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 interessantes Interview zum "Burn Out"

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piece



Weiblich
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BeitragThema: interessantes Interview zum "Burn Out"   So 14 März 2010 - 6:46

das Eingangsposting lautete :

mit Miriam Meckel, wie ich finde,
hier der link zum selberlesen:
http://www.stern.de/kultur/buecher/interview-miriam-meckel-grenzen-gab-es-fuer-mich-nicht-1550474.html

Wenn ich mich so umhöre, denke ich sind viele täglich auf der Überholspur, mich häufig eingeschlossen.
Oft denkt man sich: Bald wird`s ruhiger,nur hier mußt du nochmal eben schnell durch...aber oft wird es das nicht...
Ob man selber den Nothalteknopf findet wenn es zuviel ist?

Was sind Eure Strategien sich Raum für Euch selber zu schaufeln?
Was sind eure Erfahrungen mit dem Umfeld wenn es ein deutliches "Nein- nicht jetzt" zu hören bekommt ?
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AutorNachricht
Sunny
Co-Admin
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Männlich
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Ort: Wesel
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BeitragThema: Re: interessantes Interview zum "Burn Out"   So 21 März 2010 - 9:10

Ich gebe zu das ich diesen Thread zwar verfolgt, die oft sehr langen Postings aber
nur quer gelesen zu haben. Ich stehe diesem modernen Krankheitsbild ausgesprochen
skeptisch gegenüber und mich würden mal, bezogen auf die letzten Jahre, statistische
Fallzahlen interessieren. Ich würde schon fast wetten das sich sich die Zahlen
vervielfacht haben.
Burn-out ist offenkundig ein Krankheitsbild welches ärztlich nur schwer aufgrund von
Tatsachen begründbar ist.
Ohne bezweifeln zu wollen das es dieses Krankheitsbild tatsächlich gibt beschleicht
mich der Verdacht das es häufig herangezogen wird um sich längerfristige Arbeitsfreizeiten
zu verschaffen oder gleich in Rente gehen zu wollen.
Auch scheint Burn-Out in besonderer Weise geeignet zu sein persönliches Unvermögen
zu verschleiern und vor der Umwelt zu begründen.

_________________
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Mecky



Männlich
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Ort: Niedersachsen
Anmeldedatum: 21.01.10

BeitragThema: Re: interessantes Interview zum "Burn Out"   So 21 März 2010 - 9:53

Ich kenne nur den „gesunden Stress“, den brauche ich, der beflügelt mich und lässt mich
zu Höchstform auflaufen. Sobald ich aber spüre das dieser Stress sich ins Gegenteil wendet
blocke ich ab. Wenn ich mir sicher bin nach einer gewissen Aufgabe meine Erholungsphase
nehmen zu können, ziehe ich es auch durch. Sollte sich aber im Vorfeld abzeichnen das
keine Erholungsphase in absehbarer Zeit möglich wäre, sage ich Aufträge einfach ab,
bzw. nehme keine zusätzlichen mehr an. So einfach ist das für mich.

Ich kann auch Menschen ganz schlecht verstehen die unter Chronischen Zeitmangel leiden.
Für mich wäre das immer eine frage wo ich die Prioritäten hinlege. Ob all das, was manche
meinen schaffen zu müssen, wirklich so ist bezweifel ich. Nach ein paar Jahren Besuchzeit
auf diesen Planeten muss eh jeder mit leeren Händen gehen.
Ich habe keine Zeit – Ich habe Zeit – Die Zeit läuft eh, ich kann nur versuchen damit so gut
wie möglich um zu gehen.
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interessantes Interview zum "Burn Out"

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