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Planesia2
Anzahl der Beiträge: 1095 Anmeldedatum: 23.11.08
 | Thema: Pilze sammeln So 16 Aug 2009 - 10:35 | |
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piece

 Anzahl der Beiträge: 5445 Alter: 48 Ort: NDS Anmeldedatum: 29.12.08
 | Thema: Re: Pilze sammeln Do 24 Sep 2009 - 6:28 | |
| Also ich sammel keine Pilze mehr, früher nur Maronen und Steinpilze.Als Kind waren wir immer in Östereich, da haben wir Schwammerl gesucht (Pfifferlinge), die konnte man abgeben und bekam Geld dafür, so haben wir damals unser Taschengeld aufgebessert. Seit Tschernobyl wurde ja dringend von abgeraten und irgendwie habe ich seither keine mehr gesammelt, ob was dran ist weiß ich nicht, aber hat sich so ergeben. Nix desto trotz esse ich super gerne Pilze und wir haben einen Stand auf unserem Markt der verkauft die gezüchtet und die sind superlecker- und ich weiß da sicher das sie nicht giftig sind Jetzt auf der Radtour sind wir durch Heide und Wald geradelt, da gab es Pilze zu Hauf, auch wirklich dicke Steinplize, da hats einem schon Leid getan das man Radlerbedingt nix ernten konnte. Ich finde aber Pilze auch oft als Fotoobjekt spannend wie dieses Parasolpäärchen:  oder diese kleinen Pilzchen die einen abestorbenen Baumstamm besiedelt hatten:  |
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Planesia2
Anzahl der Beiträge: 1095 Anmeldedatum: 23.11.08
 | Thema: Re: Pilze sammeln Do 24 Sep 2009 - 7:21 | |
| Superfotos Tja, schade, dass man sich nach Tschernobyl so Einiges verkneifen sollte: Neben Pilzen auch Wildfleisch.... |
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piece

 Anzahl der Beiträge: 5445 Alter: 48 Ort: NDS Anmeldedatum: 29.12.08
 | Thema: Re: Pilze sammeln Do 24 Sep 2009 - 11:05 | |
| In Brandenburg gibt es viele Wildzüchter, wo man denke ich doch Fleisch bedenkenlos von essen kann, ich habe es jedenfalls gekostet....vielleicht ein Risiko, aber es schmeckt so gut  |
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Compumouse Admin


 Anzahl der Beiträge: 20493 Alter: 55 Ort: Bayern Anmeldedatum: 15.11.08
 | Thema: Re: Pilze sammeln Do 24 Sep 2009 - 21:15 | |
| Wir waren früher auch begeisterte Pilzsammler. Aber uns geht es so wie Planesia es beschreibt - seit Tschernobyl hat sich Pilzesammeln für uns erledigt. Wobei ich gerade in den letzten Tagen einen Bericht im Radio gehört habe, dass es in Bayern eine 'Pilzschwemme' gibt. Jede Menge Steinpilze. Na vielleicht gehen wir im Urlaub doch mal wieder in die Pilze. Lust dazu hätte ich schon. _________________ Liebe Grüße Compumouse |
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Black-Dragon

 Anzahl der Beiträge: 275 Alter: 54 Ort: Thüringen Anmeldedatum: 21.12.08
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Babs

 Anzahl der Beiträge: 1971 Alter: 61 Ort: Thüringen Anmeldedatum: 21.12.08
 | Thema: Re: Pilze sammeln Sa 26 Sep 2009 - 11:21 | |
| Stimmt  |
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Babs

 Anzahl der Beiträge: 1971 Alter: 61 Ort: Thüringen Anmeldedatum: 21.12.08
 | Thema: Re: Pilze sammeln Di 29 Sep 2009 - 11:39 | |
| .......es wurden übrigens keine Pilze sondern Steine |
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digame

 Anzahl der Beiträge: 3117 Anmeldedatum: 18.11.08
 | Thema: Re: Pilze sammeln Di 29 Sep 2009 - 14:23 | |
| Ilse ging in die Pilze und jetzt stillt'se. Dieses Phänomen beobachtet man auch häufiger bei denjenigen Frauen, die die Busen unten haben und den Hintern oben ... bei den Finthener Erdbeerpflückerinnen. |
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Cat Moderator/in


 Anzahl der Beiträge: 1231 Alter: 39 Ort: Cottbus Anmeldedatum: 16.11.08
 | Thema: Re: Pilze sammeln Di 29 Sep 2009 - 16:45 | |
| Ich frag mich was anders sein soll, an den Pilzen zu dem im Garten angebauten Grünzeugs, egal wo, die Erde hat überall das gleiche abbekommen damals...entweder wohnt man in nem Gebiet wo mehr runter kam oder nicht, ob ich da nu den Salat ausm Garten ess oder die frisch gewachsenen Pilze im Wald nebenan, gut im Garten hat man vielleicht Unkraut gezuppelt unddie Erde mal gewendet aber macht das nu den Unterschied? hmmmmmm... Ich les grad so nebenbei, kommt auf die Region und die Pilzsorten an, muß man wohl regional herausfinden, was man sammeln kann, vieles ist schon unter den Grenzwerten und lieber Pfifferlinge selber sammeln als aus Polen oder anderen Ostländern kaufen, die haben mit Sicherheit mehr. |
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Gast Gast
 | Thema: Re: Pilze sammeln Di 29 Sep 2009 - 20:52 | |
| @ Cat,
was anders ist?
Das Grünzeug im Garten ist meist einjährig, also keinerlei "Belastungserinnerung". Pilze sind was besonderes .. zählen ja auch nicht zum "Grünzeug" .. es gibt Tiere, Planzen .. und Pilze
Was wir als "Pilze" kennen sind die Fruchtknoten der Pilze. Die 'eigentlichen' Pilze sind das Geflecht 'im Untergrund'. Dieses Geflecht ist sehrwohl in der Lage, langjährig Schadstoffe zu binden und dann an die Fruchtknoten abzugeben.
Die größten und ältesten Lebewesen der Welt sind Pilze .. mehrere Quadartkillometer groß und Jahrtausende alt ..
Abba grundsätzlich hast du Recht: was aus Polen oder anderen ehemaligen Ostblockstaaten kommt iost sicher nicht weniger verstrahlt als das in Deutschland gepflückte. |
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Compumouse Admin


 Anzahl der Beiträge: 20493 Alter: 55 Ort: Bayern Anmeldedatum: 15.11.08
 | Thema: Re: Pilze sammeln So 17 Okt 2010 - 13:59 | |
| Speisepilze aus Osteuropa sind auch 24 Jahre nach der Katastrophe in Tschernobyl radioaktiv belastet. Das ergab eine Messung der Importware in Mecklenburg-Vorpommern. Das Paradoxe: Bayerische Pilze strahlen noch stärker.
Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) in Güstrow hat während der routinemäßigen Überwachung der Radioaktivität zahlreiche Pilzproben analysiert. Neben Standorten über das ganze Bundesland verteilt, nahmen die Kontrolleure auch Importware - darunter Einfuhren aus Polen, Litauen und Weißrussland - unter die Lupe. Ein Großteil der untersuchten Pilze waren Pfifferlinge, außerdem Maronen, Steinpilze, sowie Birkenpilze - also Wildsprösslinge, die nicht gezüchtet werden können.
Im Fadenkreuz der Pilzfahnder: die Strahlenbelastung durch Cäsium-137 (Cs137). Seit der Explosion des ukrainischen Kernreaktors in Tschernobyl im Jahr 1986 hält sich das radioaktive Material hartnäckig im Boden - auch in Deutschland. Da Pilze Radioaktivität besonders gut speichern, gelten sie als Indikator, wie hoch die Strahlenbelastung selbst 24 Jahre nach der Katastrophe ist. Denn: Wie das unabhängige Umweltinistitut München mitteilt, haben die «Schwammerl» nach 30 Jahren erst die Hälfte ihrer Radioaktivität abgebaut.
Mecklenburg-Vorpommern kann aufatmen, wie die aktuelle Untersuchung ergab. Gemessen wurden durchschnittlich rund 70 Becquerel je Kilogramm, die Bandbreite reichte von 11 bis maximal 230 Becquerel. Auch bei den osteuorpäischen Leckerbissen bleibt nichts im Halse stecken. Sie liegen deutlich unter dem Grenzwert, den die Europäische Union für den Import in Mitglliedsstaaten zugelassen hat. Er steht bei 600 Becquerel je Kilo.
Hohe Belastung im Bayrischen Wald und im Münchener Umland
Eine Gefahr für die Liebhaber von Pilzgerichten schloss das LUNG daher aus. Um den Grenzwert aus der Strahlenschutzverordnung zu erreichen, müssten mehrere 100 Kilogramm Pilze gegessen werden, hieß es in der Mitteilung. In der Praxis also unmöglich.
Quelle _________________ Liebe Grüße Compumouse |
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Aqualis

 Anzahl der Beiträge: 2769 Alter: 60 Ort: Närnbercher Bratwurstländler Anmeldedatum: 09.02.09
 | Thema: Re: Pilze sammeln So 17 Okt 2010 - 19:54 | |
| Ich sehe die Radioaktivität der bajuwarischen Pilze durchaus auch positiv. Mit einem Geigerzähler spüre ich selbst den verstecktesten Pilz auf  ... |
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