nicht bedürfe. Die FDP bezeichnete die Kernenergie auf ihrem Bundesparteitag 1986 in Hannover ebenfalls als eine Übergangsenergie, auf dessen Verzicht als Bestandteil der Energieversorgung hingearbeitet werden müsse.

Frage von mir: Wer von denen weiß auch heute noch was richtig und was falsch ist? Welches ist den hier die Lügenpartei?

harrybo
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BeitragThema: Re: Atomkraft? - nein danke!   Fr 17 Jul 2009 - 21:56

Harrybo schrieb:
Frage von mir: Wer von denen weiß auch heute noch was richtig und was falsch ist?


... und wer von denen hat das jemals gewußt? lachen
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digame



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BeitragThema: Re: Atomkraft? - nein danke!   Fr 17 Jul 2009 - 22:01

Waldbaer schrieb:
Kopieandpaste is übrigens ...


Herrlich! Yes Dieser antiquierte Ausdruck aus den Anfängen des Computerzeitalters.
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Planesia2



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BeitragThema: Re: Atomkraft? - nein danke!   Fr 17 Jul 2009 - 23:37

Ich kann mich noch sehr gut an den Supergau erinnern, denn zu dem Zeitpunkt war ich schwanger und man wusste nicht, mit was man sich ernähren sollte bzw. später das Baby. Alles war verseucht.
Ich habe damals in meinem Garten in Frankfurt/M. den Boden testen lassen, Ergebnis: mehr als 16.000 Bq. Von der Regierung wurden damals anfangs täglich z.T. geschönte Strahlenwerte herausgegeben. Besorgte Eltern schlossen sich zusammen und kauften selbst Strahlenmessgeräte etc. Eltern versuchten dann auf Milchpulver umzusteigen - leider war das z.T. dann salmonellenverseucht...
Jeder war auf der Suche nach möglichst wenig strahlenverseuchten Lebensmitteln und auch heute noch bekommt JEDER in Ost- u. Mitteleuropa mit jedem Bissen seine Strahlendosis ab (unabhängig von dem anderen Zeugs, was noch auf und in unseren Lebensmitteln ist. Ich jedenfalls möchte sowas oder ähnliches NIE wieder erleben...

Auch Harrisburg ist mir noch sehr present, ebenso wie der Film "Karen Silkwood", der auf Tatsachen beruht.
Wer sagt mir denn, dass sowas wie imFall/ Film nicht wieder vorkommt? Die Gier vieler Unternehmen ist unendlich und damit steigt entsprechend das Gefahrenpotential.

Nein, je eher wir von der Atomindustrie wegkommen, desto besser. Es reichen schon die Probleme von Asse. Ich frage mich, wie man eine Frau zur Kanzlerin machen kann, die die Asse-Misere mit zu verantworten hat Shocked Diese "Suppe" dürfen wir Alle auslöffeln - sowohl finanziell mit unseren Steuergeldern, als auch im wahrsten Sinnd es Wortes, denn das Grundwasser ist bekanntlich auch betroffen grr


Zuletzt von Planesia2 am Sa 18 Jul 2009 - 0:10 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Atomkraft? - nein danke!   Fr 17 Jul 2009 - 23:46

Harrybo schrieb:
Wer wirklich ein paar Fakten will schaut sich mal bei Wikipedia das Stichwort Katastrophe von Tschernobyl an.
http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe_von_Tschernobyl

Sehr interessanter Link, Harrybo! Ich erinnere mich nur noch zu gut an 'Tschernobyl' und seit dem sind mir Kernkraftwerke suspekt. Wir haben ja auch eines in der Nähe - Gundremmingen. Und wenn ich dort vorbei fahre, beschleichen mich unangenehme Gefühle. Muss wirklich bei uns erst ähnliches passieren wie in Tschernobyl, bis ein umdenken statt findet? Ich bin der Meinung es gibt Alternativen und man muss nicht die Gesundheit der Menschen mit Kernkraftwerken aufs Spiel setzen.

Gerade heute habe ich mich mit einem Freund über das Thema unterhalten. Der meinte, warum werden nicht einfach heute auf allen Häusern Solarzellen installiert? Damit könnten wir jede Menge Strom erzeugen. Da bei uns leider nicht das ganze Jahr die Sonne scheint, müssten noch irgendwie Reseven geschaffen werden. Leider kenne ich mich damit zuwenig aus, als dass ich wüßte, wieviel Strom man durch Solarzellen auf dem Dach erzeugen kann und ob damit auch genügend Reserven für die Schlechtwetterzeiten da wären. Uns wird doch so viel vorgeschrieben, warum dann nicht auch, dass man statt Dachziegel Solarzellen verwenden muss?

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Liebe Grüße
Compumouse
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BeitragThema: Re: Atomkraft? - nein danke!   Sa 18 Jul 2009 - 14:49

Entgegen der allgemeinen Meinung bin ich pro Atomkraft.
Natürlich sehe ich das Problem der Endlagerung. Aber
ansonsten ist es eine saubere und (wie ich meine) sichere
Energiegewinnung. Preiswert zudem, was ja auch nicht
unwichtig ist.
Ich denke nicht das es zu einem weiteren Zwischenfall
wie beim Supergau Tschernobyl kommen kann.

Man mag da jetzt ein Riesenkabel durch den Ozean legen
um den Strom aus der Wüste zu bekommen. Bei allem
Vertrauen in die Technik, das betrachte ich doch als sehr
störanfällig.

Über Kohlekraftwerke muss man sich wohl nicht unterhalten,
das sind die Luftverpester par exelance. Trotz der Filter.

Windräder in der Region verschändeln nicht nur die Landschaft,
sie sind wegen Eisschlag auch noch gefährlich.

_________________
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