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 Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)

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BeitragThema: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeDo 6 Jun 2013 - 19:24

Das ich diesen Threat aufmache, hat nicht den Grund, das Offtopic eines anderen Thema´s nach hier zu verlagern.
Mich interessiert in dem Zusammenhang eigentlich ein anderes Thema - aber von vorne:

McJodele schrieb in dem anderen Trhrat:
Zitat :
Dem bisschen Hochwasser hat auch Vorteile...
Antworten darauf waren:
Zitat :
Mit Verlaub: Jetzt bist Du ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen,oder? Du weisst schon, wieviel Leid "das bisschen Hochwasser" vielerorts gebracht hat?

und:
Zitat :
Die Menschen kämpfen um ihre Existenz und um ihr Leben und wenn es bis jetzt noch nicht um noch mehr Leben gegangen ist, so ist das bestimmt nicht Ihr verdienst.

Jetzt zum Thema:
Ich räume ein, das jede Naturkatastrophe alles andere als schön ist - vor allem für die Betroffenen.
Um jetzt Missverständnissen vorzubeugen: Ich persönlich gehöre zu dem Typ Mensch, der, wenn es machbar wäre, irgendwo mit im Dreck stehen und Sandsäcke stapeln würde - gar keine Frage. Aber mal ganz ehrlich: Wenn ich irgendwo neben der Elbe, Donau, Oder oder neben sonst einem Fluss ein Haus bauen würde... müsste es mir nicht in dem Moment klar sein, das ich zwar jeden Morgen beim Frühstück aufs Wasser schauen möchte, irgendwann dieses Wasser auch mal in meinem Keller haben werde? Mitleid? Sorry, aber das hält sich in dem und in anderen Fällen in Grenzen.

Dasselbe wäre, das ich mich nicht darüber wundern dürfte, keine Feuerversicherung abschliessen zu können, wenn ich am Fuße des Ätna´s ein Haus baue.
Und wenn ich meine Hütte neben dem Steilhang eines Berges baue, dann sollte ich mich auch nicht über Steinschlag oder Lawinen beschweren.

Aber anscheinend sind wir Menschen doch so naiv. Wir bauen unser Haus gleich hinter der Startbahn West und Verklagen dann den Staat wegen des Fluglärms. Oder wir ziehen im Ruhrgebiet neben der Stadtautobahn ein und fordern dann Nachtruhe bei Tempo 60 (oder besser noch: Nachtfahrverbot)

Sind wir - die Menschen - wirklich so naiv?

Liebe Grüße

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeDo 6 Jun 2013 - 19:46

Keine Ahnung, ob die Menschen so naiv sind, Liedermacher ... Ist es denn wirklich Naivität?

Ich weiss zum Beispiel, dass die Menschen am Etna (Ätna) auf Sizilien immer wieder - trotz diverser Ausbrüche des Vulkans - ihren Lebensmittelpunkt genau dort sehen und das nicht ändern wollen. Sie sagen, dass "ihr grosser Bruder, der Ätna" ihnen auch (meistens) die einzige Chance lässt, um zu überleben: Jede Menge gute Vegetation und reiche Ernten... Das nehmen sie mit bis zum nächsten Wutausbruch ihres "Bruders"...

Keine Versicherung zahlt da für so einen Wutausbruch des "großen Bruders". Aber sie leben da; haben dort ihre Häuser und hoffen auf "ein gutes Schicksal"...

Wenn alle Menschen nur noch lebten, wo es vermeintlich "ungefährlich" ist, würde es dann nicht genau dort gefährlich werden? Weil sich alle auf die "sicheren" Punkte zentralisieren würden?

Könnten wir uns dann zurücklehnen und "selber schuld" sagen? Oder verstehe ich Dich miss?

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeDo 6 Jun 2013 - 19:59

Ich muss beim Etna-Beispiel bleiben; nur dort kenne ich mich aus: Die Leute dort haben zu 95% gar keine andere Chance, dort zu bleiben: sie sind arm; das Land um den Etna herum meist geerbt; sie leben von dem, was dort gedeiht. Natürlich haben sie auch Träume; aber die sind aus finanziellen Gründen meist nicht zu realisieren... So bebauen sie das Land und hoffen Jahr für Jahr, das der Etna ruhig bleibt. Wenn es dann doch passiert... naja... dann krempeln sie die Ärmel hoch und räumen auf... eine andere Perspektive gibt es kaum für die Leute dort...trotz des Wissens, dass sie auf "Kohlen" sitzen ...

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeDo 6 Jun 2013 - 20:22

Hallo Paulina,
du schriebst:

Zitat :
Wenn alle Menschen nur noch lebten, wo es vermeintlich "ungefährlich" ist, würde es dann nicht genau dort gefährlich werden? Weil sich alle auf die "sicheren" Punkte zentralisieren würden?

Da, wo ich lebe, ist es relativ ungefährlich - vllt mal abgesehen von der Gefahr eines Waldbrandes - aber Hochwasser werde ich hier mit Sicherheit nicht erleben.

Aber auch da müsste ich mir eingestehen, das es mein Risiko ist, wenn der Wald mal brennen sollte. Ansonsten kann ich aber auch die Vorteile geniessen - zum Beispiel kann ich im Sommer morgens draussen frühstücken und das Vogelgezwitscher und die Ruhe geniessen.

Dasselbe gilt für die Flußanrainer: Meistens geniessen sie die Vorteile - ausser bei Hochwasser.
Und dasselbe gilt auch für dein Beispiel der Sizilianer nahe des Ätna: Vorteil: Fruchtbarer Boden. Nachteil: mögliche Vulkanausbrüche.

Was ich eigentlich damit sagen will: Dieses Leben ist hart, ungerecht, voller Risiken und in der Regel endet es immer tödlich. Und egal, was wir Menschen machen - die Natur ist immer stärker als wir.

Liebe Grüße

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeDo 6 Jun 2013 - 21:04

Prinzipiell gebe ich dir Recht Liedermacher. Das Leben ist gefährlich und wer am Fluss baut, muss dessen Wasser(massen) akzeptieren.
Und doch vergleichst du Äpfel mit Birnen.
Du klammerst nämlich die Historie aus. Die meisten deutschen Städte wurden vor knapp tausend Jahren gegründet (warum es damals allgemein 'boomte' ist wirklich interessant, tut hier aber leider nix zur Sache). Es wurde verkehrt was das Zeug hält Kuss und da sich auch Flüsse prima für den Verkehr eigneten, wurden halt anfangs kleine Ortschaften gegründet (die Flüsse waren noch nicht begradigt und es gab noch massig Platz, wo sich das zuviel an Wasser sammeln konnte) und lustig gehandelt und geshippert. Ich möchte damit sagen, dass niemand nach einer Hochwasserkatastrophe beschlossen hat, am Flussufer sein Häuschen zu errichten, sondern erst das Haus stand und dann das 'Mehrwasser' kam.
Erst als der Mensch der Natur zeigen wollte wie Natur richtig zu funktionieren hat und er den Schöpfer raushängen ließ, räusperte sich die Natur lautstark und trat zum praktischen Gegenbeweis an.
Ich gebe dir insofern Recht, dass es schon einer großen Portion naiven Optimismus bedarf, wenn man (oder Frau) sich jetzt und heute am Ufer (z.B.) der Elbe ein schmuckes Häuschen zu bauen gedenkt. Die meisten Katastrophengebietsbewohner (schönes langes Wort, hihi) jedoch sind verwandtschaftstechnisch in ihren Ort involviert, wohnen zur Miete und/oder sind nicht gut betucht genug, um den latenten Naturgewalten durch Wegzug entfleuchen zu können. Und das ist halt die Birne im Apfelstrudel.

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeDo 6 Jun 2013 - 21:30

Damit ist gesagt, was auch ich anmerken wollte, Liedermacher, bevor mich leider gerade mein I-Net verliess...: Im Grunde hast du Recht, doch Du verkennst die Umstände, weshalb sich Menschen an bestimmten Plätzen niederliessen ... und dableiben... obwohl sie sich der Gefahr bewusst sind ...

LG

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeDo 6 Jun 2013 - 23:09

Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Ewweg10

Mir stellen sich da eher die Nackenhaare auf,
wenn solch (das Alphabet hat nicht genug Buchstaben für die) Promis
auch noch damit meinen, sich ins rechte Licht rücken zu können.
So viele Menschen haben bis auf ihr Leben alles verloren und Madam ist am posen.
Jetzt im Nachhinein rudert sie gewaltig zurück ... wollte nur aufmerksam machen ...paaaaaaah
dafür brauchte man sie nun gerade... es tue ihr so leid.
Ich weiss nicht, wenn ich zu nem Unfall komme, wo noch einer eingeklemmt im Auto hängt,
dann pose ich auch nicht davor.


Oder diese, die jetzt auf den Straßen sammeln für die Flutopfer ähm... hüstel... für sich selber.
Leider wird es solche immer geben.

Sehr spaßig auch, wie einige so reagieren, hier wird auch gekämpft, die Spree ist sehr hoch und
klar, ist hier kein Deggendorf, bloß gut, aber trotzdem ist das hier beängstigend und aufregend.
Es ist doch kein Wettstreit, mich hat es schlimmer getroffen als dich.
Es hat im Osten und Westen so viele getroffen.

Aber es stimmt schon, so vieles davon war hausgemacht... in der Stadt ist es ja noch okay,
wenn der Fluss begradigt ist, wenn er seine Wiesen und Auen behalten darf um sich breit zu machen.
Nimmt man ihm auch dieses ... wehrt sich die Natur um so heftiger.
Aber Hochwasser gab es schon immer, ich kenne auch die Spree hier noch mit anderem Verlauf
und mit Hochwasser.
Der Stausee, den sie dann bauten, der hilft ja auch nur so weit , wie er fassen kann.
Wenn er voll ist, aber mehr reinkommt, muss auch mehr raus.
Den Fall haben wir jetzt hier.
Der See ist voll und sie lassen fleißig ab und sie Spree ist schon mächtig gewaltig
und fast vor meiner Haustür (500m) und da wir an nem Spreebogen wohnen,
sind wir zur Hälfte umgeben von dem Fluss.
Und... sie lassen dann lieber Cottbus und den Spreewald fluten als das die Spree Berlin Land unter machen darf.
Es scheint im Moment aber noch so auszusehen, das wir noch mal Glück haben dürfen
aber noch ist der Spuk nicht vorbei.

Wie das 30 km weiter am Grenzfluss zu Polen werden wird... an der Neisse,
da kommt es ja auch noch gewaltig angeflossen, jetzt die Tage.




Und ihr werdet es nicht glauben, am Montag lachte ich noch über die Truppe, die ich da
fotografiert habe... die Flut kommt, man packt schon die Surfbretter aus:

Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Fdyhxv10

Gestern sah ich dann dieses:



und nachdem der Onkel von meiner Enkeltochter ja letztes Jahr in der Spree ertrunken ist, schockiert mich
dieser Wahnsinn erst recht!
Und auf dem Video schaut die Spree ja irgendwie noch recht harmlos aus...
ist sie aber nicht, wenn man auf einer Brücke steht und runterschaut wird einem jetzt richtig schwindelig, so schnell fließt das Wasser.
Strudel, Stromschnellen und der Idiot surft.
Stirn_klatsch
und eigentlich wollte ich doch den Baum knipsen, den das Wasser umgerissen hat:

Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) 20130610



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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeDo 6 Jun 2013 - 23:40

@aqualis
@paulina

Selbstverständlich bin ich mir im klaren darüber, WARUM Siedlungen und Städte an bestimmten Punkten gegründet wurden... dazu lebe ich zu nah an Köln - dem wohl besten Beispiel dafür, warum es so ist wie es ist.

Köln wurde vor ca. 2000 Jahren von den Römern gegründet. An der Stelle querte eine Handelsstraße den Rhein, der selber eine Handelsstraße ist und war. So wurde Köln eine wichtige Handelsmetropole über die Jahrhunderte hinweg.

Heute ist Köln die viertgrößte Stadt Deutschlands. Die Einwohnerzahl liegt knapp über eine Million. Allerdings erreichte Köln die Millionengrenze erstmals in den 70er Jahren, des vergangenen Jahrhunderts (durch eine kommunale Neugliederung und Eingemeindung umliegender Gemeinden).
1910 überschritt Köln erstmals eine halbe Million.
1890 überschritt Köln erstmals 200.000 Einwohner
1852 überschritt Köln erstmals 100.000 Einwohner
1819 überschritt Köln erstmals 50.000 Einwohner
1430 überschritt Köln erstmals 40.000 Einwohner
1140 überschritt Köln erstmals 20.000 Einwohner
250 überschritt Köln erstmals 15.000 Einwohner

Soviel zur Statistik. Fakt ist, das wohl die meisten Bewohner absolut kein Problem mit dem Rheinhochwasser zu tun haben, weil sie einfach weit genug vom Fluss entfernt wohnen. Regelmässig betroffen sind die Bewohner der Kölner Altstadt, die regelmässig vom Rhein heimgesucht werden. Warum also tun diese Leute sich das freiwillig an? Wohl aus dem Grund, weil die Lage der Altstadt umsatzträchtig ist. So besteht die Altstadt aus Restaurants, Brauhäusern, kleinen, edlen Lädchen und Geschäften, die dort eine durchaus lukrative Einnahmequelle haben.
Ich vermute mal, das diese Geschäftsleute das Hochwasser mittlerweile als Grund für eine notwendige Renovierung sehen und es so billigend in Kauf nehmen. Die Städter sind also nicht mal so die Leidtragenden, wenn es Hochwasser gibt. Das sind mehr die kleinen Dörfer in der Umgebung, die keinen traditionellen Grund dafür haben, direkt am Fluß zu liegen, sondern das wohl nur sind, weil es halt schön ist, am Fluß zu leben. Viele dieser Siedlungen sind erst in letzten Jahrhundert entstanden und soweit ich mich erinnere, wussten wir im vergangenen Jahrhundert schon von stetigem Hochwasser. Pfeif

Liebe Grüße

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeDo 6 Jun 2013 - 23:48

@Cat:
Promi? Die rothaarige Tusse iss `n Promi?
Wer ist das? Kannst du mich RTL und SAT - Verweigerer
bitte aufklären?

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeFr 7 Jun 2013 - 1:38

Liedermacher schrieb:
@Cat:
Promi? Die rothaarige Tusse iss `n Promi?
Wer ist das? Kannst du mich RTL und SAT - Verweigerer
bitte aufklären?

Die ists nicht wert... weiss gar nicht mehr wo die herkam,
ich glaub der Bachelor- Mist war es.
(ja wenn man Kinder hat ist sowas Program, die wollen ja in der Schule was zu reden haben)
Im Dschungelcamp war se wohl auch und wäre besser gleich da geblieben.
Für mich ist so ein Dummzeug ja kein Promi... nur wird komischerweise
das blödeste Volk manchmal in TV oder/und Presse hochgepuscht,
auch wenns nie was geleistet hat oder auch nur irgend etwas kann.
Und weil es so hofiert wird hält das Etwas Namens Georgina überall seine Nase hin.
thinking

Ich stolperte nur über dieses Bild und ärgerte mich.

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeFr 7 Jun 2013 - 8:48

@Cat

Danke für die Aufklärung - Heidelberg habe ich sofort erkannt, die Dame kenne ich immer noch nicht - weiss jetzt aber wenigstens woher man sie hätte kennen können (aber wirklich nicht müssen). So ein dummes Gemüse, das auf Sandsäcken posiert während andere Menschen um ihr Hab und Gut kämpfen, sollte man ganz schnell wieder vergessen.

Aber davon mal abgesehen, es gibt ja immer wieder diese Schaulustigen, die den Helfenden im Weg stehen - eigentlich richtig schade, das da nicht mal richtig durchgegriffen wird und Busgelder kassiert werden.
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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeFr 7 Jun 2013 - 12:46

Grimma die Stadt in Sachsen kannte ich bisher nicht so richtig. Aber keine Stadt in Sachsen war von der großen Flut 2002 so sehr betroffen wie sie.

Nie mehr sollte es so schlimm kommen: Eine Schutzwand sollte gebaut werden. Doch Bürgerinitiativen verzögerten das Projekt - zu lange.

Hier der Bericht dazu:

http://www.spiegel.de/panorama/hochwasser-in-grimma-wieso-die-schutzmauer-nicht-fertig-wurde-a-903738.html

Mir ist es nach dieser Geschichte eher zum heulen zu Mute.

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Ich bin jetzt in einem Alter, in denen Happy und Birthday getrennte Wege gehen.
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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeFr 7 Jun 2013 - 18:36

Mein Problem bei solchen Berichten ist es immer, das da nur ein sehr kurzer Überblick gegeben wird und nichts über die "eigentlichen" Streitpunkte gesagt wird. Beim Lesen hört sich das so einfach an: die Umweltmenschen wollten die schützende Mauer nicht! Aber genauso gut kann es sein, das es hierzu Alternativen gab, die von den Bürgerinitiativen unterstützt wurden, die - bei genauerem Hinsehen - vielleicht schon interessanter gewesen wären.

Zumindest finde ich die Gedanken von Stanislaw Tillich, Ministerpräsident im Freistaat: "Ich bin dazu geneigt, die Mitbestimmung der Bürger bei so einem wichtigen Projekt außer Kraft zu setzen." äußerst daneben.
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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeSa 8 Jun 2013 - 6:02

Wenn "das Kind im Brunnen liegt" beginnt immer die Suche nach dem Schuldigen....wenn alles wieder in Vergessenheit gerät auch das und alles bleibt oft wie es ist....bis zum nächsten Mal...

Das Ganze nutzt den Betroffenen herzliche wenig zum jetzigen Zeitpunkt.
Da helfen nur helfende Hände und hoffentlich bald ein Ende der Katastrophe.
Bekomme das grade hautnah mit, da ein Fotofreund von mir betroffen ist und mir täglich Fotos und Berichte zeigt wie es in Magdeburg so abläuft.
Da das unsere Partnerstadt ist wurde auch von uns schon Hilfspersonal aus der Stadt nach MD gesendet.


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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeSa 8 Jun 2013 - 19:12

Hier wurde schon so ziemlich alles geschrieben, was es von mir im Moment zu dem Thema zu sagen gibt. Liedermacher, gerade im Raum Deggendorf sind nicht nur die Menschen betroffen, die direkt an der Donau wohnen. Ich habe Bilder von Häusern im Fernsehen gesehen, die bis zum Dach unter Wasser standen. Diese Häuser liegen einen Kilometer von der Donau entfernt. Ich denke, die Häuslebauer haben damals mit Sicherheit nicht an Hochwasser gedacht und genießen auch bei Frühstück keinen Donauausblick.

Nun spitzt sich die Lage ja in Magdeburg zu. Viel habe ich aus persönlichen Gründen noch nicht davon mitbekommen. Aber dazu könnte ja Geisi was schreiben, die ja direkt vor Ort ist.

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeSa 8 Jun 2013 - 19:29

Der Pegel in Magdeburg beträgt jetzt 7,42 m. Normal sind er etwas über 2 m. Jetzt muss der Stadtteil Rothensee gesichert werden. Dort befindet sich auch ein Umspannwerk, welches auch meinen Stadtteil mit Strom versorgt. Wenn die Helfer es nicht schaffen, sind wir ohne Strom.
Die Einwohner wurden schon aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen.
Es ist einfach nur schlimm. Ich verfolge es ja nur, was ich im TV sehe. Denn ich muss mich nicht selbst überzeugen, wie es aussieht. Dieses Hochwasser übertrifft das von 2002. verzweifelt Ich könnte nur heulen, wenn ich diese Bilder sehe. MSN-Weinen

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeSa 8 Jun 2013 - 19:56

Im Moment läuft auf ZDF gerade ein Spezial "Land unter - Flut ohne Ende?"

Sehr interessant fand ich den Bericht, wodurch es immer wieder zu den Hochwassern kommt.

Wer die Sendung nicht gesehen hat und interessiert ist, findet sie bestimmt in der Mediathek.

Geisi Rose , ich drücke euch die Daumen, dass euch der Strom erhalten bleibt.

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeSa 8 Jun 2013 - 20:45

Danke Mouse Rose Wenn ich mich nicht melde, wisst ihr aber was los ist.

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeSo 9 Jun 2013 - 9:09

Dies habe ich eben in unserer Zeitung gelesen:

Starkregen und Dauerregen hatte vergangenen Woche auch bei uns in der Region Hochwasser-Alarm verursacht. Von den insgesamt rund 23 Billionen Litern Wasser, die über Deutschland vom 20. Mai bis zum 2. Juni niedergingen, hatte Bayern nach Berechnungen des DWD mit 8,3 Billionen Litern den größten Teil abbekommen. In Sachsen summierte sich der Regen an den vier Tagen auf 2,5 Billionen Liter, in Thüringen auf 1,43 Billionen und in Hessen auf 1,2 Billionen Liter.

Man muss sich diese Menge an Wasser mal vorstellen... 23 Billionen Liter... Wie viel Badewannenfüllungen sind das wohl?.

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeSo 9 Jun 2013 - 13:51

Compumouse schrieb:
Dies habe ich eben in unserer Zeitung gelesen:

Starkregen und Dauerregen hatte vergangenen Woche auch bei uns in der Region Hochwasser-Alarm verursacht. Von den insgesamt rund 23 Billionen Litern Wasser, die über Deutschland vom 20. Mai bis zum 2. Juni niedergingen, hatte Bayern nach Berechnungen des DWD mit 8,3 Billionen Litern den größten Teil abbekommen. In Sachsen summierte sich der Regen an den vier Tagen auf 2,5 Billionen Liter, in Thüringen auf 1,43 Billionen und in Hessen auf 1,2 Billionen Liter.

Man muss sich diese Menge an Wasser mal vorstellen... 23 Billionen Liter... Wie viel Badewannenfüllungen sind das wohl?.

23.000.000.000.000Liter :140Liter = 164.285.714.285,7 Badewannenfüllungen (also reichlich 164 Mrd. Badewannen)

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeSo 9 Jun 2013 - 14:14

Weil Zahlen ganz einfach zu trocken sind um das nasse Inferno zu veranschaulichen:

23 Billionen Liter Wasser entsprechen 23.000 Km³.

Der Baikalsee fasst in etwa genau diese 23.000 Km³ Wasser.

Zum Vergleich: die Ostsee fasst 'nur' 20.000 km³ Wasser)

Petrus hat also den Baikalsee in nur knapp 2 Wochen über Deutschland ausgekippt.

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeSo 9 Jun 2013 - 15:00

Ich wusste doch, dass sich ein Mathematiker findet, der das für mich ausrechnet smile gut

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BeitragThema: Re: Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen)   Hochwasser (und andere (Natur)katastrophen) Icon_minitimeSo 9 Jun 2013 - 19:27

Ich habe vorhin in den Nachrichten gehört / gesehen, das es jetzt tatsächlich Menschen gibt, die Anschläge auf die Dämme planen. Mir geht das einfach nicht mehr aus den Kopf, was müssen das für Leute sein, die überhaupt auf solche Ideen kommen. Da hört und sieht man nichts anderes wie schlimm es überall in den Hochwassergebieten aussieht und ich kann mir einfach nicht vorstellen wie da jemand auf die Idee kommen kann dieses Ganze auch noch verschlimmern zu wollen.

Ich bekomm das einfach nicht aus den Kopf.
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