| | Für die, die nicht TÖNEN über den Tellerrand zu blicken | |
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Gast Gast
 | Thema: Für die, die nicht TÖNEN über den Tellerrand zu blicken Sa 6 März 2010 - 20:37 | |
| Nachfolgender Link bringt mensch zu einem Randthema, dessen Bewertung wohl nicht so einfach ist. Ist es Prostitution oder medizinisch-soziale Versorgung. http://www.spiegel.de/spiegelwissen/0,1518,680226-2,00.htmlAlso ICH muss gestehen, Hut ab vor der Person, die den dort beschriebenen geistig nicht mehr voll intakten Menschen Erleichterung bringen. |
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Compumouse Admin


 Anzahl der Beiträge: 20473 Alter: 55 Ort: Bayern Anmeldedatum: 15.11.08
 | Thema: Re: Für die, die nicht TÖNEN über den Tellerrand zu blicken Sa 6 März 2010 - 21:05 | |
| Sexualassistentin - diese Berufsbezeichnung war mir neu. Ich kann mich nicht so ganz in die Frau hineinversetzen. Sie hat sicher ihre eigene Motivation, diesen Beruf auszuüben. Ich denke, es ist eine Mischung aus Prostitution und medizinisch-sozialer Versorgung. So ganz uneigennützig wird sie den Job auch nicht machen - wie wir alle unseren Job auch wegen dem Geld machen. _________________ Liebe Grüße Compumouse |
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Gast Gast
 | Thema: Re: Für die, die nicht TÖNEN über den Tellerrand zu blicken Sa 6 März 2010 - 21:08 | |
| irgendwann laß meiner mal was über prostituierte...also keine nutten...welche behinderten halfen...da gings ned um sex sondern um zuwendung... aber betreffs geld...prostituieren wir uns ned alle wegen des schnöden geldes vor dem der macht über uns hat und sich unser chef nennt,...??? |
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piece

 Anzahl der Beiträge: 5423 Alter: 48 Ort: NDS Anmeldedatum: 29.12.08
 | Thema: Re: Für die, die nicht TÖNEN über den Tellerrand zu blicken So 7 März 2010 - 5:37 | |
| ...alle Achtung. Sowas habe ich bisher auch noch nicht gehört, allerdings sind uns die Holländer und vor allem die Skandinavier weit voraus was Sozialpsychiatrie angeht. Ich denke Sex im Alter ist oft schon ein Tabuthema, vor allem in Altenheimen und Sex bei Behinderungen - welcher Art sie auch sein mögen-auch. Ich finde es gut das sich jemand traut da so angstfrei und offenbar vorurteilsfrei an das Thema zu gehen. Respekt, aus welcher Motivation auch immer das geschehen mag. PS. Rainer, das sehe ich auch oft so....nur würde das jeder weit von sich weisen weil der Begriff "Prostitution" sehr negativ behaftet ist oder? |
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Gast Gast
 | Thema: Re: Für die, die nicht TÖNEN über den Tellerrand zu blicken So 7 März 2010 - 13:26 | |
| Auch wenn die Amis gerne so prüde sind .. vielleicht war da das gute alte Hollywood (welches ja nie so amerikanisch prüde war) doch weiter .. sogar weiter als wir heute sind. Der gute alte Western hatte häufig die Figur der Saloondame, käuflich abba herzensgut, tragische Figuren, die sich dann für den Helden opferten.
Hat doch irgendwie Parallelen .. |
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Aqualis

 Anzahl der Beiträge: 2769 Alter: 60 Ort: Närnbercher Bratwurstländler Anmeldedatum: 09.02.09
 | Thema: Re: Für die, die nicht TÖNEN über den Tellerrand zu blicken So 7 März 2010 - 15:23 | |
| "Ob er versteht, dass es sich um eine bezahlte Dienstleistung handelt, oder ob er denkt, ich sei seine Freundin." In ihrer Arbeit sei es unerlässlich, dass ihr Gegenüber die Grenzen respektiere. Deshalb ist es ihr wichtig, die Vorstellungen und Erwartungen des Klienten zu kennen. "Gerade in der älteren Generation ist es oft so, dass Männer Sex mit Geschlechtsverkehr gleichsetzen", sagt sie. Sollte das der Fall sein, könne sie nur den Besuch eines Bordells empfehlen. Auch die in der Kriegsgeneration Nach dieser ihrer Aussage tippe ich schon auf das Schließen einer Marktlücke. Wertungsfrei. Da der Guten der Umgang mit Behinderten nicht fremd ist und es den Behinderten gut tut, ist ihr Job doch völlig okay Hoffentlich findet sie ein männliches Pendant. |
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Linda

 Anzahl der Beiträge: 816 Ort: Nordrhein-Westfalen Anmeldedatum: 16.11.08
 | Thema: Re: Für die, die nicht TÖNEN über den Tellerrand zu blicken Di 9 März 2010 - 6:46 | |
| Für mich liest sich das auch so als hätte diese geschäftstüchtige Frau eine neue Marktlücke aufgetan, wohl wissend, dass der Sexualtrieb auch bei an Demenz Erkrankten noch ganz gut funktioniert. Das beschädigte Kurzzeitgedächtnis wird sie sicher schnell vergessen lassen, dass es sich bei den Freuden, die sie empfangen um bezahlte Dienstleistungen handelt  . So ganz verstehe ich das auch nicht, denn normalerweise dürften einige dieser Patienten gar nicht mehr geschäftsfähig sein und einen gesetzlichen Betreuer haben. Darf man ihnen also solch eine Dienstleistung verkaufen? oder geschieht das etwa mit dem Einverständnis des Betreuers?  |
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