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| Autor | Nachricht |
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Gast Gast
 | Thema: Zuviel Geld? Sa 6 Feb 2010 - 8:27 | |
| das Eingangsposting lautete :
Gestern erzählte mir eine Bekannte, dass eine sehr reiche Frau im Alter von 73 Jahrenaus ihrer Nachbarschaft gestorben sei, sie hatte keine Kinder, nur zwei Geschwister
Wir sprachen dann darüber wer wohl in das Haus einziehen würde und was mit dem vielen Geld geschehen würde.
Meine Bekannte hatte sich mit dieser Frau immer gut verstanden, ihr auch des öfteren geholfen, sie ist arm wie eine Kirchenmaus. Ich meinte, es wäre schön gewesen wenn sie einen kleinen Teil der Erbschaft bekommen hätte.
Lieber nicht, dann hätte es nur Ärger mit den Erben gegeben, meinte meine Bekannte.
-Aber es ist doch mehr als genug da, sagte ich.
-Das ist egal, man kann nie genug Geld haben.
Ich frage mich warum es wichtig ist mehr Geld zu haben als man jemals ausgeben kann, viel schöner wäre es doch, anderen damit eine Freude zu machen. |
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| Autor | Nachricht |
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Compumouse Admin


 Anzahl der Beiträge: 20493 Alter: 55 Ort: Bayern Anmeldedatum: 15.11.08
 | |  | | piece

 Anzahl der Beiträge: 5447 Alter: 48 Ort: NDS Anmeldedatum: 29.12.08
 | Thema: Re: Zuviel Geld? Mo 8 Feb 2010 - 20:06 | |
| Ich würde sicherlich auch nicht einfach wild alles Geld spenden, sooo heilig bin ich ja nun doch nicht *grins*... Sicherlich würde ich schon auch erstmal Rücklagen für michs elber bilden, mir vielleicht auch eine Kleinigkeit erfüllen, aber wenn es sooo viel wäre .................... Ich würde wenn ich ZUVIEL Geld hätte- was leider wohl in diesem Leben kaum mehr eintreten wird-, aber durchaus bereit sein etwas abzugeben für caritative Zwecke. Ich könnte mir durchaus die Mitarbeit in einem Fördervein vorstellen der gute soziale Projekte unterstützt, die immer zuwenig Geld haben.Ich würde das eher so machen als speziell gezielte Leute zu suchen und zu unterstützen- von meiner Familie abgesehen. Sowas macht für mich insofern mehr Sinn, als das dann meist mehreren Bedürftigen zu gute käme und nicht nur ausgewählten Menschen. Würde jetzt jemand ganz arm vor mir stehen, ohne alles, dann würde ich aber sicher nicht wegschauen. Allerdings würde ich immer versuchen zur Selbsthilfe anzuregen, oft ist es mit Geld allein ja nicht getan. Geld ist leider immer ein sehr flüchtiges Gut....
Das sind jetzt alles ja auch nur fiktive Gedanken. Konkret kenne ich kaum Menschen die zuviel Geld haben. Allerdings kenne ich Menschen die ständig neue Dinge anschaffen und gute Dinge wegwerfen...insofern stimme ich ayyan da zu, sowas könnte man wirklich dann spenden, wenn man es eh los werden will. Einige verkaufen das dann bei Ebay, aber viele schmeißen es aus Bequemlichkeit einfach weg... |
|  | | Compumouse Admin


 Anzahl der Beiträge: 20493 Alter: 55 Ort: Bayern Anmeldedatum: 15.11.08
 | |  | | piece

 Anzahl der Beiträge: 5447 Alter: 48 Ort: NDS Anmeldedatum: 29.12.08
 | Thema: Re: Zuviel Geld? Mo 8 Feb 2010 - 20:15 | |
| Ps: Beruflich bedingt kannte ich schon Menschen- genau die auf der Straße- die wirklich nix hatten.... Es ist aber so, selbst wenn man sein Geld einsetzt...das ist auch irgendwann alle...man muß die Leute anregen was damit anzustellen was auf Dauer Sinn macht und was sie weiterbringt. Sonst ist das Geld ausgegeben und sie sind wieder genau da wo sie vor dem Geld waren. Insofern ist eine Geldspende nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein....es muß dann mehr folgen.... |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Zuviel Geld? Mo 8 Feb 2010 - 20:41 | |
| Ich habe einmal gegoogelt, ein Gewinner des Jackpots bekam über 31 Millionen!
Ich persönlich habe kaum Wünsche die sehr viel Geld kosten, was ich brauche, habe ich.
Ich denke an meine Bekannte die sich eben gut mit der Nachbarin verstand, ich würde ihr soviel geben oder für sie anlegen, dass es ihr monatlich reichte. Ansonsten kenne ich noch drei Personen bei denen ich für Sicherheit sorgte.
Aber im Unterschied zu Piece dächte ich an Einzelpersonen, an Leute die ich kenne. |
|  | | Compumouse Admin


 Anzahl der Beiträge: 20493 Alter: 55 Ort: Bayern Anmeldedatum: 15.11.08
 | Thema: Re: Zuviel Geld? Mo 8 Feb 2010 - 20:47 | |
| Also wenn ich im Lotto gewinnen würde, hätte ich schon Wünsche... Mein Traumhaus (natürlich nach meinen Wünschen eingerichtet), eines für meine Tochter, ein schönes Auto und einen Traumurlaub. Dann die Familie bedenken, etwas zur Altersicherheit anlegen und eben etwas für gemeinnützige Institutionen spenden. Die kann man auch sehr genau aussuchen. Z. B. für Kinder. Ich kenne persönlich niemanden, der so arm ist, dass er/sie am Existenzminimum nagen würde. Ist denn deine Bekannte wirklich so arm, oder meinst du nur, sie hätte etwas 'verdient'? Ich glaube, ich würde auch keine Einzelpersonen (ausser der Familie) unterstützen. Wie gesagt, das ganze könnte sich zu einem Fass ohne Boden ausweiten. _________________ Liebe Grüße Compumouse |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Zuviel Geld? Mo 8 Feb 2010 - 21:00 | |
| Na ja, die Frau die ich kenne ist schon fast eine Freundin und sie hat wirklich sehr wenig. An den Dingen die du nanntest, Compumouse,  liegt mir persönlich nichts. Für mich wäre es ein Gewinn, unbesorgt gebundene Bücher kaufen zu können, anstatt Taschenbücher, gebundene Bücher sind etwas das ich mir gönne und das könnte ich mir dann unbegrenzt gönnen. An guten Parfums hätte ich noch Interesse und an Sachen aus der Drogerie- fällt mir gerade ein. |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Zuviel Geld? Do 18 Feb 2010 - 19:56 | |
| ....hoffe dass sich das jetzt nicht nach selbst beweihräucherung anhört, aber ich gebe nach wie vor einen tag in der woche ehrenamtlich englisch unterricht in einigen senioren residenzen. die alten leutchen haben kinder mit englisch sprachigen partnern und kindern, welche oft im ausland leben und da helfe ich ihnen mails zu verfassen, leichte konversation zu erlernen und sich auf reisen zurecht zu finden....
mit geldschenkungen wäre ich vorsichtig - in welchem fall auch immer. wie Mouse schon richtig erwähnte, den leutchen denen es wirklich knapp hergeht, wäre es vielleicht peinlich und unangenehm. ich denke - unser sozialstaat gibt doch genug zum leben her. jedenfalls erlebe ich das in meiner nachbarschaft und bekanntenkreis. ich kenne einige die hilfe in anspruch nehmen müssen, sie sind aber dankbar dafür und kommen auch zurecht. |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Zuviel Geld? Di 23 Feb 2010 - 7:38 | |
| Also wenn ich im Lotto gewinnen würde, hätte ich schon Wünsche...
nun mouse...meiner würde den tierheim spenden...freunden die mir immer zu seite standen...und meinen eltern...geld schenken...mir selbst...hm...mein konto ausgleichen...das wäre alles... |
|  | | digame

 Anzahl der Beiträge: 3117 Anmeldedatum: 18.11.08
 | Thema: Re: Zuviel Geld? Di 23 Feb 2010 - 10:51 | |
| Wenn ich viel Geld gewinnen würde ... würde ich versuchen mehr daraus zu machen. |
|  | | Aqualis

 Anzahl der Beiträge: 2769 Alter: 60 Ort: Närnbercher Bratwurstländler Anmeldedatum: 09.02.09
 | Thema: Re: Zuviel Geld? Di 23 Feb 2010 - 12:14 | |
| | ayyan schrieb: |
Ich frage mich warum es wichtig ist mehr Geld zu haben als man jemals ausgeben kann, viel schöner wäre es doch, anderen damit eine Freude zu machen. |
Eine Freude machst du mit zuviel Geld immer jemanden. Früher oder später... Natürlich käme es gut rüber, wenn sich Onkel Dagobert auf seine alten Tage dazu durchringen könnte seinen Geldspeicher mit der Gießkanne zu leeren. Fraglich nur, ob sich jemand, der Zeit seines Lebens anderen Menschen um eben dieses Geldes wegen das Fell über die Ohren gezogen hat, ausgerechnet dann, wenn der Speicher so richtig schön überquillt seine Empathie für die Bedürftigen entdeckt. Ein paar kleine Gesetzänderungen und schon bräuchte der Geldhaufenbilder nicht erst auf seine moralische Läuterung warten, sondern würde vom Staat daran erinnert, wem sein gigantischer Überschuss zusteht. Wenn das Anhäufen von Geld nicht belohnt (durch Zinsen) sondern bestraft würde (durch einen Entwertungsfaktor) wie es im Mittelalter guter Brauch war, dann würde sich der Geldfluss derart exzessiv beschleunigen, dass es keines moralischen Umdenkens seitens der Überschüssler bedürfte und am Ende hätten die tatsächlich Bedürftigen auch etwas vom 'mühevoll Ersparten'. Zu keiner Zeit wurden z.B. so viel Städte erbaut und ging es den Menschen (für die damaligen Verhältnisse) so gut wie zu der Zeit (ca. 1000-1350), als Geld am Jahresende abgewertet statt verzinst wurde. Doch dann kamen die Fugger und boten dem Kaiser einen Deal an...tja und schon war Schluss mit lustig. Und wir müssen heute darüber nachdenken, was wir mit zuviel Geld auf der hohen Kante Gutes tun könnten, wenn wir denn wöllten und natürlich wollen wir, denn wir haben ja eh nicht zuviel im Geldspeicher, hihi. Ich würde meinen Überschuss (das Geld welches ich beim besten Willen nicht bis zu meinem Abnippeln ausgeben könnte) - also alles über 15Mrd. Euro - meiner Liebsten und meinen Kindern schenken. Abzüglich einiger Euros für den Heinz, der mich auf die Idee gebracht hat aus Sche e Geld zu machen, hihi. Ja und alle Hungernden würde ich zu meinem Lieblingsitaliener einladen, das Tierheim bekäme täglich einen neuen Hund, die kommunalen Krankenhäuser ein komplettes Ersatzteillager, Greenpeace einen Satz neue Schlauchboote, die Sahara 1000 Brunnen usw. usf. ...fehlt eigentlich nur noch der Überschuss  |
|  | | Linda

 Anzahl der Beiträge: 816 Ort: Nordrhein-Westfalen Anmeldedatum: 16.11.08
 | Thema: Re: Zuviel Geld? Di 23 Feb 2010 - 12:38 | |
| Wie viel genau ist denn viel Geld und genug Geld? Die Frage wird wohl jeder für sich anders beantworten. Und die Antwort "mehr als ich in meinem Leben ausgeben kann" gilt dabei nicht, denn man kann ALLES ausgeben. Schon ehemalige Milliardäre sind zu armen Schluckern geworden, aus welchen Gründen auch immer. Mit zunehmendem Reichtum würden wohl auch die Ansprüche steigen und so hat man eigentlich nie das Gefühl "genug" zu haben. Das man seineLieben unterstützt und teilhaben lässt, ist nun eigentlich kein Opfer,sondern eher eine Notwendigkeit und Freude.
Wirklich reich (materiell gesehen) wird man nicht, in dem man gleich an alle Bedürftigen denkt, sondern in dem man sein Geld anlegt und vermehrt. Und wer viel Geld auf der hohen Kante hat, kann NICHT IMMER besser schlafen als andere, denn die Gefahr die Kohle zu wieder zu verlieren oder einen Teil davon, besteht immer.
Spendenbeiträge in großer Höhe machen sich auch gut bei der Steuererklärung und sind sicher nicht immer ganz uneigennützig. Solange sie aber Gutes bewirken, soll das keine große Rolle spielen.
Welcher wirklich "Reiche" geht hin und drückt einem Obdachlosen persönlich ein paar große Scheine in die Hand oder kümmert sich ehrenamtlich (ich meine jetzt nicht diese Hochglanz-charitiy-Veranstaltungen) und mit persönlichem Körpereinsatz um Bedürftige?
Es ist eigentlich ganz anders ... je weniger ein Mensch besitzt, umso lieber, großzügiger und selbstloser teilt er das Wenige mit anderen. |
|  | | Sunny Co-Admin


 Anzahl der Beiträge: 7625 Alter: 51 Ort: Wesel Anmeldedatum: 15.11.08
 | Thema: Re: Zuviel Geld? Di 23 Feb 2010 - 13:45 | |
| Mit richtig viel Geld? Ich mein.. sooooooooooooooooooooooooooooo viel? Ich würde Freunde und Weggefährten nicht vergessen, die Leute die mich in meinen knapp 50 Jahren mit Rat und Tat, aber auch mit materieller Hilfe bedacht haben. Nein, ich würde wohl niemandem einen Ferrari vor die Türe stellen. Aber individuelle Geschenke bei denen man nicht auf den Preis achten muss, die gäb es schon. Träume würde ich mir erfüllen. - als erstes ein gescheites Auto (sag aber nicht welches) - ein geiles Reisemotorrad mit allen Extras - ich würde mich bemühen alle Lizenzen zu erwerben die es erlauben sich über Gewässer jeder Art zu bewegen. Mit Erwerb eines entsprechenden Fortbewegungsmittels natürlich. - fliegen war immer meine Faszination, sofern überhaupt noch möglich müssten auch hier die Scheinchen und ein entsprechendes Gerät her Tja, und sollte ich wieder mal zu doll geärgert werden und mich der Schalk im Nacken packt: - ein teures und edeles Kofferset für mein Ehejoch Also.. Geld ausgeben wäre für mich gar kein Problem. Aber ich bin eben Skorpion, ein Genussmensch. Bloß gut das ich wohl nie in die Versuchung komme. _________________  |
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