Sunny Co-Admin


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 | Thema: Re: Türkische Gymnasien in Deutschland Mi 31 März 2010 - 11:30 | |
| @ Aqualis
Ich kann mir nicht vorstellen das ich die Keule herausgeholt habe weil die Behauptung aufgestellt wurde das türkischstämmige Mitbürger in wirtschaftlich oder religiös gesicherten Verhältnissen leben. Leider weiss ich auch nicht auf was du dich beziehst, sonst würd ich auch gern darauf Stellung nehmen.
@ Digame
Auch wenn ich weiss das es bei dir Perlen vor die Säue geworfen ist. Als ich, noch in der MSN-Group, begonnen habe das Thema Islam und die Türken in Deutschland anzusprechen war es in der Öffentlichkeit noch gar keines. Über Türken gab es nur Klischees und Stammtischgeraune. Zumindest in den Diskussionen stelle ich fest das die meisten bereit sind zumindest über das Thema nachzudenken. Das die Thematik auch in den Medien immer breiteren Raum einnimmt ist nicht das Verdienst der Kanzlerin mit ihrem aktuellen Besuch, auch nicht das des Herrn Erdogan, meines schon gar nicht. Verdient haben sich das die türkischstämmigen Menschen in Deutschland, auch wenn in dem Bereich sicher noch vieles Verbesserungswürdig ist. Von beiden Seiten. _________________  |
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digame

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Gast Gast
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digame

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 | Thema: Re: Türkische Gymnasien in Deutschland Do 1 Apr 2010 - 7:20 | |
| Über was man halt so spricht, Rainer, wenn man sich trifft in einem abgelegenen Bergdorf in der Türkei - Menschliches, allzu Menschliches. Was macht der eine, was macht der andere. Wie ist es in Deutschland, wie ist es in der Türkei. Wo kommst Du her, wo gehst Du hin. Im Laufe der Jahre habe ich in der Türkei mit vielen TürkInnen längere Gespräche gehabt, in ganz verschiedenen Orten, Situationen und Lebensumständen. Mit Teppich- und Schmuckhändlern, jungen Burschen in Strandcafes, die gebrochen Englisch konnten und wegen der wachsenden Zahl russischer Touristinnen begonnen hatten Russisch zu lernen - eingedenk der alten Regel: je enger der Kontakt ist, umso schneller lernt man auch die Sprache. Am meisten beeindruckt haben mich Unterhaltungen mit drei Türkinnen (meine Freundin war immer dabei), die in Deutschland aufgewachsen waren und in die Türkei zurückgekehrt sind ... einer anscheinend wohlhabenden Hausfrau aus Antalya, die allein an einen Hotel-Swimmingpool durfte, einer jungen Teppichknüpferin, die mit mir redete, während sie mit flinken Fingern in rasendem Tempo einen wertvollen Seidenteppich knüpfte - Frauen können so was. Sie würde trotzdem 5 Monate für die 120 X 80 cm brauchen bei 12 Stunden Arbeit am Tag. Und schließlich einer Verkäuferin in einer Schmuckfabrik, die uns vieles zeigte und erklärte (keinen Schmuck). U.a. sagte sie, daß ihr Name Sevtap sei und Beten/Lieben bedeute, aber sie noch nie gebetet habe vor dem Liebemachen. Diese Frauen sagten unisono, daß ihr Leben im Westen der Türkei freier sei als in Deutschland. In Deutschland hatten sie sich viel mehr von der Familie überwacht und kontrolliert gefühlt. |
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Henes
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 | Thema: Re: Türkische Gymnasien in Deutschland Do 1 Apr 2010 - 10:06 | |
| Im Radio kam eben 2 Billionen wurden letztes Jahr für Auf bau nach Afghanistan gebracht dafür Könnte man doch genug Schulen einrichten bei uns Digame Gastfreundschaft findest du noch eher bei den Kleinen Leuten als bei den Groß Kopferten kenne das von Meinen Türkisch Kollegen Uns Eroberung des Abend Landes könnte schon sein wen die Germanen ausgestorben sind wird der letzte von einem Islamisten Begraben werden hoffe nur es sind dann Kurden aus dem Nord Irak Die kennen keine Kopftuch zwang kein Schador und mögen auch Bier Sind in religions ansichten liberal |
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digame

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 | Thema: Re: Türkische Gymnasien in Deutschland Do 1 Apr 2010 - 10:33 | |
| Das ist richtig, Henes, die größte Gastfreundschaft fand ich in abgelegenen Winkeln des Taurus-Gebirges im Süden der Türkei und den Bergen Kretas, wo fast nie Fremde hinkommen. Die Leute waren dort immer bei Reisen aufeinander angewiesen gewesen UND die armen Leute sind gastfreundlicher. Sie teilen notfalls alles mit Gästen.
So würde man auch "das Haus" des in seinem Ort hochgeachteten, englischsprechenden Ingenieurs bei uns als baufällige Bretterbude bezeichnen, die im wesentlichen aus zwei Räumen bestand, die mittels einer schmalen Stiege miteinander verbunden waren. Der obere Raum war gleichzeitig Wohnzimmer, Eßzimmer, Schlafzimmer und Küche für eine größere Familie mit drei Generationen. Die Mutter hat für unser Essen alles zusammengekratzt, was sie gerade da hatte. Der Ingenieur hielt sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser. So war er ganz stolz auf eine Fernsehantenne, die er für das Dorf gebaut hatte.
Als wir beim Aufbruch aus der Teestube des Ortes bezahlen wollten, ist der Ingenieur fast böse geworden. Auf dem Weg zu unserem Auto sagte er zu mir: "In diesem Ort hat noch nie ein Fremder bezahlt." |
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Gast Gast
 | Thema: Re: Türkische Gymnasien in Deutschland Do 1 Apr 2010 - 11:59 | |
| thx digame... |
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