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 Türkische Gymnasien in Deutschland

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Sunny
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BeitragThema: Türkische Gymnasien in Deutschland   Sa 27 März 2010 - 8:43

das Eingangsposting lautete :



Kurz vor dem Türkei-Besuch von Angela Merkel legt Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan
seinen Forderungskatalog vor: In einem Interview plädiert er erneut für türkische Gymnasien
in Deutschland
und fordert die EU-Vollmitgliedschaft. Doch die Kanzlerin dämpft die Erwartungen.


Hirngespinste? Nun, eines seiner Argumente ist das es in der Türkei bereits deutsche Gymnasien gäbe.

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Sunny
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BeitragThema: Re: Türkische Gymnasien in Deutschland   Mi 31 März 2010 - 11:30

@ Aqualis

Ich kann mir nicht vorstellen das ich die Keule herausgeholt habe weil die Behauptung aufgestellt
wurde das türkischstämmige Mitbürger in wirtschaftlich oder religiös gesicherten Verhältnissen
leben. Leider weiss ich auch nicht auf was du dich beziehst, sonst würd ich auch gern darauf
Stellung nehmen.

@ Digame

Auch wenn ich weiss das es bei dir Perlen vor die Säue geworfen ist. Als ich, noch in der MSN-Group,
begonnen habe das Thema Islam und die Türken in Deutschland anzusprechen war es in der
Öffentlichkeit noch gar keines. Über Türken gab es nur Klischees und Stammtischgeraune. Zumindest
in den Diskussionen stelle ich fest das die meisten bereit sind zumindest über das Thema nachzudenken.
Das die Thematik auch in den Medien immer breiteren Raum einnimmt ist nicht das Verdienst der
Kanzlerin mit ihrem aktuellen Besuch, auch nicht das des Herrn Erdogan, meines schon gar nicht.
Verdient haben sich das die türkischstämmigen Menschen in Deutschland, auch wenn in dem Bereich
sicher noch vieles Verbesserungswürdig ist. Von beiden Seiten.

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digame



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BeitragThema: Re: Türkische Gymnasien in Deutschland   Mi 31 März 2010 - 12:30

Wer hat als erster mit Türken oder über sie geredet? Der werfe den ersten Stein! ... upps ... der hebe jetzt die Hand oder möge für immer schweigen. Seine Meinung ist die einzig wahre.

Also, ich wurde bereits Ende der 80-iger Jahre in der südlichen Türkei, im Taurus-Gebirge, von einem Türken in "sein Haus" eingeladen und habe dort im Kreise seiner Familie an der Tee-Zeremonie teilgenommen und gegessen. Er war der Ingenieur des Dorfes und von seiner Gemeinde hoch geachtet. Er sprach Englisch. Anschließend waren wir zusammen in der Teestube des Ortes und wurden den Alten vorgeführt ... ähhh ... konnten noch mit den Alten sprechen (mit dem Ingenieur als Übersetzer).

Aber soweit mir bekannt ist, hatte auch Jebie mit seiner Imbißbude - oder war es ein Supermarkt - früh Kontakt mit Türken. Vielleicht kann er uns weiterhelfen.
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BeitragThema: Re: Türkische Gymnasien in Deutschland   Mi 31 März 2010 - 21:35

nun digame... lieb das man dich vorgeführt hat glaube üsch dir gern... zunge
aber im ernst über was habt ihr gesprochen...oder wolltest die türken zu hessen machen...???
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digame



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BeitragThema: Re: Türkische Gymnasien in Deutschland   Do 1 Apr 2010 - 7:20

Über was man halt so spricht, Rainer, wenn man sich trifft in einem abgelegenen Bergdorf in der Türkei - Menschliches, allzu Menschliches. Was macht der eine, was macht der andere. Wie ist es in Deutschland, wie ist es in der Türkei. Wo kommst Du her, wo gehst Du hin.

Im Laufe der Jahre habe ich in der Türkei mit vielen TürkInnen längere Gespräche gehabt, in ganz verschiedenen Orten, Situationen und Lebensumständen. Mit Teppich- und Schmuckhändlern, jungen Burschen in Strandcafes, die gebrochen Englisch konnten und wegen der wachsenden Zahl russischer Touristinnen begonnen hatten Russisch zu lernen - eingedenk der alten Regel: je enger der Kontakt ist, umso schneller lernt man auch die Sprache.

Am meisten beeindruckt haben mich Unterhaltungen mit drei Türkinnen (meine Freundin war immer dabei), die in Deutschland aufgewachsen waren und in die Türkei zurückgekehrt sind ... einer anscheinend wohlhabenden Hausfrau aus Antalya, die allein an einen Hotel-Swimmingpool durfte, einer jungen Teppichknüpferin, die mit mir redete, während sie mit flinken Fingern in rasendem Tempo einen wertvollen Seidenteppich knüpfte - Frauen können so was. Sie würde trotzdem 5 Monate für die 120 X 80 cm brauchen bei 12 Stunden Arbeit am Tag. Und schließlich einer Verkäuferin in einer Schmuckfabrik, die uns vieles zeigte und erklärte (keinen Schmuck). U.a. sagte sie, daß ihr Name Sevtap sei und Beten/Lieben bedeute, aber sie noch nie gebetet habe vor dem Liebemachen.

Diese Frauen sagten unisono, daß ihr Leben im Westen der Türkei freier sei als in Deutschland. In Deutschland hatten sie sich viel mehr von der Familie überwacht und kontrolliert gefühlt.
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Henes



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BeitragThema: Re: Türkische Gymnasien in Deutschland   Do 1 Apr 2010 - 10:06

Im Radio kam eben
2 Billionen wurden letztes Jahr für
Auf bau nach Afghanistan gebracht dafür
Könnte man doch genug Schulen einrichten bei uns
Digame Gastfreundschaft findest du noch eher bei den
Kleinen Leuten als bei den Groß Kopferten kenne das von
Meinen Türkisch Kollegen
Uns Eroberung des Abend Landes könnte schon sein wen die
Germanen ausgestorben sind wird der letzte von einem Islamisten
Begraben werden hoffe nur es sind dann Kurden aus dem Nord Irak
Die kennen keine Kopftuch zwang kein Schador und mögen auch Bier
Sind in religions ansichten liberal
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digame



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BeitragThema: Re: Türkische Gymnasien in Deutschland   Do 1 Apr 2010 - 10:33

Das ist richtig, Henes, die größte Gastfreundschaft fand ich in abgelegenen Winkeln des Taurus-Gebirges im Süden der Türkei und den Bergen Kretas, wo fast nie Fremde hinkommen. Die Leute waren dort immer bei Reisen aufeinander angewiesen gewesen UND die armen Leute sind gastfreundlicher. Sie teilen notfalls alles mit Gästen.

So würde man auch "das Haus" des in seinem Ort hochgeachteten, englischsprechenden Ingenieurs bei uns als baufällige Bretterbude bezeichnen, die im wesentlichen aus zwei Räumen bestand, die mittels einer schmalen Stiege miteinander verbunden waren. Der obere Raum war gleichzeitig Wohnzimmer, Eßzimmer, Schlafzimmer und Küche für eine größere Familie mit drei Generationen. Die Mutter hat für unser Essen alles zusammengekratzt, was sie gerade da hatte. Der Ingenieur hielt sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser. So war er ganz stolz auf eine Fernsehantenne, die er für das Dorf gebaut hatte.

Als wir beim Aufbruch aus der Teestube des Ortes bezahlen wollten, ist der Ingenieur fast böse geworden. Auf dem Weg zu unserem Auto sagte er zu mir: "In diesem Ort hat noch nie ein Fremder bezahlt."
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Gast
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BeitragThema: Re: Türkische Gymnasien in Deutschland   Do 1 Apr 2010 - 11:59

thx digame... ja
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