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 Die Grenze

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BeitragThema: Die Grenze   Mo 15 März 2010 - 20:15

Was wäre, wenn eine Wirtschafts- und Energiekrise in Deutschland zu Unruhen führt? Was könnte passieren, wenn die bürgerlichen Parteien ihre Anziehungskraft verlieren und radikale Links- und Rechtsparteien das Land spalten?

die grenze.de

uthopie oder die mögliche zukunft...kann jeder für sich entscheiden...oder gar panikmache...fakt aber...eine große mehrheit der deutschen kann sich laut einer Umfrage vorstellen, in einem sozialistischen staat zu leben...ca.jeder vierte wünscht sich die mauer wieder...arbeitsplätze, solidarität und sicherheit sind die hauptgründe...verständlich...für mich...aber war die mauer überhaupt ganz weg...???
20 jahre danach reden wir immer noch über ost und westrenten...tarife...selbst umfragen werden getrennt gemacht,...die ideologische mauer denk ist nie komplett gefallen...und dank so manschen politikers immer instand gehalten wurden...
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Compumouse
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BeitragThema: Re: Die Grenze   Di 16 März 2010 - 4:44

Leider habe ich den 1. Teil des Filmes schon mal nicht gesehen weissnicht .

Aber dass die Mauer noch nicht ganz weg ist, habe ich mir neulich gedacht, als irgendwas zum Mindestlohn für Reinigungskräfte im Radio zu hören war. Da hieß es dann, der Mindestlohn beträgt xx Euro im Westen und xx Euro im Osten. Natürlich war er im Osten niedriger. Da frage ich mich schon, mit welcher Begründung nach all den Jahren der angeblichen Wiedervereinigung.

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Liebe Grüße
Compumouse
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BeitragThema: Re: Die Grenze   Di 16 März 2010 - 5:08

Ich bin froh das die Mauer weg ist, die reale..also der sogenannte imperialistische Schutzwall.....und ich wünsche ihn mir auch in keinem Fall zurück.
Ich reise sehr gerne in die neuen Bundesländer und meine letztjährliche Radtour einmal rund um Brandenburg war der Knaller.
Ich liebe Leipzig und Dresden und bin sehr froh dort nun einfach hinreisen zu können...
Ich ahbe eine Menge Freund da.

Ich bin mit der DDR sehr intensiv aufgewachsen als Wessi, da meine halbe Verwandschaft "drüben" lebte. Der halbe Winter vor Weihnachten wurde mit Pakte packen verbracht und ich bin als Kind mit meinen Großeltern statt heute die Kids mit Oma und Opa nicht nach Malle geflogen sondern nach Gera gereist per Zug....

Ich kenne noch die Grenzsituation, die Ängste an den Kontrollstellen das "Gänsefleisch mal den Guffer uffmache"....und es ist nicht schön wenn die Eltern mit MG im Anschlag in Nebenräume geführt werden ,weil was angeblich nicht Erlaubtes im Auto war....
Meine Kollegin ist seinerzeit ausgereist und erzählte neulich von den Drangsalierungen der STASI aufgrund ihres Antrags....ne danke...
Wer will denn sowas zurück????

Ich nicht.
Insofern habe ich den Film erst gar nicht geschaut, weil ich hoffe das das eine Utopie bleibt.

Die Mauer in unsere Köpfen ist eh noch ziemlich standfest, aber es wird ja nicht besser wenn man solche Utopien spinnt.
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BeitragThema: Re: Die Grenze   Di 16 März 2010 - 6:02

Ich hab mir den 1.Teil angeschaut. Im Großen und Ganzen geht es ja weniger darum die Mauer wieder aufzubauen, als vielmehr darum wie Rechtsextrimisten die soziale Not der Bürger ausnutzen um sie sich gefügig zu machen.
Und das ist ja nicht mal so weit hergeholt geschweige denn Utopie.
Als die Brüder Friedemann ubd Christoph Fromm anfingen das Drehbuch zu schreiben, gabs noch keinen Börsencrash.
Hier mal ein Interview mit den Beiden:
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11746318/1174144/Das-hier-ist-ein-Pulverfass.html
Mal abwarten was der 2.Teil heute abend so hergibt.
Bisher ist der Film für mich, wie auch viele andere für die massiv Werbung gemacht wird um die Einschaltquoten zu erhöhen, eher Mittelklasse. Trotzdem ist er der Realität garnicht so fern.
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BeitragThema: Re: Die Grenze   Fr 19 März 2010 - 22:29

Ich habe eine halbe Stunde durchgehalten.... verzweifelt
Also ehrlich......ich hatte nur ein Empinden.......grottenschlecht . Ich kann es nicht ab diese deutschen Schauspieler zu sehen, die dann entweder monoton vor sich hinreden oder schreien.
Aber ich war voreingenommen , gebe es ehrlich zu. Schon als ich hörte ,daß das Ganze in Meck Pom spielt, stellten sich mir die Nackenhaare auf.
Diesen Film in Hamburg oder Bonn spielen zu lassen hätte wohl Proteste nach sich gezogen.... irgendwie ist man als Ossi wohl noch etwas empfindlich Staunen
Ich habe dann in verschiedenen Foren gelesen..... Gut daß ich umgeschaltet habe ! Er muß wirklich so schlecht gewesen sein wie ich es in den ersten 30 Minuten empfunden habe thinking
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BeitragThema: Re: Die Grenze   Sa 20 März 2010 - 7:22

..... ich kann mir denken, dass der film etwas an der wirklichkeit vorbei geht... ( habe ihn auch nicht gesehen, aber schon wie er propagiert wurde, nahm mir die lust dazu...)

die mauer in den köpfen der menschen ist sehr viel schwerer nieder zu reißen als die " gebaute ". ich habe immer wieder mit besuchern gesprochen, welche aus dem osten hier zu besuch waren/sind, man sitzt an den landungsbrücken, hört die " ach ist das schön " ausrufe, mit dem ostdeutschen lingo :-) und fragt woher sie denn kommen....also die mauer wünschen sich meiner ansicht nicht viele zurück, denn die reise beschränkungen, das " eingesperrt " sein, die bespitzelungen....KANN man sich sowas zurück wünschen??

wir hatten verwandte in ost- und west berlin, bei meiner tante in steglitz war ich oft in den ferien, da sie 5 kinder hatte, war da immer was los....wir fuhren damals mit der bahn in den osten, als es noch möglich war - wir besuchten ihre schwester " drüben " brachten ihr und den kindern etwas aus dem westen mit, gingen dort zum friseur und kauften ein ( was natürlich NICHT erlaubt war ) und brachten zigaretten und kaffee in den westen rüber... ;-)

ich fahre gern nach Meck Pom an die see - und finde es schön, dass man einfach ungehindert überall hingehen und -fahren kann!
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BeitragThema: Re: Die Grenze   Sa 20 März 2010 - 17:00

laut einer aktuellen umfrage....wünscht sich jeder vierte die mauer wieder und sogar grund 80% könnten sich vorstellen im sozialismus zuleben...zitat: Für die meisten Deutschen ist ein Leben im Sozialismus offenbar keine Schreckensvorstellung. Solange für Arbeitsplätze, Solidarität und Sicherheit gesorgt wäre, könnten sich 80 Prozent der Ostdeutschen und 72 Prozent der Westdeutschen ein Dasein in einem sozialistischen Staat vorstellen, ergab eine Emnid-Umfrage...

sicher hat jeder seine eigenen erfahrungen gemacht in der ddr damals...meiner war enttäuscht als üsch 1978 das erste mal im "westen" war...
racy und da habsch ein problem...da meiner auch westvesuch bekam...frage mich da schon,wieso durftest du nicht einkaufen hier...alle anderen schon,...und wieso kaufst du den teuren ddr kaffee...250gr. zu 8,75 mark... weissnicht dienstleistungen wie frisör is klar...beim umtausch dmark ein absolutes schnäppchen...
bespitzelung...klar gab es die,...aber jeder staat hat einen geheimdienst und bespitzelt seine leute...welche erfahrung hast du genau in der ddr gemacht,...würd mich schon intressieren,...
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BeitragThema: Re: Die Grenze   So 21 März 2010 - 8:26

.... erfahrungen eigentlich keine nennenswerten rainer, denn ich war ein kind. es kam mir immer aufregend und interessant vor, ein pfund kaffee in meinem anorak zu verstecken, denn kinder wurden selten kontrolliert - sagte meine tante damals.

an was ich mich noch erinnere ist, dass der kuchen meiner " ost tante " immer ein wenig trocken schmeckte und die schokolade oft mit einem weißen film überzogen war, ich ließ sie lieber liegen und war immer froh, wenn wir wieder in der großen, gemütlichen altbauwohnung meiner " west tante " waren...der osten berlins ist in meiner erinnerung ein wenig schmuddelig gewesen und der verfall der häuser hat mich nachdenklich gemacht. ich wunderte mich, warum die nicht repariert wurden...nun, heute sieht das alles anders aus.

meine mutter hat mal 2 goldringe zur verlobung einer ost cousine in einer rama-plastikdose versteckt - rama wurde warmgemacht, ringe in die dose, rama wieder drauf und man sah garnix :-)
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BeitragThema: Re: Die Grenze   So 21 März 2010 - 9:33

Leider haben die Tagesereignisse verhindert das ich den Zweiteiler sehen konnte.
Dabei hat er ganz oben auf meiner Interessenliste gestanden hat. So phantastisch
finde ich das Szenario gar nicht, hatten wir das doch schonmal. Rezession und
Arbeitslosigkeit und der Ruf nach der "starken Hand", verbunden mit einem politischen
Ausschlag ins Extreme.
Auch wen in Praxi der Inhalt des Films kaum Realität werden dürfte, eine latente
Gefahr ist da.
Als ich nach der Wende in den damals FNL Dienst versehen durfte gab es niemanden
der sich die alte DDR zurückgewünscht hätte. Heute, so mein Eindruck, werden die
Stimmen lauter die vehement den tatsächlichen Zustand der ehem. DDR verleugnen,
den Mauerfall als alleiniges Ergebnis der Montagsdemonstrationen sehen und sich
vom "kapitalistischen Westen" über den Tisch gezogen sehen.
Wobei die Stammtischbrüder in den "alten Bundesländern" nicht viel besser sind.
Auch hier hört und liest man Stimmen wonach es uns ja so viel besser ginge, gäbe
es die Mauer noch.

Ich hoffe nur das die Meinung der ewig Gestrigen von der der großen Masse der Deutschen
an den Biertheken gehalten und der Inhalt des Films (der sicher noch sehr viel mehr
beinhaltet) nur Fiktion bleibt.

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BeitragThema: Re: Die Grenze   So 21 März 2010 - 10:58

Na wollen wir es hoffen das es nie
Der Fall eintritt habe den Film verpasst
Aber wie lange könne die Politiker es noch
Treiben bis der Mob auf die Straße geht
Wir haben auch Freunde im Osten die wahren
Sogar hier im Westen und sind wieder zu rück
Das sie da Arbeit bekamen nicht wie hier ein halbes
Jahr auf den Lohn warten es gab da auch gute Sachen
Wie Kindergarten und Schulspeisung kein Verwaltung Akt wie
Hier wegen paar Äpfel man müsste nur die guten Sachen von beiden
Seiten zusammen tun und allen Gings gut
Bei den radialinskis würde das gehen sind aber leider auch Rattenfänger
Wen schon der Bundespräsident sagt die Regierung iss nichts
Im Übrigen ist mir mancher Osi lieber als die im westen
Die wissen noch was zusammen halt ist und die polit Bonzen
Will keiner vom beiden
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BeitragThema: Re: Die Grenze   So 21 März 2010 - 12:07

Ich habe beide Teile gesehen, ich wollte den Film auch bewusst sehen und kann für mich
im nachhinein sagen, das es gut war diesen Film gesehen zu haben.

Alle Medienberichte in Bild- und Wort über reale Gewallt – Ausschreitungen der Rechten
lösten in mir nicht dieses nachdenkliche Gefühl aus wie die Szenen in dem Film.
Ich hoffe ganz stark das die politische Richtung, nicht nur in Deutschlang es nie soweit
kommen lässt das sich Menschen zu Bürgerkriegsähnliche Zustände hinreißen lassen.

In manchen Ländern gehören Bürgerkriege ja leider zur Tagesordnung, das ist weit weg
von hier. Den Gedanken, diese Zustände mal vor der Haustür zu haben denke ich lieber
nicht weiter…

Die Mauer in Verbindung mit einer funktionierenden Wirtschaft & Sozialität, ich wäre mit
einer der ersten die darüber springen würden. In den 1970er Jahren hatte ich oft den Wunsch
bei Verwandtschaftsbesuchen dort zu bleiben.
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BeitragThema: Re: Die Grenze   So 21 März 2010 - 16:45

nun racy das war wenn meiner überschlägt so ende der 50ziger als ulbrich noch chef war...danach hat sich denoch etliches verändert...73 kam noch einmal hoffung auf...aber egal...du beziehst dich auf 1960 so rum?
das der film nur eine theorie darstellt,...hm...aber wenns weiter geht in germanien...wird das pendel sich nach links oder rechts neigen...weil keine der sogenannten bürgerlichen parteien intresse daran haben etwas fürs volk zu tun...jeder will nur macht und vertritt intressen von jemand...für mich zählt nicht die parteizugehörigkeit,sondern was einer leistet und das tendiert in deutschland zu null...
dummes geschwätz...gegenseitige schuldzuweisung...mehr kommt nicht mehr...
damals sunny...konnt man den "ossi" noch für dumm verkaufen...nicht jeder tat das und nicht jeder nahm es an...aber...denk mal zurück...
allein welche achtung einen polizisten gegengebracht wurden...heut hat der straffällige bald mehr rechte wie die polizei...
und schließe mich meckys meinung an zitat:Die Mauer in Verbindung mit einer funktionierenden Wirtschaft & Sozialität, ich wäre mit einer der ersten die darüber springen würden.
mir bedeutet soziale sicherheit,ein sicherer arbeitsplatz mehr...als jede scheizz aktie...
man regt sich so auf über die stasi,...die wahren opfer sicher zu recht...aber gibts kein bnd,...drehen die nur däumchen...???
und wie wurde über wandlitz hergezogen...ein lacher was sich heute politilker ganz legal erlauben dürfen...
die soziale marktwirtschaft gibt es nicht mehr...so heiner geißler und der mann hat recht...
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BeitragThema: Re: Die Grenze   So 21 März 2010 - 19:11

....das ist richtig rainer, durch die 50iger und frühen 60iger war ich fast jedes jahr in den ferien in berlin....

also - ich bin ganz zufrieden mit und in deutschland, arbeite selbstständig, verdiene gutes geld und werde auch mit der rente mein auskommen haben, meine reisen machen können - die ewigen nörgler verändern auch nix - und was du da sagst mit der mauer zurück etc. kann ich einfach nicht nachvollziehen.
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BeitragThema: Re: Die Grenze   So 21 März 2010 - 22:33

Ich glaube der Umfrage nicht daß so viele die Mauer zurück haben wollen ...
Aber ich glaube daß sich eine Menge Menschen sich vorstellen können im Sozialismus zu leben .
Was in der ehemaligen DDR gelebt wurde war ja eigentlich kein Sozialismus sondern eine Diktatur.
Wißt Ihr was mich aber wirklich aufregt !!!!! ??????
Es gab ja vieles was in der DDR gut war und noch heute gut sein könnte. Z:B. Schulsystem , Kindergärten, Schülerspeisung,
Polikliniken , Krankenversicherung , Strom- und Gaskosten und und und......
Aber nein, so wie ein vernünftiger Vorschlag eines Politikers in dieser Richtung kommt wird er sofort sofort abgeschmettert
und der große Belzebub " Sozialismus" an die Wand gemalt.
Ossis müssen nach dem Willen der meisten Politiker und auch vieler Bürger auf ewig froh und dankbar sein daß sie nun in " Freiheit"
leben können und wenn sie meckern sind sie undankbar und geistig nicht in der Lage ihren " Fortschritt" zu erfassen.
Ich bin überzeigt daß auch der Kapitalismus in der heutigen Form nicht das Gesellschaftssystem der Zukunft sein kann !
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BeitragThema: Re: Die Grenze   Mo 22 März 2010 - 6:56

Zitat Racy: die ewigen nörgler verändern auch nix -

wen meinst du denn mit ewige Nörgler?
Fakt ist, es werden immer mehr Menschen die irgendwie auf der Strecke bleiben und mit dem jetzigen System unzufrieden sind - mich eingeschlossen. Trotzdem möchte ich mich nicht als ewiger Nörgler ansehen lassen.
Jetzt spreche(schreibe) ich nur für mich- ich habe in der DDR sicherer gelebt.
Damit will ich nicht sagen, dass es mir besser ging. Von vielen Dingen konnte ich nur träumen da es sie hier (ohne Beziehungen) nicht zu kaufen gab.
Doch was nützt mir Reisefreiheit und dass ich mir jedes Jahr ein neues Auto kaufen kann, wenn mir das Geld dazu fehlt?
Ich habe seit 1969 immer im Handel gearbeitet, meist 12Stunden und länger pro Tag.
Nach der Wende änderte sich das. HO und Konsum wurden privatisiert und ich war gezwungen für ganz wenig Geld ganz viel zu arbeiten. Da hatte ich dann schonmal ne 47Stunden Woche, bekam aber nur für 30Stunden(600€) bezahlt. Habe ich alles mitgemacht nur um Arbeit zu haben. Bin auch das Risiko der Selbstständigkeit eingegangen um nicht arbeitslos zu werden, konnte mich aber nicht gegen die Supermärkte behaupten und nun bin ich (wenn ich Glück habe) HartzIV Empfänger. Keine Ahnung ob und wieviel Geld ich vom Amt erhalten werde, da ja mein Mann eine Erwerbsunfähigkeitsrente bekommt. Ich warte jedenfalls auf einen Bescheid.
Samstag kam meine Renteninformation: Regelaltersrente ab 12.2.1018 bekäme ich 543,17€ monatlich. da kommt doch Freude auf, oder?
Jetzt muß ich mir Gedanken machen, wie unsere Wohnung finanziert wird.
Strom, Gas, Wasser, Zeitung, Versicherungen und andere Gebühren steigen jährlich und niemand fragt wie das bezahlt werden soll.
Und bestimmt geht es mir nicht nur alleine so. Man wurde und wird über den Tisch gezogen und abgezockt.
Ich jedenfalls würde sofort wieder in die DDR übersiedeln.
Gruß °°Goldi°°
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