Es könnte eine gute Nacht für Weihnachtswünsche werden: Von Sonntagabend bis Montagmorgen erwarten Meteorologen eine der prächtigsten Sternschnuppen-Schwärme des Jahres.
Mit bis zu 110 Meteoren pro Stunde dürfte der Strom der sogenannten Geminiden all jenen sehr gelegen kommen, die an die Erfüllung eines Wunsches beim Anblick einer Sternschnuppe glauben - gerade in der Vorweihnachtszeit.
Allerdings sind die funkelnden Sterne nur bei wolkenfreiem Himmel zu sehen: „Ist es bewölkt, sieht man leider gar nichts“, sagt Hans-Jürgen Götze vom Deutschen Wetterdienst in München. Und laut Wetterbericht ziehen gerade in der Nacht zum Montag viele Wolken auf.
Sternschnuppen-Jäger können aber trotzdem auf die Pirsch gehen: „Im Laufe der Nacht verziehen sich die Wolken in vielen Teilen Deutschlands wieder“, sagt der Wetterexperte. Bei einem dunklen Beobachtungsort sind die Chancen auf viele Sternschnuppen-Sichtungen dann sogar besonders günstig, weil die Nacht mondlos sein wird und der Erdtrabant somit den Nachthimmel nicht aufhellt.
Himmelsgucker sollten ab Sonntagabend ihren Blick auf das Sternbild Zwillinge (lateinisch: gemini) richten, das mit Einbruch der Dämmerung im Osten aufgeht. Die Zwillinge mit ihren hellen Hauptsternen Castor und Pollux standen übrigens Pate bei der Namensgebung für den Geminiden-Schwarm, weil die Sternschnuppen aus genau dieser Richtung zu fallen scheinen.
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Compumouse