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 Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti

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digame



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BeitragThema: Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti   Di 19 Jan 2010 - 7:23

Als die USA, die Franzosen, ja, sogar die Russen, Chinesen, Taiwanesen, ... längst in Port au Prince auf Haiti waren und aktiv geholfen haben, waren die deutschen Hilfsorganisationen noch 4 Tage damit beschäftigt, ihre Ausrüstung zu überprüfen... ob sie auch ja nichts vergessen hätten und ob sie auf Haiti auch ausreichend vor Plünderen u.ä. geschützt werden könnten.

Russen konnten noch Lebende aus den Trümmern bergen. Als der erste deutsche Suchtrupp mit vier Hunden gestern endlich an zwei Schulen ankam, konnte er nur noch starken Verwesungsgeruch feststellen - das aber unter starker Bewachung.

Mir fiel dazu die wahnsinnige Trauerarbeit der Deutschen um den Selbstmord des Hannoveraner Torhüters Robert Enke ein, als sogar ein Spiel der Fußballnationalmannschaft abgesagt wurde ...

Haben die Deutschen vielleicht ein etwas schräges Weltbild?

... oder konzentrieren sie sich immer noch voll auf die Klimakatastrophe?
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BeitragThema: Re: Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti   Di 19 Jan 2010 - 14:49

Was willst du denn eigentlich sagen?
Warum hasst du die Deutschen so?
Oder bist du auf einmal der größte Türkenfan?
Oder ist dein Geschreibsel einfach einmal wieder völliger Bockmist!
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Sunny
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BeitragThema: Re: Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti   Di 19 Jan 2010 - 17:15

Mir war es in Anbetracht des ernstes der Lage nicht angebracht
auf das unsachgemäße Eingangsposting, welches nur von Thema
her gut ist, zu antworten.

Nur kopfschütteln hat es hervorgerufen. Stammtischpolemik eben.

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digame



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BeitragThema: Re: Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti   Di 19 Jan 2010 - 23:13

So wie meine beiden Vorredner in diesen schönen Thread hineingekackt haben, so scheißen derzeit die Haitianer ihre Hauptstadt Port au Prince voll. Aber sie tun das nicht, weil sie primitive Prols sind, sondern aus Not. Sie haben keine andere Wahl. Sie müssen ihre Notdurft verrichten und es gibt viel zu wenig Toiletten, da die meisten durch das Erdbeben zerstört wurden. Noch schlimmer ist, daß die Abwasserleitungen von dem Erdbeben zerrissen worden sind und ihre Reparatur lange Zeit in Anspruch nehmen wird.

Wenn der erste Durst und Hunger gestillt sind, wenn die Versorgung einigermaßen sichergestellt ist, wird das zum größten Problem werden, denn die Seuchengefahr geht nicht von den Toten aus, sondern von den Exkrementen der Lebenden. Die Toten haben keine Ausscheidungen mehr. Sie sind quasi steril.

Wenn die dringendsten Bedürfnisse der Menschen dort gestillt sind, müssen unbedingt Latrinen in ausreichender Zahl gebaut werden - und spätestens dann muß auch Wasser zum Waschen zur Verfügung stehen!
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piece



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BeitragThema: Re: Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti   Mi 20 Jan 2010 - 5:31

...ja und was soll uns das nun sagen?

Ich denke es fehlt da einfach an Allem, und momentan benötigt man glaube ich das Wasser in erster Linie zum Durst stillen, damit nicht noch mehr Leichen kommen.Es sind dort hochsommerliche Temperaturen, wer bitte denkt da daran sich damit zu waschen?
Ich denke übrigens das es Qautsch ist das Leichen steril sind, zumal sie in Verwesung übergehen, wer hat dir denn das mit dem steril erzählt?

Mir fehlt grade ein wenig der Zusammenhang in dem ganzen Posting.
Was genau willst Digame willst du damit zur Diskussion stellen hier?
Das wir als Deutsche zu spät angekommen sind da?
Das zu wenig geholfen wird?
Das es keine Klos gibt?

Was willst du eigentlich zum Ausdruck bringen?
Die Notsituation vor Ort, oder Kritk an der Hilfe?

Die Notsituation vor Ort muß ich persönlich in keinem Fall diskutieren, die ist verheerend und einfach nur sehr schlimm und ganz schrecklich.
Dazu bauche ich ehrlich gesagt keinen Threat hier, denn wenn ich mich darüber informieren möchte sind die Medien darüber voll und wie immer nicht grade zimperlich in sensationsheischenden Details.
Ich möchte mich angesichts des Ernstes der Lage der Menschen dort nicht in sensationsheischenden Diskussionen auslassen,
das besorgen schon Presse udn TV.
Würde ich die Möglichkeit haben würde ich einfach anpacken, Gelaber bringt nix.

Ebenso macht es für die Menschen dort wenig Sinn, wenn man hier diskutiert wer schneller vor Ort war und am besten geholfen hat.
Jede Hand zählt die mit anfasst.
Und der zerstörte Flughafen und die chaotischen Behörden vor Ort haben vieles erschwert.
Von hier aus kann man, so man sich denn berufen fühlt und wirklich was bewegen möchte- mit Spenden helfen, das bringt wohl mehr als sinnloses Palaver....Denn die Hilfe wird teuer und sie wird vor allem lange benötigt werden.

Das man angesichts des Elends und des Leids dort betroffen ist, versteht sich für mich von Selber- wer wünscht sowas schon für Andere?

Der Einzige Kritikpunkt den ich noch hätte- falls das überhaupt nötig ist- wäre, das erst so ein großes schreckliches Ungklück passieren muß eh man dort man hinschaut, den Haiti war auch vor dem Unglück ein gebeuteltes Land, nur da war es weit weg, nicht in den Medien und uns nicht so im Detail bewußt.
Da verstörmte es aus der weiten Ferne noch für uns hier den Südeseecharme, aber was da sonst so abging, wer hat das schon gewußt?

Ich hatte eine Bewohnerin in meiner Einrichtung die kam aus Haiti, insofern bin ich da ein bischen im Bilde, wie arm und wie schwierig es in diesem Land schon davor war....aber ansonsten ist doch wenig bekannt gewesen. Wo war denn davor die Hilfe?
Aber das sind alles nur so Gedanken die mir noch nebenher aufkommen und momentan völlig unwesentlich sind.

Meine Gedanken sind bei den armen Menschen dort und bei den Helfern egal welcher Herkunft die Tag und Nacht vor Ort anpacken.
Die verdienen meinen Respekt und meine Bewunderung .
Das kann ich ganz für mich und still tun, ohne das hier weiter unnötig ins Detail diskutiert werden muß und eine Thematik rausgequetscht werden muß, deren Sinn sich mir absolut nicht erschließt.
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BeitragThema: Re: Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti   Mi 20 Jan 2010 - 6:23

Ich bin für die sofortige Entsendung Digames ins Katastrophengebiet.
Niemand kann rascher und effektiver die Hilfe in der richtigen Reihenfolge
organisieren als er mit seinem feinen Sinn für Logistik lachen

Ginge es nicht um Tot, Nod und Leid, es müsste ein Lachtränchen nach dem
anderen kullern.

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digame



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BeitragThema: Re: Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti   Mi 20 Jan 2010 - 10:51

piece schrieb:
... von daher fand ich es mal interessant darüber zu diskutieren, wir sind doch hier in einem Diskussionsforum oder habe ich da was falsch verstanden????




Dafür, daß Dir meine Thematik nicht gefällt, PC, hast Du Dich aber lange darüber ausgelassen.

Im übrigen gilt auch hier wieder, daß man sich zu einem Thema nicht unbedingt äußern muß. So wie einzelne Beiträge kann man es einfach ignorieren, wenn man es oder den Schreiberling nicht mag o.s.ä. ... auch wenn frau derartige Themen am liebsten verbieten würde.

Mag ja sein, daß das Thema Haiti derzeit tabu ist (für Dich ), weil es die Medien schon ausgiebig behandeln, aber möglicherweise möchte der eine oder die andere doch noch etwas dazu sagen. Außerdem hat doch jede(r) seine eigenen Themata im Kopf und wer ist schon so weise, daß er entscheiden kann, welche Themen den Mitoderohnegliedern hier letztendlich zugemutet werden dürfen und welche nicht!?

Was ich eigentlich sagen wollte ...

Das alles mögliche Verbietenwollen greift immer weiter um sich. Stört es uns nicht schon genügend bei den EU-Vorschriften!? ... oder den grünlinken Politikern!? ... willst Du das wirklich auf einen so privaten, intimen Bereich ausdehnen, wie dieses Forum, PC?

M.E. eignet sich dafür höchstens ein Kindergarten.
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BeitragThema: Re: Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti   Mi 20 Jan 2010 - 11:45

digame schrieb:
Im übrigen gilt auch hier wieder, daß man sich zu einem Thema nicht unbedingt äußern muß. So wie einzelne Beiträge kann man es einfach ignorieren, wenn man es oder den Schreiberling nicht mag o.s.ä. ... auch wenn frau derartige Themen am liebsten verbieten würde.



Beziehst du die Frau auf Piece, digame, oder meinst du dass Frauen Themen eher
verbieten wollen als Männer?
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BeitragThema: Re: Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti   Mi 20 Jan 2010 - 12:26

ayyan, diese Frage wird dir Digame wohl nicht beantworten können oder wollen.

Er lebt eben in seiner eigenen Gedankenwelt, der Blick durch weisse Baumwollhöschen
getrübt und unvermögend tatsächlich mit Fakten bei einem Thema zu bleiben.

Aber vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder.

Was seine letzten ausschweifenden Tiraden noch mit dem Eingangsthema zu tun haben
ist Normalsterblichen eh nicht mehr erfassbar. Für Digame ist das normal.

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Gast
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BeitragThema: Re: Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti   Mi 20 Jan 2010 - 12:43

Danke für deine Antwort, Sunny.
Ist die Tragödie in Haiti nicht so groß dass
sie mit dem Verstand überhaupt nicht zu
erfassen ist?

Mein größter Respekt gehört allen Helfern
die sich in dieses Gebiet begeben.
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BeitragThema: Re: Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti   Mi 20 Jan 2010 - 13:10

So sehe ich das auch, ayyan.

Wir erinnern uns alle an die Tsunami-Katastrophe, an die Anteilnahme
und an die geflossenen (oder zumindest zugesagten) Hilfsgelder. Wir
erinnern uns an die Hilfe durch Mensch und Material.

Und dennoch war grad die technische Hilfe dort, wenn man das überhaupt
sagen kann, ungleich leichter als im Katastrophe von Hawaii wo nahezu
nichts mehr an Infrastruktur besteht. Ich finde das sind Dinge die bekannt
sind und die man bedenken muss bevor man den Mund zu einer solchen
Tragödie aufmacht.

Aber dies ist nur meine unmaßgebliche Meinung.

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digame



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BeitragThema: Re: Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti   Mi 20 Jan 2010 - 14:14

piece schrieb:
Was willst du eigentlich zum Ausdruck bringen?


Ich schreibe immer genau das, was ich sagen will ... oder zum Ausdruck bringen, PC. Da kannst Du mir getrost vertrauen.

(Fehl)interpretationen sind natürlich möglich.
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digame



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BeitragThema: Re: Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti   Mi 20 Jan 2010 - 14:16

piece schrieb:
Die Notsituation vor Ort, oder Kritk an der Hilfe?



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digame



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BeitragThema: Re: Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti   Mi 20 Jan 2010 - 14:21

ayyan schrieb:
digame schrieb:
Im übrigen gilt auch hier wieder, daß man sich zu einem Thema nicht unbedingt äußern muß. So wie einzelne Beiträge kann man es einfach ignorieren, wenn man es oder den Schreiberling nicht mag o.s.ä. ... auch wenn frau derartige Themen am liebsten verbieten würde.



Beziehst du die Frau auf Piece, digame, oder meinst du dass Frauen Themen eher
verbieten wollen als Männer?


Du hast ein gutes Gespür für Feinheiten, ayyan. Ich meine beides. Zu etwa 87,3% PC, die immer wieder Threads nicht zulassen oder vorzeitig beenden möchte und für den Rest glaube ich, daß Frauen allgemein mehr vorschreiben wollen. Möglicherweise sind sie das von der Kindererziehung her so gewöhnt.
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digame



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BeitragThema: Re: Die Jahrtausendkatastrophe auf Haiti   Mi 20 Jan 2010 - 14:25

ayyan schrieb:

Ist die Tragödie in Haiti nicht so groß dass
sie mit dem Verstand überhaupt nicht zu
erfassen ist?



Nein.

Interpretiere ich Dich richtig, ayyan, daß Du damit sagen willst: "Je größer die Katastrophe, desto weniger darf man darüber nachdenken, sprechen oder sogar schreiben!?"

Nein!
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