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 Robert Enke, Depressionen und Suizid

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Planesia2



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BeitragThema: Robert Enke, Depressionen und Suizid   Do 12 Nov 2009 - 7:48

Gleich zu Anfang: Ich gebe es zu: sporttechnisch lebe ich "auf einem anderen Stern". Ich hatte bis zu seinem Tod noch nie was von Robert Enke gehört.

Dafür hört und sieht man jetzt in den Medien um so mehr von ihm, und daher meine Frage:

Es gibt Millionen Menschen in D, die unter Depressionen leiden und Viele davon setzen ihrem Leben ein Ende. Das ist sehr bedauerlich und es wäre sicherlich gut, sich mit diesem Problem in D Allgemein zu befassen.

Wenn ich mir anschaue, welchen Wirbel der Freitod um Enke verursacht hat, dann frage ich mich, was wohl stattfinden muss, wenn eine wirkliche Person des "öffentlichen Interesses" oder auch einE sehr berühmteR KünstlerIn stirbt bzw. Suizid verübt. Es gibt viele Menschen, die gleiche oder ähnliche Schicksalsschläge und Probleme haben/hatten wie Enke - von denen erfährt die Öffentlichkeit (ausser in Schmierblättern wie der BILD) nichts. Ist deren Schicksal weniger wert?
Ich finde das Ganze übertrieben. Bin ich nun unsensibel oder sind die Anderen Übersensibel oder was ist los mit unserer Gesellschaft, dass sie auf diesen Vorfall so reagiert?

Wenn im normalen Arbeitsleben ein Freund oder Arbeitskollege eines Angestellten stirbt, kräht kein Hahn danach, wie er das verkraftet. Bestenfalls schickt die Firma einen Kranz an die Witwe, es wird eine Schweigeminute eingelegt, am "schwarzen Brett" hängt ein Nachruf und in der Zeitung sind eine bzw. mehrere Todesanzeigen zu lesen.

Auf keinen Fall werden Freunde oder Arbeitskollegen von ihrer Arbeit freigestellt. Haben unsere Fussballer Sonderrechte?
Selbst Angehörige haben im Arbeitsleben nur eine "Schonfrist" von 3 Tagen, um um ihre(n) Toten zu weinen, die Beerdigung zu organisieren und was sonst nach dem Ableben eines Familienmitgliedes so zu tun ist.

Es würde mich mal interessieren, wie ihr darüber denkt

Tut mir leid, wenn das Alles jetzt ein bisschen harsch rüber kommt, aber so langsam finde ich das Ganze übertrieben. Ich hoffe, dass wenigstens dann jetzt die (psychische) Depression mal mehr in den Blickwinkel der Leute rückt, die daran etwas ändern oder helfen könnten.

Hier mal ein paar Zahlen (leider noch aus 2004) zu diesem Thema:
http://www.uke.de/extern/tzs/daten/germany/Deutschland.html
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Geisi



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BeitragThema: Re: Robert Enke, Depressionen und Suizid   Do 12 Nov 2009 - 8:26

Planesia, Du spricht das an, was ich auch denke. Es ist schlimm genug, wenn sich ein junger Mensch (oder überhaupt ein Mensch) sich das Leben nimmt.
Aber hier wird ein Rummel gemacht, den ich nicht nachvollziehen kann. Nur weil es ein Fußballer war? Ich kannte seinen Namen auch nicht. Heute werden wohl Fußballspieler = Großverdiener mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gleich gesetzt. Da werden gleich Sondersendungen gebracht und öffentliche Trauerfeiern abgehalten. Ich finde es übertrieben.
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Sunny
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BeitragThema: Re: Robert Enke, Depressionen und Suizid   Do 12 Nov 2009 - 9:04

Bei allem Respekt vor dem Toten, ich hätte dieses Thema nicht ins Forum gestellt.
Weil mir, mit verlaub, gestern und auch heute ganz fürchterlich auf den Sack gegangen
ist wie die Medien damit umgegangen sind. Man konnte im TV hinzappen wo man wollte,
es gab nichts anderes mehr.
Ich schliesse mich also euren bisher geäußerten Meinungen absolut an.

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piece



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BeitragThema: Re: Robert Enke, Depressionen und Suizid   Do 12 Nov 2009 - 18:06

Da kann ich mich nur anschließen.
Schrecklich auch wie die Medien mit der armen Frau umgehen, da wird die Witwe noch vor die Cameras gezerrt.....

Ich arbeite jeden Tag seit über 20 Jahren mit depressiven Menschen, auch ich kenne Einige die es "geschafft" haben ihrem Leben ein Ende zu setzen.
Wenn Herr E. nicht so bekannt wäre, wäre darüber weiterhin wohl nicht geredet worden.
Gut finde ich das durch diesen Rummel die Erkrankung Depression mal in die Medien kommt, die ja meistens verschwiegen wird.
Die Art und Weise finde ich natürlich auch blöd und übertrieben, aber zumindest erfährt die Erkrankung mal Aufmerksamkeit.
Denn unter Depressionen leiden weitaus mehr Menschen als man denkt.
Eigentlich hat fast jeder Mensch in seinem Leben die ein oder andere depressive Phase, wobei diese bei den meisten nicht krankhaft wird.
Gerne wird das damit abgetan in dem gesagt wird. " Mensch, reiß dich doch mal zusammen!".
Mit ein Grund weshalb Betroffenen lieber schweigen, da sie sehr häufig auf Unverständnis stoßen und sich schämen das sie so "schwach" sind und es nicht schaffen "sich zusammenzureißen"...
Insofern begrüße ich die Informationen die derzeit aus dem weniger guten Anlaß mal vergeben werden.
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Compumouse
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BeitragThema: Re: Robert Enke, Depressionen und Suizid   Do 12 Nov 2009 - 20:25

Mir geht es genauso wie allen anderen. Ich finde es schrecklich, dass sich Enke das Leben genommen hat, aber der Wirbel der darum gemacht hat, geht mir auch auf den Keks. Ob die Witwe wirklich vor die Kamera gezerrt wurde? Also wenn ich mir vorstelle, ich würde Witwe, dann hätte ich vermutlich alles im Kopf, nur nicht eine öffentliche Erklärung abzugeben.

Das einzig Positive daran ist, wie Piece schon schrieb, dass das Thema 'Depression' mal wirklich angesprochen wird und ein bisschen Aufklärungsarbeit geleistet wird.. Ich will ehrlich sein, ich kann mit 'Depression' nicht viel anfangen. Heißt: Ich kann mich nicht in diese Menschen hineinversetzen. Vermutlich weil ich mit dem Thema noch nie wirklich in Berührung gekommen bin. Im Radio war heute Morgen auch ein Bericht zu dem Thema und dort wurde eben auch gesagt, dass wohl jeder Mensch einmal im Leben eine Depression durch macht. Ich kann mir das für mich nicht vorstellen... Aber: Sag niemals nie!

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Liebe Grüße
Compumouse
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BeitragThema: Re: Robert Enke, Depressionen und Suizid   Fr 13 Nov 2009 - 3:57

Gestern wurde in einem TV-Bericht des WDR gesagt, dass sich in D durchschnittlich 3 (drei!!!) Menschen PRO TAG auf diese Weise das Leben nehmen (lassen). Das Schlime dabei ist, dass durch diese Art Freitod auch andere Menschen mit hineingezogen werden, die z.T. darauf dann auch wieder mit Depressionen reagieren können. Die DB hat für ihre Lokführer einen psychologischen Dienst eingerichtet, der sich nach einem solchen Vorkommnis um die Lokführer kümmert.
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lovely3869



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BeitragThema: Re: Robert Enke, Depressionen und Suizid   Fr 13 Nov 2009 - 8:42

Auch ich schließe mich euch an . Lasst ihn Ruhe seinen Frieden, er hat es so entschieden und gut. Nichts und Niemand hätte ihn davon abhalten können. Gerade bei Depressiven ist es sehr wichtig, das hart erarbeitete Vertrauen nicht zu verlieren.
Christoph Daum hat das Richtige getan,,ihm Vertrauen geschenkt, ihm einen Fachmann empfohlen,,aber nicht gezwungen,,hingehen muss da Jeder selbst.
Immer diese Spekulationen über ,,hätte,wenn und aber". Wir waren nicht dabei. Da gibt es keinen Schuldigen , Robert Enke hat sich für ein Leben als Torwart entschieden und nun ebend für einen Suizid. Der Rummel darum geht mir nicht nur bei solchen Ereignissen gewaltig auf den Keks. Lenkt es doch immer wieder nur von eigentlichen Problemen im Staat ab. Im Moment schreibt keine Zeitung von Schweinegrippe.

Nur noch eins allgemein zum Thema Depressionen. Auch da liegt es an dem Betroffenen selbst ,es ans Licht zu bringen. Ärzte , Therapeuten usw. haben Schweigepflicht. Freunde, Kollegen , Manager usw. würden das Vertrauen zum Betroffenen empfindlich stören und somit hat dann Niemand mehr Zugang und der Depressive zieht sich mehr und mehr ins sich selbst zurück.

Das Thems Depri's wird von uns selbst tabutisiert. Nicht umsonst findet man psychotherapeuten außerhalb der Stadt,,die stellen sich auf die Gesellschaft ein ,nicht umgekehrt.

Jeder hat ein Recht auf Selbstbestimmung. Ich kann Niemandem sagen was er tun oder lassen soll, das trifft private sowie berufliche Entscheidungen. Begleiten und unterstützen ist ok, aber nur wenn es der ausdrückliche Wunsch des Gegenüber ist. Oder ich entmündige die Person und stecke sie in die Klinik,,womit wohl der Therapieerfolg geringer wäre als bei Freiwilligen.



Lovely

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BeitragThema: Re: Robert Enke, Depressionen und Suizid   Fr 13 Nov 2009 - 17:43

Ich finde das Alles einwenig übertrieben.....von den Medien.....

Wieviele Menschen gibt es, die Diese Krankheit haben. Einige wurden geheilt; andere wiederum nicht, weil Sie sich niemanden anvertrauten. Nicht der Eigenen Familie noch den Therapeuten....

Aber jetzt mal zu den Therapeuten: Wo gibt es heutzutage noch kompetente Therapeuten. Die sich dem Patienten auch wirklich annehmen; und nicht nur Ihr Honorar sehen und einen gelangweilten Eindruck hinterlassen. Wodurch sich der Patient unverstanden fühlt.....
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piece



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BeitragThema: Re: Robert Enke, Depressionen und Suizid   Fr 13 Nov 2009 - 18:42

Zitat:*Oder ich entmündige die Person und stecke sie in die Klinik,,womit wohl der Therapieerfolg geringer wäre als bei Freiwilligen*

öhm....so einfach geht das nicht!

Aber wenn ich weiß das sich jemand umbringen will bzw. Hand an sich legt, bin ich verpflichtet zu handeln.
Dann genau ist jemand nämlich eigen- und fremdgefährdend und somit gehört er in Gewahrsam einer Klinik.

Man bedenke auch die Folgen für Mitbetroffenen wie in dem Fall Enke der arme Lokführer...der wollte das sicher nicht und darf nun mit dem SChuldgefühl weiterleben, davon ab das auch andere Zugmitreisende gefährdet waren, sollte dadurch der Zug entgleisen oder irgendwelche Unfälle passieren....
ALso so einfach jemanden entmündigen geht auch nicht mehr- ein Glück-.....ich arbeite in dem Bereich, da kenn ich mich ein wenig aus.
Willkürlich wird Niemand mal eben entmüdnigt....
Leider kursieren solche Gerüchte gerne....
PC
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BeitragThema: Re: Robert Enke, Depressionen und Suizid   Sa 14 Nov 2009 - 8:02

Irgendwie fühle ich mich zur Zeit wie im falschen Film Staunen
Der Name " Enke " in aller Munde , die Trauerfeier soll die zweitgrößte in der Geschichte der BRD werden ( nach Adenauer ) .
Ich hatte diesen Namen noch nie vorher gehört ernst
Ja hallo...... ist das alles noch normal ? Ich finde nicht !

Ich glaube die Depression ist im Osten Deutschlands noch weiter verbreitet als sowieso schon .Ich kenne einige Leute die darunter leiden und es ist eine wrklich schlimme Sache . Diese Krankheit wird nicht ernst genommen weil sie nicht faßbar ist und nur wer sie selber hatte kann nachvollziehen was diese Menschen durchmachen . Jedes andere körperliche Gebrechen wird akzeptiert und löst Bedauern aus , doch nicht so bei seelischen Krankheiten und ich glaube nicht, daß nun ein wirkliches Umdenken in den Köpfen der Menschen stattfindet .
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Planesia2



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BeitragThema: Re: Robert Enke, Depressionen und Suizid   Sa 14 Nov 2009 - 9:06

So isses gut

Als vor einiger Zeit der ung. Fussballspieler Puskas (eines natürlichen, altersbedingten) Todes starb, gab es ein ähnliches Bohaj. Es war schon peinlich, so, wie es (für meinen persönlichen Geschmack) langsam hier auch wird.....

Aber: vielleicht gehört das zum Programm "Gebt dem Volk Brot und Spiele" und Alles, was es von anderen Misständen ablenkt....
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Linda



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BeitragThema: Re: Robert Enke, Depressionen und Suizid   Sa 14 Nov 2009 - 15:59

Da hatte sich endlich die Massenhysterie um Michael Jackson gelegt, schon haben die Menschen wieder ein "Idol" dem sie huldigen können. Was geht nur in den Köpfen der Leute vor.

Da setzt ein kranker Mensch seinem Leben ein Ende (das passiert täglich xmal) und nur weil er dem öffentlichen Leben entstammt, wird er automatisch zum Helden. Wie groß die Kollateralschäden sind, die er dabei verursacht hat, interessiert kaum jemanden.

Andererseits wird jede Zurückhaltung von privaten intimen Informationen vor der Öffentichkeit heutzutage als behandlungsbedürftiger Zustand betrachtet. Doch vielleicht möchte so mancher Mensch seine Probleme gar nicht in der Öffentlichkeit breittreten (lassen). Kann man das nicht einfach mal respektieren? Es kann doch für einen Depressiven nicht heilsam sein, sein Leiden jedem auf die Nase binden zu müssen mit dem Wissen, dass die Folgen gar nicht absehbar sind. Ich denke, gerade HIER müssen die Menschen einmal umdenken und Akzeptanz und Toleranz zeigen.

Vielleicht ist Robert Enke genau an diesem Druck zerbrochen. Er wusste, dass alle Welt von ihm erwarten würde, offen über sein Leiden zu sprechen. Und jeder hätte ihn mit anderen Augen gesehen und jede seiner Reaktionen wäre mit seiner Krankheit in Verbindung gebracht worden. Wie viel leichter wäre es für ihn gewesen, wenn die Leute endlich einmal die Privatssphäre ihrer Mitmenschen akzeptieren könnten. Robert Enke war nämlich nicht allein. Er hatte seine Frau und er hatte seinen Therapeuten, Menschen denen er sich anvertraut hat, weil ER es so wollte.
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BeitragThema: Re: Robert Enke, Depressionen und Suizid   Sa 14 Nov 2009 - 17:32

Alle 4 Sekunden o.s.ä. stirbt ein Mensch. Die Ursachen sind verschieden. Ob Selbstmord oder Depressionen dabei besonders ehrenrührig sind, lassen wir mal dahingestellt. Wenn man um alle trauern wollte, bekäme man selbst doch die größten Depressionen.

Enke war als Nummer Eins der Nationaltorhüter benannt, hat aber seit vielen Monaten wegen undefinierbarer Viruserkrankungen nicht mehr gespielt. Ich habe ihn schon in Fernsehübertragungen gesehen, aber er steht mir so nah oder so fern, wie die meisten der Tausende von Menschen, die ich im Fernsehen schon gesehen habe ... anders ausgedrückt, er war mir gleichgültig ... warum sollte ich also um ihn trauern?

Die trauernde Witwe hat mit Sicherheit ein hohes Honorar bekommen für ihr Fernsehinterview - einige 10.000 Euro schätze ich mal - mit Trauer und Bedauern hatte das nicht das geringste zu tun.

Was ich aber eigentlich sagen wollte ...

Wie kann es denn angehen, daß eine Handvoll Bonzen des DFB das für heute geplante Länderspiel der Fußballnationalmannschaft gegen Chile absagen und damit Millionen von Fußballfans zur "öffentlichen Trauer" wegen Enkes Tod zwingen. Hirnlose Bonzen, die jeden Bezug zur Realität verloren haben. Die restlichen Nationalspieler wären so traurig gewesen, daß man ihnen das nach nur drei Tagen Trauerarbeit noch nicht zumuten könne, war die Ausrede ... haha ... ja, was kann man ihnen denn dann überhaupt noch zumuten, den Armen.

M.E. war/ist das eine bodenlose Unverschämtheit und Anmaßung der DFB-"Führung" und niemand wagte zu widersprechen, denn schließlich ging es ja um die Trauer um einen Toten. Wer wollte sich denn nachsagen lassen, nicht zu trauern!? Um Gottes Willen, lieber abnicken oder den Mund halten.

Die vielen Trauersendungen o.s.ä. stören mich genau so wenig wie damals bei der Lady Di - da kann man einfach drüberzappen.
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BeitragThema: Re: Robert Enke, Depressionen und Suizid   Sa 14 Nov 2009 - 20:01

In den vielen Jahren, die ich schon in meiner Firma beschäftigt bin, sind 4 Kollegen im aktiven Arbeitsleben gestorben. Wir durften weder nachhause gehen, noch wurde die Firma für ein paar Tage geschlossen.

Ich finde es auch unmöglich, dass das Länderspiel abgesagt wurde. Man hätte vor dem Spiel eine Gedenkminute einlegen können und gut wäre es.

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BeitragThema: Re: Robert Enke, Depressionen und Suizid   Sa 14 Nov 2009 - 20:09

Das hätte auch gereicht.
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